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Sport

Competition Blog - Season 2012

INDIAN OCEAN TRIATHLON | MAURITIUS | 1,8K - 55K -12K | 13.11.2012

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Bei der Suche nach einem geeigneten Saisonabschluß für 2012 kam ich nach vielen Überlegungen und Internet Recherchen bezüglich Triathlons an außergewöhnlichen Destinationen wieder auf den Indian Ocean Triathlon. Es schien kein Weg daran vorbei zu führen. Der Wunsch die sensationelle Radstrecke noch einmal bei trockenen Bedingungen zu fahren und den letzten Wettkampf der Saison mit einem belohnenden Kite Urlaub zu verbinden sprach eindeutig für Mauritius. Und so packte ich abermals meinen Radkoffer, mit dem einzigen Unterschied dass sich diesmal mein Cervelo P3C den Platz mit dem Kite Equipment teilen musste.

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Dieses Jahr reiste ich auch zwei Tage früher an als beim letzten Mal und so blieben mir vier Tage um mich so gut als möglich auf die Temperaturen und das durch die 3h Zeitverschiebung bedingte frühe Aufstehen zu gewöhnen. Allerdings waren diese Tage geprägt von wiederkehrenden tropischen Regenschauern, und das vorbereitende Radtraining auf der Radstrecke erfolgte wieder einmal im Regen. Auch wenn ich dadurch auf ein Regenrennen perfekt vorbereitet war wünschte ich mir trotzdem für den Wettkampf ein trockenes Hinuntersausen durch die Zuckerrohrplantagen Richtung Meer. Alles andere ist einfach nur der halbe Spaß. Mein Wunsch sollte auch erhört werden, mit dem heissesten Tag seit unserer Ankunft, und mit zahlreichen Momenten in denen ich mir den Regen vom Vorjahr tunlichst herbeisehnte.

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Die Startliste vom Indian Ocean Triathlon 2012 versprach ein Wiedersehen mit "alten" Bekannten wie Charlotte Morel und Caroline Koll und einer weiteren, nicht minder bekannten französischen Athletin namens Delphine Pelletier. Somit war bereits im Vorfeld ein wiederholter dritter Platz relativ unrealistisch, vor allem da ich letztes Jahr mit etwa sechs Minuten Rückstand hinter Caroline auf Rang drei landete.

Aber wenn es schon mal ins Paradies geht ist zumindest nach den Sternen zu greifen erlaubt, und sollte es nicht klappen, bleibt einem immerhin noch das Paradies.

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Am Wettkampfmorgen war ich dann überraschend frisch, und diesmal auch nicht wirklich überrascht dass sich der geplante 6:00 check In direkt am Strand um über 30min verzögerte. Und so war es etwa 7:45 als ich mich mit etwa 120 weiteren Athleten in den indischen Ozean stürzte. Das Schwimmen an sich verlief eindeutig anders als im Jahr zuvor. Die Strecke wurde geändert, es gab zwei Landgänge, aber auch ich fühlte mich besser, schwamm fokusierter, weniger abgelenkt von den bunten Meeresbewohnern, und hatte weniger Schwierigkeiten mit der Strömung.

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Ohne Respekt vor den steigenden Temperaturen mit dem Plan in etwa die gleichen Watt wie im Vorjahr zu fahren ging ich auf die Radstrecke, dem Meer den Rücken kehrend, in Richtung Auffahrt zum Col de Chamarel. Und genauso fuhr ich auch den schwierigen Anstieg, unbeirrt, ohne jeglichen Sparmodus, schließlich würde nach dem Berg die lange Abfahrt folgen, Zeit zum Ausruhen inklusive. Bei einer der letzten Kehren bekam ich die erste Information bezüglich Rückstand, in etwa 30 Sekunden hinter Caroline Koll. Die erste Überraschung plus Verwirrung an diesem Tag. Ich versuchte gleichmäßig weiterzufahren und freute mich auf die Abfahrt. Schon bei der ersten bergab Passage überholte ich Caroline, der Asphalt war zum Glück trocken und bis auf ein paar Kurven problemlos zum Fahren. Am Meer unten angelangt, am flachen Stück bis zur Wende gesellte sich zur mittlerweile glühenden Sonne erbarmungsloser Gegenwend und ich hatte zum ersten Mal an diesem Tag Schwierigkeiten meine angepeilten Wattwerte halbwegs zu halten. Dies war auch der Streckenabschnitt wo man auf die Führenden des Rennens traf, und der verhälntismäßig moderate Rückstand auf die Führende Charlotte Morel motivierte mich für den Weg zurück Richtung Le Morne. Doch der Weg war noch weit und es kam mir vor als würde ich von allen Seiten glühen und trotz Rückenwind begann für mich der Kampf mit der Hitze bei etwa 40km. Bei einer der Ortsdurchfahrten direkt am Meer tauchte vor mir eine weitere Athletin auf. Verärgert darüber, dass da noch irgendjemand nach dem Schwimmen vor mir war mit dem ich nicht gerechnet hatte kam ich ihr näher. Doch es war nicht "irgendjemand", es war Delphine Pelletier. Nun war ich doppelt überrascht plus sehr verwirrt, und mit leichten Anzeichen von Hyperventilation aufgrund der Hitze und der Aufregung attackierte ich sie in einer Rechtskurve als ginge es um die Sprintwertung in einem Kriterium. Gepackt von neuer Motivation überholte ich noch einen männlichen Athleten und einen Autobus, dann war aber ein bisserl schluss mit lustig. Die letzten Kilometer Richtung Strand mit Gegenwind, mit Übelkeit und einer verdächtig zu vollen Trinkflasche, schienen nicht enden zu wollen. Als zweite Frau, etwa drei Minuten hinter Charlotte Morel rollte ich in die Wechselzone.

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Meine vorgabe für das Laufen war klar, es mußte schneller gehen als im Vorjahr. Eine Korrektur des Plans durch den überraschenden zweiten Zwischenrang gab es nicht. Erstens lagen harte 12km (inkl. 3km Strandlauf) vor mir, zweitens war mir klar dass mir die zugeflüsterten 2min Vorsprung auf Delphine niemals reichen würden und nahe einem Sonnenstich mit Gänsehaut ist man noch leichter ein Realist. Und trotzdem, die erste von drei Runden ging es mir gut von den Beinen und ich konnte den Vorsprung beinahe halten, erst nach dem Strandabschnitt begann mein Verfallprozess und der Blick auf meinen Garmin verhieß nichts gutes. Bei km6 war dann Schluss und mein Realismus fand Bestätigung, Delphine passierte mich und ich versank mehr und mehr im "Sand". Die Hoffnung zumindest den dritten Platz ins Ziel zu retten reduzierte sich bei jedem Schritt. Carlonine Koll flog jeden Kilometer näher und näher und kurz vor dem Ziel konnte ich Ihrem Überholmanöver nichts entgegen setzen. Mit der schnellsten Laufzeit sicherte sie sich 50 Sekunden vor mir den dritten Rang. Mit dem Kreislauf kämpfend hatte ich nur mehr ein Ziel vor Augen, durch den Zielbogen durch, und sofort zum Abkühlen ins Meer.

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Nun ja, wie geht man mit so einem Rennen um - einen sehr fernen Stern schon in der Hand und innerhalb von 40min entgleitet er einem langsam aus der Hand. Ehrlich gesagt gab es heuer genug der undankbaren 4. Plätze aber dieser war nach einem zwei minütigen Sitzbad im türkisen Wasser der verträglichste. Meine Schwimmmleistung war deutlich besser als 2011, am Rad wurde es die schnellste Zeit und nur beim Laufen verlief sich meine Leistung durch die Hitze und ungewohnt lange Wettkampfdauer nach km 7 im Sand. Wenn auch letztlich die Platzierung schon im Vorfeld relativ vorhersehbar war, mit dem Rennverlauf hätte ich unter keinen Umständen gerechnet und somit bleibt ein breites Grinsen unter dem beinahe perfekten Ausklang der Triathlonsaison. In den nächsten Tagen kommt nun der wohlverdiente Urlaub mit lockerem Training am vormittag und hoffentlich viel Wind für das Surfen am Nachmittag.

Rang 4.

 Indian Ocean Triathlon | Mauritius| Webpage

 Indian Ocean Triathlon | Mauritius | Results 2012 (58 KByte)

 Indian Ocean Triathlon | Mauritius | Triathlete Magazine 2012


Garmin Triathlon | Barcelona | 1,5k - 40k - 10k Draft | 07.10.2012

Wow - Dank Garmin Österreich und Michael Schellnegger noch in letzter Minute auf die Startliste gehüpft und als i-Tüpfelchen gab es einen Triathlon an den ich mich noch lange erinnern werde.

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Die Größe des Starterfeldes von über 2000 Athleten und einer technisch anspruchsvollen 10km Radrundstrecke veranlasste mich schon vor dem Wettkampf über einen Start im Elitefeld nachzudenken. Mit der Startzeit von über einer Stunde vor dem Rest der Meute wäre ziemlich sicher einiges einfacher gewesen, sowohl beim Schwimmen als auch am Rad. Doch der Gedanke an ein reales Windschattenrennen versus den Elite Athleten vielleicht einsam nachzuschwimmen (inkl. einem vielleicht komplizierten Ummelden) war Grund genug zu sagen: Schmiedl - ich bleib bei meiner Bikinigröße. Bestätigt wurde meine Entscheidung abends bei der Pre Race Party als ich plötzlich am Tisch mit der spanischen Triathlon Elite saß und ich mich eigentlich fragte: habe ich überhaupt einen Bikini dabei?

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Somit war ich bereit für das vorletzte Kapitel von 2012, im Nachhinein eines der besten Erlebnisse von 2012. Das Age Group Damenfeld zählte etwa 200 Athletinnen und wurde als insgesamt 4. Welle (im 10 Minuten Takt ) ins Rennen geschickt. Eine Brandungswelle machte den Landstart zu einer kleinen Herausforderung und mein ursprünglicher Gedanke dass das Schwimmen ab der ersten Boje einfacher werden würde erwies sich leider als falsch. Das Meer wurde eher noch unruhiger und obwohl ich mich bereits bei dieser Boje vom großen Damenfeld absetzen konnte, hatte ich dennoch den Anschluss nach ganz vorne hoffnungslos verloren. Nach der geschätzten Hälfte der Schwimmstrecke tauchten zahlreiche rote und grünen Badekappen von den Herrenwellen vor uns auf, welche noch hilfloser schienen als ich mich im Wasser fühlte, und die Orientierung zur letzten Wendeboje erheblich erschwerten. Waren die Wellen zu groß oder die Bojen viel zu klein, die 1,5 km schienen mir auf jeden Fall unendlich lang und erforderten mehr Energie als gedacht und erwünscht.

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Am langen Weg vom Schwimmausstieg in das Belle Mar Stadion (Wechselzone) bekam ich die ernüchternde und auch die letzte Information des Tages bezüglich Position und Rückstand: "Rang 8. - mehr als fünf Minuten Rückstand". Eine Ewigkeit hinter der Führenden, und dies auf 40 km bei einem Windschattenbewerb aufzuholen im Normalfall unmöglich. Durch die unendlich lange Laufstrecke in der Wechselzone war genug Zeit die Deutlichkeit der Tatsache zu erkennen, dass meine Schwimmleistung im Meer für solche Bewerbe einfach nicht reicht und volles Risiko auf der Radstrecke sich wahrscheinlich auch nicht mehr lohnen wird. Der Gedanke an eine vordere Position war mit dem Meer einmal mehr weggeschwemmt, eher waren kurzfristig meine Gedanken beim Schwimmtraining vom kommenden Herbst um diesem Umstand endlich ein Ende zu setzen. Doch dann kam Luke...

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Mit viel Scherzerei wurde ich die Tage vor dem Bewerb immer mit ähnlichen Ansagen vorbereitet wie z.B.: "Du musst fokussiert sein wie Luke Skywalker und fahren wie Pacman", aber was sich dann wirklich abspielte übertraf meine persönlichen "2000 Teilnehmer auf 10km - Vorstellungen" um ein vielfaches und mit dem Pacman Gedanken und vollster Konzentration startete ich wie eine Flipperkugel in das Radrennen. Athleten unterschiedlichsten Niveaus tummelten sich auf der gesperrten Strecke, Staus in den Kurven, Stürze am Rande, und ich mittendrin und voll dabei am Aufholkurs. Noch nie zuvor erlebte ich einen Triathlon der am Rad von Anfang bis zum Ende höchsten Fokus erforderte. Auch wenn gleich zu Beginn eine Herrengruppe von hinten kam und ich mich in den Arbeitsprozess einreihte, hielt sich doch deren Motivation in Grenzen, und etwa 80% der Arbeit ging auf meine Kappe.  Die Worte "no no no" auf die Aufforderung zum Kreiseln kannte ich bereits von Jesolo. Wieviele Damen ich auf den vier Runden überholte konnte ich nicht sagen, nur zum Schluss, kurz vor dem Wechsel fiel mir eine Athletin auf welche ich einholte. Zum einen lag es an Ihrem Zeitfahrrad, zum anderen war sie die einzige welche sich nicht unmittelbar abschütteln ließ. Mit ihr im Schlepptau rollte ich nach absolut grenzwertigen und nicht ungefährlichen 40 km in die Wechselzone, und nach einem schnellen Wechsel  gingen wir gemeinsam auf die Laufstrecke.

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Trotz meiner Beton Oberschenkel - scheinbar ist es mir nicht vergönnt bei einem Draft Bewerb einmal ausgeruht auf die Laufstrecke zugehen- konnte ich die ersten zwei Kilometer gut mit ihr mithalten. Dennoch baute sie ihren Vorsprung aus und nach den ersten flotten 5 km war ich gezwungen mein Tempo zu reduzieren. Nach wie vor hatte ich null Plan bezüglich meiner Platzierung, ich bemerkte nicht einmal wirklich dass ich eine Athletin beim Laufen überholte, mag daran liegen dass mir so etwas prinzipiell nicht passiert oder auch an der Vielzahl der Athleten welche die kurzweilige Laufstrecke säumten. Zum Glück war das Überholen weniger spektakulär als am Rad, und seit diesem Bewerb ist eines gewiss: "Pacman" kann auch laufen. Auf den letzten drei Kilometern erkannte ich dass sich mein Vorsprung zur nächsten Athletin deutlich vergrößert hatte, somit gab es keine Gefahr von hinten und auch keine Möglichkeit mehr nach vorne. Etwas planlos aber doch mit einem guten Gefühl das Beste aus diesem Bewerb herausgeholt zu haben überquerte ich die Ziellinie.

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Im Ziel klärte mir dann die Athletin vor mir ihre Zeitfahrrad Geschichte: sie wollte ursprünglich in der Elite Welle starten und da üblicherweise bei Windschattenrennen keine Zeitfahrräder erlaubt sind wurde sie in die Amateurwelle verfrachtet, mit dem Hinweis auf eine bevorstehende Disqualifikation. Nun gut, eine Top drei Platzierung schien durchaus realistisch. Eine kurze Erholungsphase, zwei Bananen und zwei Drinks später, kam mir der Gedanke mich nach der Siegerehrung zu erkundigen, man weiß ja nie, und prompt schickte man mich zum Garmin Podium, mit den Worten "we have been looking for you". So schnell konnte ich die Info bezüglich meinem Tagessieg bei den Amateur Damen gar nicht verarbeiten, stand ich schon am Podium, mit Pokal, einem Garmin 910XT und einem breiten Grinsen. Das Podium wurde mit Kari Flottorp Lingsom (NOR) und Blomme Marieke (BEL) komplettiert.

RIDE or DIE Barcelona - extreme course inspection

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So was nehm ich nun mit von Barcelona?

  • Einen neuen Garmin 910XT und die Erinnerung an einen Triathlon der schneller vorbei ging als der kürzeste Supersprint.
  • Ein Muay Thai Outfit welches mich ab nun stets mit Motivation an dieses Wochenende erinnern soll - noch härter zu trainieren und noch mehr ins Schwimmtraining zu investieren und stets nur auf die eine Stimme zuhören: Never give up and don´t fall back, keep the hell on pushing forward!
  • Meine erste Teilnahme an einer Rad-Demonstration. Wofür genau demonstriert wurde konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aber wer am Rad demonstriert hat sicher nichts Böses im Sinn.
  • Dass man die besten Leihräder beim "Ride and Die" in Barcelona bekommt. Ohne die eine Streckenbesichtigung unmöglich gewesen wäre, und hätte ich es doch mit dem Rennrad gewagt, hätte es mir vielleicht in den Einbahnstrassen das Leben gekostet.
  • Und daß ich mich bei Rundstreckenkursen dieser Art besser mit einem Peilsender ausstatten sollte, es erspart den Betreuern viele Sorgen.
  • Herzlichen Dank für die unvergesslichen Erlebnisse, Danke nochmal an Garmin Österreich und an Ride or Die Barcelona.

random participation of a cycling demonstration

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Rang: 1./5. (virtuell inkl. PRO´s)

 Garmin Triathlon Barcelona | Webpage

 Garmin Triathlon Barcelona | Results 2012 (90 KByte)

 Pacman

 RIDE OR DIE - Die besten Leihräder Barcelonas

Fotos: Sport-support.at


Ligerman Triathlon | Jesolo | 750 -20k- 5k Draft | 30.09.2012:

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Mit mindestens sechs Kaffee hieß es sechs Stunden Anreise, sechs Stunden Heimreise für sechs mal alleine im Kreis fahren für einen - nein, nicht sechsten sondern fünften Platz. Der Bewerb war als letzte harte Einheit für Barcelona geplant und nach Grado war ich sehr zuversichtlich dass es in Jesolo nicht weniger gut laufen könnte. Doch wie bekannt haben Windschattenbewerbe andere Gesetze und der Spassfaktor steht und fällt mit der Schwimmleistung und dieses Mal spuckte mich das Meer mit einer ziemlichen Verspätung auf den Strand.

Erst nach dem Bewerb wurde mir klar wer bei den Damen durch die beste Schwimmzeit der Hausmeister war und dass es keinen Grund zum grossen Katzenjammer gab. Während des Bewerbs blieb mir aber folglich nichts andeers übrig als die Soloflucht nach vorne um teilweise kamikazeartig meine weiblichen Passagiere abzuschütteln. In Summe: schwimmen ok, Rad voll dabei und beim Lauf doch etwas entleert von der Flucht. Hätte mein Zeitnehmungschip beim Wechsel zum Laufen keine Probleme gemacht und mich dadurch die Wettkampfrichter nicht dreimal zurückgepfiffen, wäre der vierte Platz noch in Griffweite gewesen.

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Die Reise und die Erfahrung hat sich auf jeden fall gelohnt, da ich nun weiß dass ein Regentraining am Vortag sinnfrei ist, wenn es beim Wettkampftag trocken wird - ein Training besser brav wie besprochen beendet wird sonst folglich am Ende der Saison ein frisch gewechseltes Lenkerband schnell wertfrei ist. Mit etwas Vitawund, neuem Lenkerband und meinem Hausmeister gehts somit bald wieder etwas mehr erleuchtet nach Barcelona.

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Rang: 5./2. (S3)

 Ligerman Triathlon Results 2012

 Ligerman Triathlon | Webpage

Fotos: Sport-support.at


Grado Triathlon | 1,5 - 40k - 10k | 15.9.2012:

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Dass meine Triathlonsaison dieses Jahr mit dem Mondseetriathlon nicht enden würde, war vor dem Triathlon klar und im Anschluss absolut unumgänglich. Es gibt einfach eine Vielzahl an schönen Wettkämpfen die über den August und die österreichische Staatsgrenze hinausreichen, und auch dieses Jahr hatte ich einige davon am Programm. Und da man bekanntlich aufhören soll wenn es am schönsten ist, und ich dies vom Triahtlon in Mondsee in keinster Weise behaupten kann, freute ich mich umso mehr auf meine persönliche Sommer- und Saisonverlängerung, die mit dem Triathlon in Grado beginnen sollte.

Nach dem Einzelzeitfahren bei der Masters WM in St.Johann schien ich dem Höhenprofil nach ideal auf die Radstrecke in Grado vorbereitet zu sein. "Flach wie Holland" stand in der Streckenbeschreibung, was auf die 13,4km lange und vom Verkehr völlig gesperrte Strecke durchaus zutraf. Meine "drei Laufbewerbe in einer Woche" Vorbereitung unmittelbar vor Grado sollte sich auch in Richtung Laufleistung positiv auswirken und somit war mein einziger Unsicherheitsfaktor vor dem Start in Grado das Schwimmen. Besser gesagt das Meer, noch besser gesagt die Wellen. Auch wenn der eine oder andere die positiven Seiten des Windes und der Wellen am Rennwochenende kitesurftechnisch zu nützen wusste, mir bescherte das unruhige Meer beim Einschwimmen am Vortag mehr als leichte Schwierigkeiten. Ich versuchte mich darauf einzustimmen und den Kampf mit den Wellen aufzunehmen.

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Aufgrund der Startliste hatte ich im Hinblick auf die Platzierung keine Erwartungen, ich ging davon aus dass es für mich beim Schwimmen sehr schwer werden würde, am Rad rechnete ich mit einem kleinem Vorteil, und beim Laufen gibt es seit Ende August zumindest wieder Hoffnung.
Die erste positive Überraschung erfolgte dann gleich kurz nach dem Startschuß. Ich hatte einen perfekten Start und kam sehr gut weg, obwohl natürlich gegen die schnellsten Damen dieses Tages kein Kraut, Meergras oder dergleichen gewachsen war, fand ich mich zu dritt durch Wellen und Strömung gut gefordert in der Verfolgergruppe. (An dieser Stelle vielen Dank an Lena und Daniel für die nützlichen Tipps und Tricks, ohne die hätten mich die Wellen bestimmt wieder zurück ins Meer gespült.) Der Wechsel aufs Rad verlief  problemlos und nach wenigen Metern befand ich mich auf Rang 3. Pacing wäre zwar angesagt gewesen, war aber wieder einmal durch meinen Powermeter nicht möglich, somit blieb als einzige Möglichkeit die Abstände auf den drei Runden zu überwachen. Ich konzentrierte mich auf den Streckenabschnitten auf die Geschwindigkeit, und versuchte einen gleichmäßigen und engagierten Radsplit zu fahren, mit dem Bestreben auf keinem Fall zu wenig zu investieren. 

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Von Runde zu Runde konnte ich meinen Rückstand auf die Führende reduzieren und den Vorsprung nach hinten ausbauen. Eines der leidigen Themen dieser Saison (Temperaturdrift meines P2max Powermeter) fand nun zum dritten und letzten Mal Einzug in meine Wettkämpfe und produzierte anfangs massig unbrauchbare Werte. Höchste Eisenbahn dass mein Sensor nun sein Software Update bekommt und mich vom permanenten Hinterfragen meiner Werte befreit. Beim abschließenden Lauf ging es ähnlich wie beim Schwimmen auf den ersten 5km blendend und ich dachte schon es könnte für die gesamte Strecke reichen, doch bald trafen mich die muskulären Auswirkungen meines engagierten Bikesplits, und die letzte der zwei Laufrunden ging ich mit etwas gedämpfter Motiviation an und war auch deutlich langsamer. Mein großer Zeitpolster nach dem Radfahren reichte für einen ungefährdeten dritten Platz, hinter den italienischen Team Athletinnen Daniela Chmed und Margie Santimaria.

Der Triathlon in Grado war inklusive der Sonne und dem Eis der richtige Balsam nach den letzten Bewerben. Ein Damenstart, gesperrte Strassen, keine übermotivierten Wochenendsheriffs und somit ein fairer Wettkampf. Bis auf die zweite Laufrunde war der Bewerb ein Erlebnis ähnlich einem perfekten italienischen Cappuccino (mit Blatt). Ein riesiges Dankeschön an Lisl und Peter fürs Mitfiebern und Anfeuern, Sportler am Strassenrand sind einfach die besten Fans. Das "vielleicht" abschließende Triathlonwochenende mit meiner Vereins- u. Schwimmtrainingsgruppe mit Lena, Daniel, Alex und natürlich dem Professor David war auf jeden Fall die Reise wert, und wer weiß, vielleicht folgt noch ein weiterer gemeinsamer Triathlon-Ausflug in Richtung Süden.

Rang: 3./2. (S3)

 Let´s Go Grado Triathlon 2012 - Results  (96 KByte)

 Grado Triathlon Webpage

Fotos: Sport-support.at


Laufwoche | 2.9. - 9.9.2012 | NÖ und Wien

Mit dem Lauf rund um den Karriegel endete meine Lauf-intensiv-Woche im heimatlichen Pressbaum. Der Auftakt erfolgte eine Woche zuvor am 2.9. beim Weinstrassenlauf in Pfaffstätten, fand beim Business Run im Prater am 6.9. seine Fortsetzung und endete am 9.9. am Karriegel. Eine intensive Woche voll unterschiedlicher Trainingsrzeize, Erlebnissen und Eindrücken..

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48. Geländelauf - Rund um den Karriegel | Pressbaum | 8k | 09.09.2012: Rang 1.
Wien Energie Business Run | 4,2k | 06.09.2012: Rang 1. (Damen Teams)/Rang 11. (Einzel)
Weinstrassenlauf | 10k | 2.9.2012: Rang 1.

Fotos: sport-support.at


Masters Cycling Classic - Einzelzeitfahren | St. Johann/Tirol | 29.08.2012:

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Rang: 12. (F1)

 Masters Cycling Classic - Time Trial 2012 - Results (167 KByte)

 MMC - Masters Cycling Classics Webpage

Fotos: Sport-support.at, Sportograf.de


51.5 Mondseelandtriathlon | 1,5k - 38k - 9,85k | 26.8.2012

"Der Mondseetriathlon gehört für mich zu den Wettkämpfen die einen besonderen Stellenwert haben und mittlerweile  haben dieser Bewerb und ich schon eine eigene Geschichte." Mit diesen Worten begann mein Bericht vom letzten Jahr über den Triathlon in Mondsee, bei dem ich dieses Jahr bereits zum fünften Mal am Start stand. Und ich freute mich auch diesmal wieder darauf, auf die Radstrecke, auf der ich in den letzten Jahren trotz sehr guter Besetzung immer mit den schnellsten Radsplits mithalten konnte, auf die kurzweilige Laufstrecke und überhaupt auf einen Bewerb in der Heimat. Was heuer bleibt ist meine Enttäuschung über den Mondseelandtriathlon 2012, der mir mein erstes DNF im Triathlonsport verabreichte. Weder Sturz, Krankheit, Sonnenstich oder explodierte Muskeln - irgendwann reichts auch mir mit gewissen Schiedsrichterentscheidungen.

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Meine unmittelbare Vorbereitung hätte nicht besser sein können, zwei Tage vor dem Bewerb angereist, auf der bereits wohl bekannten Radstrecke trainiert, im überraschend warmen See geschwommen und mich trotz der schlechten Wetterprognose bestens auf den Bewerb vorbereitet. Soweit war im Vorfeld alles klar für den morgendlichen Startschuß um 8:00 früh.

Der Veranstalter schaffte bereits vor dem Start für klare Verhältnisse und schickte die sowieso unerreichbaren Pro Damen Renate Forstner und Koch Renata mit den Herren 10min nach uns ins Rennen. So kam es dass ich als "dritte" aus dem Wasser kam und erspähte Sigrid Mutscheller knapp vor mir, welche mich voriges Jahr beim Laufen überrannte. Somit gabs nur einen Plan - ich brauch einen dicken Polster nach dem Radfahren sonst ereilt mich das gleiche Schicksal wie im vorigen Jahr. Nach etwa 1km konnte ich auch Sie überholen, einen weiteren Platz gut machen und war auf Position zwei. Ich versuchte mein Tempo zu erhöhen, doch ein kurzer Blick zurück, etwa 1.5km später zeigte dass ich sie nicht wirklich abschütteln konnte. Kurz darauf war sie wieder neben mir, ich ließ sie passieren und mich kurz zurück fallen, bevor ich nach links ausscherte und zu einer Gegenattacke ansetzte. Ich überholte sie erneut, als in diesem Moment ein Wettkampfrichter neben mir auftauchte und mir eine Zeitstrafe beim Km3 erteilte. Es folgten 37km in denen mein Entschluss für einen Ausstieg nicht lange reifen musste und hätte niemand im Ziel auf mich gewartet  wäre der Weg ins leere Strandbad der erste gewesen. Doch die ganze Sache wurmte mich so dermaßen dass ich nach meinem teilnahmslosen Radsplit nochmals die (abermals sinnlose) Diskussion in der Penaltybox suchte. Am Ende der zwei Minuten lief ich dann noch 30m bis zu meiner Familie und beendete niedergeschlagen das Rennen.

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Der Wettkampfrichter erklärte mir im Anschluß er hätte uns die ganze Zeit beobachtet, dass sich das ganze bereits nach 3km abspielte wusste er natürlich nicht mehr, er war der Meinung das wäre viel später kurz vor dem ersten Anstieg gewesen. Hätte er uns tatsächlich schon längere Zeit beobachtet hätte er auch die insgesamt drei Überholvorgänge sehen müssen. Und er hätte auch sehen müssen dass es sich dabei um einen harten Positionskampf handelte. Jeder der gegen Sigrid schon Bewerbe bestritt weiß dass sie nicht zu der Kategorie Sportler gehört welche mit einem Wimpernschlag abzuschütteln sind und gleiches gilt (am Rad) natürlich auch für mich.

Ein Wettkampfgericht sollte meiner Meinung nach für sportlich faire und sichere Wettkämpfe sorgen, aber scheinbar geht es bei manchen Wettkampfrichtern um impulsgesteuerte und persönliche Geschichten. Statt einem fairen Wettkampf blieb für mich das süffisante Lächeln eines Wettkampfrichters, fadenscheinigen Aussagen die nicht den Tatsachen entsprachen samt seiner Vermutung er könne auch trotz großer Entfernung den Abstand zwischen zwei Athleten in etwa einschätzen. Und wenn man vom Chefkampfrichter nach dem Bewerb mit einem Lächeln an den Steeltown Man von Linz vom vorigen Jahr hingewiesen wird, stellt sich für mich die Frage nach den wahren Hintergründen so mancher Entscheidungen. Meine Motivation den größten Teil meiner Freizeit für den Triathlonsport zu opfern und mit Freude an österreichischen Triathlonbewerben teilzunehmen offenbart  nach solchen Entscheidungen noch  mehr Sinnlosigkeit als es bei mir als Hobbyathlet sowieso der Fall ist. In meiner stärksten Disziplin dem Radfahren in der ich beinahe bei jedem Bewerb im "all in Modus"  um jede Sekunde kämpfe ist es leider oftmals sowieso durch fehlende Fairness im Feld schon undankbar genug mehr Watt zu investieren.
 
Die sportliche Wertigkeit mancher Triathlonbewerbe in Österreich kümmert im Gegensatz wieder niemanden. Man presst hunderte von Sportlern gleichzeitig auf Güterwege, schafft mehr Überholverbote als auf der Autobahn zwischen Wien und Innsbruck und sperrt gleichzeitig keinen Meter für den öffentlichen Verkehr. Kommerz vor Sport, weiter so Österreich und im nächsten Jahr schaffen wir locker um 100 Starter mehr. Für mich steht nun als nächstes ein Einzelzeitfahren am Programm, die Masters WM in St.Johann - Ein "Trainingsrennen", bei dem einzig ein Schiedsrichter bei der Materialabnahme über mich entscheiden kann. Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet dort nur die Leistung und niemand anders...hmm, ich hoffe meine Anmeldung ist durchgegangen, meine Lizenz liegt im Auto und ich versäume meine Startzeit nicht.

Rang: DNF

 51.5. Mondsee Triathlon

Fotos: Sport-support.at


Ausee Triathlon | 750 - 20k - 15k: 15.08.2012:

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Mit einem Zeitabstand von nur drei Minuten hinter der zweiten Herrenstartwelle erfolgte am Morgen des 15.8. der Startschuß für die Damen im 26° warmen Ausee. Die ersten Meter nach dem Start war ich noch im "Bademodus" unterwegs und brauchte etwas mich von diesem zu befreien. Trotzdem dauerte es nicht lange bis ich auf die ersten Brustschwimmer der zuvor gestarteten Herrenwelle aufschwamm. Von da an war ein gleichmäßiges Schwimmen nicht mehr möglich, ein permanenten Ausweichen und Überholen war angesagt. Zu viele Starter schienen in zu kurzer Zeit den kleinen Ausee an seine platztechnischen Grenzen zu bringen.
Beim Hinausfahren aus der Wechselzone auf die Radstrecke wiederholte sich dieses Spiel. Auch hier, auf der schmalen Seezufahrtstraße, war viel los, und wenig Platz. Erst ab der Bundesstraße konnte ich zum ersten Mal mein Tempo fahren und ich versuchte diesmal nicht zu intensiv ins Rennen zu starten und auch am ersten Berg schlau zu pacen. Als ich gegen Ende des ersten Anstieges überraschend von Viktoria Schenk überholt wurde, reagierte ich nicht unmittelbar, allzu oft hatte mein schlechtes Pacing meinen Radsplit und das anschließende Laufen negativ beeinflusst. Im Nachhinein betrachtet sicherlich nicht die schlaueste Entscheidung, denn auf dieser schnellen Radstrecke ist Regelmäßigkeit gewiss nicht das beste Maß.

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Beim Hineinrollen Richtung Wechselzone war Vitoria wieder knapp vor mir und ich ging als vierte Frau auf die Laufstrecke. Daß ich beim Laufen bei meiner Performance gegen Viktoria chancenlos sein würde war klar und so versuchte ich mein Tempo zu laufen, mit dem Ziel ein "Zell am See Szenario" tunlichst zu vermeiden und den vierten Platz ohne Angriff von hinten ins Ziel zu retten. Was diesmal auch funktionierte, der Sieg ging wie zu erwarten an Lydia Waldmüller vor Julia Hauser und Viktoria Schenk. Bis auf meinen taktischen Fehler beim Radfahren bin ich mit der Leistung relativ zufrieden, das Schwimmen war den Umständen entsprechend und beim Laufen geht es zwar ganz langsam, aber sicher etwas bergauf.

Rang: 4./1. (Elite 2, LM NÖ 2.)

 Triathlon Ausee Webpage

 Triathlon Ausee Blindenmarkt 2012 Ergebnis (128 KByte)

Fotos: Sport-support.at


Triathlon Zell am See | 1,5 - 40K - 10K | 28.07.2012

Auf die sehr schöne und intensive Trainingswoche mit vielen Höhenmetern in Kärnten und Abstecher nach Italien folgten endlich einige wohl verdiente "regenerative Regentage" im heimatlichen Flachland. Im Hinblick auf Zell am See gabs natürlich wieder einmal eine offene Rechnung durch das Zeitstrafendesaster von 2011 und ein persönlich sinnloses Bedürfnis die Radzeit von den letzten beiden Jahren noch ein Mal zu bestätigen. Zu den lockeren Trainings vor dem Bewerb gesellte sich irgendwie ein Gefühl eines Sommerlochs und in Hoffung einer "Wetterfühligkeit" oder eines unsichtbaren Schlafmangels ging es gähnend Richtung Zell am See.

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Spätestens beim Unwetter samt Hagel etwa 30min vor dem Start war dann mal Schluß mit Müdigkeit, hellwach und besorgt um mein Rad bzw. gespannt wie es nun Weitergehen würde. So schnell wie es gekommen war, ging das Unwetter auch wieder vorüber und nach kurzen Aufräumarbeiten erfolgte der Start mit nur fünf Minuten Verspätung. Was allerdings blieb war der Wind, ziemlich starker Wind, der den See kurzfristig in ein sehr taugliches Schaumkronen - Surfrevier verwandelte. Vom Start weg bis zur ersten Boje konnte ich relativ gut mit den Führenden mithalten, dann verlor ich den Anschluß und kämpfte allein gegen die Wellen. In der zweiten Runde gabs dann noch zusätzlich das chaotische Ende der Herrenwelle zu durchkreuzen und somit fasste ich wackelig etwas mehr Rückstand (4min30) als gewollt beim Austieg aus. Wellen sind definitiv noch immer nicht meine Freunde, zumindest nicht beim Schwimmen.

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In gewohnter und noch immer nicht abgelegter Manier fuhr ich durch die Wellentatsache wieder los als müsste ich bis zur ersten Kreuzung meinen Rückstand aufholen. Bis auf einen kurzen Knick nach dem Ende meines Startfeuerwerks konnte ich dann bis zur Wende meine Leistung relativ konstant halten. Leichte Einbußen gab es erst auf den letzten zehn Kilometern, kurz nachdem ich Maria Weissenbacher und Gabriela Loskotova passierte und mich auf den dritten Rang einreihte.
Mit etwa 1,5 Minuten Rückstand auf die Führende Micheala Herlbauer ging es dann auf die Laufstrecke, in der Hoffnung diesmal meine Laufleístung besser umsetzen zu können als die Bewerbe zuvor. Doch mein Beine waren wie lahm, und es war mir relativ rasch klar dass ich bald Besuch von Gabriela Loskotova bekommen würde. Nach etwa 2km passierte sie mich und ich war bei weitem nicht in der Lage nur annähernd an ihr dran zu bleiben. Nach 7km konnte ich auf Andrea Höller aufschließen und hoffte auf ein rasches Ende des Bewerbs auf Position drei.

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Doch gegen eine fliegende Katrin Lang konnte ich mich kurz vor dem Ziel keineswegs behaupten. Trotz der Zurufe und trotz eines versuchten Zielsprints, gab ich meinen dritten Platz nur wenige Meter vor dem Ziel wieder ab. Der Sieg ging an Michaela Herlbauer vor Gabriela Loskotova und Katrin Lang.
Mit meiner Schwimm- und Radleistung an diesem Tag bin ich durchwegs zufrieden, doch die "täglich grüßt das Murmeltier" Situation beim Laufen ist mittlerweile schon mehr als ärgerlich. Tagesverfassung hin oder her, wieder einmal "verlor" ich einen Wettkampf auf der Laufstrecke, wieder einmal gelang
es mir eindeutig nicht meine Laufleistung im Wettkampf umzusetzen. Somit heißt es: Weiterarbeiten und zurück an den Start.

Rang: 4./3. (Elite 2)

 Triathlon Zell am See | Webpage

 Triathlon Zell am See | Ergebnis 2012 (124 KByte)

Fotos: Sport-support.at


Gösselsdorfer Volkstriathlon | 500 - 32k - 7k | 14.7.2012

Nach meinem intensiven Wochenende von Linz und Grieskirchen folgten ein paar erholsame Tage in Kärnten, zunächst als Urlaub und schließlich als Training bei Freunden. Der Triathlon in Gösselsdorf war Teil und Auftakt der Trainingswoche in Kärnten und auch wenn sich meine Beine noch nicht gänzlich von den Nachtrunden in Grieskirchen erholt hatten, wollte ich doch noch einmal alle Daten erfassen für den folgenden Trainingsblock. Und was gibt es als Leistungsüberprüfung besseres als ein Bewerb mit fein bestücktem Damenfeld, somit war der Gösselsdorfer Triathlon mit Wutti Eva, Helfenschneider-Ofner Simone und Mochar Constance perfekt für mich angerichtet.

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Die Schwimmstrecke quer über den See bot sich als idealer Vergleich zum Vorjahr, ein kürzer oder länger im Vergleich zum Vorjahr hat hier keine Chance, es gibt nur den direkten Weg zum anderen Seeufer. Überraschender Weise machte mir trotz der kurzen und intensiven Belastung von 500m meine Schulter keine Probleme und mit einer Zeit von 9:01 stieg ich als dritte Frau aus dem Wasser, über eine halbe Minute schneller als im Vorjahr. Den Lauf durch die lange Wechselzone schien ich etwas zu verschlafen, Contance, die knapp hinter mir aus dem Wasser stieg schaffte den flotteren Wechsel und ging knapp vor mir auf die Radstrecke.

War es der Ärger über den verpatzten Wechsel oder die Motivation aufgrund der guten Schwimmzeit, auf jeden Fall ging ich auf die Radstrecke ohne Rücksicht auf Verluste, versucht den Rückstand auf Constance auf den ersten Kilometern aufzuholen. Bis zu Km 20 schien meine Taktik auch aufzugehen, und ich hatte Constance permanent in Sichtweite. Die letzten 10 Km bekam ich dann die Rechnung für mein etwas ungeschicktes Pacing präsentiert und ich war heilfroh als dritte Frau, 20sek hinter Constance, und ganz knapp vor Helfenschneider-Ofner Simone in die Wechselzone zu kommen.

Auch der zweite Wechsel ging mir diesmal nicht so schnell von der Hand als gewohnt, Simone startete vor mir auf die Laufstrecke und flog  bereits nach zwei Kilometern vor Contance auf Position zwei. Ich versuchte ebenso noch einen Platz gut zumachen, hatte Constance bis zum Berg in Sichtweite und konnte den Abstand auf wenige Sekunden reduzieren. Bergauf versuchte ich nicht zu überziehen um noch Kraft fürs Bergab laufen zu sparen, doch diesmal war es mir nicht möglich meinen vom vorjahr gewohnten bergab Joker auszuspielen. Somit blieb es leider für mich der vierte Rang, der Sieg ging überlegen an Wutti Eva, vor Helfenschneider-Ofner Simone und Mochar Constance.

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Der zweite Wettkampf im Wettkampf war das interne adrenaline-forever.com Duell zwischen Stefan Lussnig und mir. Durch die lückenhafte bzw. nicht vorhandene Vorbereitung von Stefan witterte ich meine Chance. Beim Schwimmen (verbündet mit den Seerosen) kam ich das erste mal, virtuell 30 Sekunden vor ihm aus dem Wasser, ebenso beim Laufen gingen 1:30 auf mein Konto. Einzig am Radsplit kam die Superkompensation von Grieskirchen anscheinend genau richtig, mit etwa 3 Minuten Rückstand auf die Spitze nach dem Schwimmen sammelte Stefan beinahe das gesamte Männerfeld auf der Strecke ein und fuhr sogar schneller als die Sieger des Bewerbs. Somit war beim Warten auf die Ergebnislisten schnell klar, es wird mit Sicherheit für den internen Sieg nicht reichen. Mit etwa 4:30min beim Radsplit bekam ich eine deutliche Abfuhr auf meinen Putschversuch. Ich verbeuge mich! (ein weiteres Mal)

Mein persönliches Fazit:
Obwohl meine Schulterverletzung einen ziemlichen Knick in die Saison brachte ist eines meiner Saisonziele bereits erreicht: meine Schwimmform hat sich stabilisiert, mit einer deutlichen Verbesserung zum Vorjahr. Meine Schulter tut mir nur mehr nach der Belastung beim Schlafen weh, aber im Wettkampf gibt es keine Einschränkungen mehr. Am Rad gibt es aktuell nur einen instabilen kleinen Schritt nach vorne, wenngleich es hier leider immer wieder an meiner etwas ungeschickten Einteilung liegt - aber das sollte sich noch verbessern. Beim Laufen befinde ich mich zur Zeit im Niemandsland. Hier macht sich die einmonatige Pause scheinbar am meisten bemerkbar, und obwohl es insgesamt doch etwas nach vorne ging herrscht beim Laufen zur Zeit gefühlter Stillstand und sehr viel Unsicherheit.

Jetzt heisst es die Daten zu verwerten, und die Trainingswoche in Kärnten so gut als möglich zu nützen.

Rang: 4./3. (Elite 2)

 Gösselsdorfer Volkstriathlon | Webpage:

 Gösselsdorfer Volkstriathlon | Resultate 2012: (31 KByte)

Fotos: Sport-support.at


24h Radmarathon Grieskirchen | 7.- 8.7.2012

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Durch den Umstand, dass wir relativ spät im Vergleich zu den letzten Jahren über eine Teilnahme entschieden, waren unsere Teams ziemlich unterbelegt. Von Hochwasser, Zeckenbiß, Häuserbau, Hochzeiten, Ironman, Operationen, Reisen usw. zeugte der Versuch zwei/drei 10er Teams aufzustellen von der Vielfalt von Lebensumständen und bis zum Ende der Anmeldung war es noch unsicher ob es klappen würde.
Und zur Not gab es immer noch den Notfallplan, einfach ein nettes Wochende gemeinsam zu verbringen, egal welche Position am Ende auf der Ergebnisliste stehen würde. "Leider" kam es natürlich wieder anders, und bereits vor meinem kurzen Abstecher zum Steeltownman nach Linz lag unser Team in Führung. Durch die Mixed Team Regel (25% der gesamt Teamrunden müssen von Frauen gefahren werden) konnte ich mir schon in etwa ausrechnen was auf mich nach dem Steeltownman zukommen würde. Verstärkt wurde der Umstand zusätzlich, da ich mit Yvonne Raffeiner nur zu zweit im adrenaline-forever.com HAIR Team aufgestellt war und wir insgesamt nur sieben Fahrer im gesamten Team waren.

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Nach dem Finale der Siegerehrung vom Steeltownman bekam ich von meinem Team noch einen kleinen Aufschub bis um 1:42, aber dann ging es los mit den Worten:" Sylvia, schieß dich nicht ab - dreh Deine Runden irgendwo zwischen 36min und 39min und schau dass du ein wenig Schlaf bekommst." Die Sache mit den Rundenzeiten ergab sich nicht unbedingt leicht, aber funktionierte, einzig die Sache mit dem Schlafen war zwar gut gemeint aber zeitlich durch die 25% Regel nicht möglich. Die Männer im Team verwalteten unseren Vorsprung und Yvonne und ich taten unser Bestes um die Verwaltung so leicht als nur möglich zu gestalten.

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Yvonne

Leider kam es (scheinbar nach einem Protest eines anderen Teams) nach 23h zum Eklat und zur Disqualifikation in der Mixed Wertung. Laut Reglement müßten vier Damen die 25% alle Runden in einem Mixed Team absolvieren und eben nicht zwei. Der Veranstalter verabsäumte es einerseits bei der Anmeldung uns darauf hinzuweisen, andererseits machten wir uns es dadurch ja auch nicht leichter da wir ja sowieso um 5 Fahrer weniger als erlaubt in unserem Team hatten. Interessanterweise blieben fünf weitere Teams mit ebenso weniger als 4 Damen in der Wertung, einzig unser Team wurde in die Herrenwertung verschoben. 

Nach der harten und nicht lohnenden Teilnahme beim Steeltownman in Linz und den folgenden 107,5km beim 24h Radmarathon in Grieskirchen, konnte sich Günter Wagner als Organisator und Überbringer der Nachricht glücklich schätzen, dass ich gerade auf meiner letzten Runde war, ansonsten hätte ich ihn mit letzter Kraft wahrscheinlich durch Grieskirchen gescheucht. Um mich auf den Umstand "vorzubereiten" bzw. mich zu informieren dass alle Mühen umsonst gewesen sind, schickten die Team Kapitäne Sonja per Auto auf die Strecke um mich abzufangen und das Tempo rauszunehmen bzw. auf Alex von unserem zweiten Team adrenaline-forever.com SHAME zu warten.

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Jedem der mir sagt, ich wäre verrückt mir ein solches Wochenende anzutun gab ich Sonntag abends und am gesamten Montag recht. Nachdem jedoch mit Robert Bauer und Sonja Schindler zwei weitere sich dieses Programm gaben war es schon wieder beinahe witzig einen eigentlich sinnlosen Plan bzw. ein Himmelfahrtskommando zu verfolgen. Der Umstand bzgl. der Disqualifikation war zwar korrekt aber die Entscheidung vom Veranstalter nach 23h viel zu spät, kurzsichtig und sportlich weit von Fairness entfernt. Nach 23h nur einem einzigen/dem führenden Team den schwarzen Peter zuzuschieben ohne dass diese daraus einen Vorteil hatten und die sportliche Fairness im Gegenzug anderer Teams (Herren mit Damenchips) sehr fragwürdig war, schließe ich persönlich mit einem weinenden Auge den Radmarathon von Grieskirchen ab.

Die gemeinsame Zeit mit meinen Freunden und Vereinskollegen war wie schon in den letzten Jahren wieder einmal grandios, und bestimmt findet sich für das nächste Jahr eine andere Veranstaltung für uns.

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Game over nach 23h in der vorletzten Runde - Zieldurchfahrt mit Alex Brandmüller

Resultat: Rang 5. (24h Big Team Herren/Mixed Wertung DISQ)
              

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 24h Radmarathon | Webpage

 24h Radmarathon | Resultate 2012

 adrenaline-forever.com | 24h Radmarathon Grieskirchen 2012 | "The End-scheidung" (noch offline)

Fotos: Sportograf.de


Steeltownman | 1,5 - 40k - 10k | 7.7.2012

Es gibt Tage an denen der Körper schon frühmorgens ein 'leider nicht' Signal sendet, ein klares Signal dass er nicht für Höchstleistungen bereit ist, und auch wenn man auf Biegen und Brechen versucht diese Signale zu ignorieren, am Ende behält er doch recht.
Leider war genau am 7.7. wieder einmal einer jener Tage, die weiblichen Kraftvektoren standen klar gegen mich. Da mir dieser Wettkampf aber aufgrund der Vorkomnisse vom letzten Jahr ein ganz besonderes Anliegen war, und man in diesem Fall getrost die Worte 'eine Rechnung offen zu haben' verwenden kann, versuchte ich körperliche Müdigkeit und Unwohlsein beiseite zu lassen und mich mit aller Kraft auf den Wettkampf zu konzentrieren.

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Die vielen Stunden bis zum Start um 17:00 verbrachte ich mit organisatorischen und betreuerischen Tätigkeiten für die zwei mixed Teams welche beim 24h Radmarathon in Grieskirchen für adrenaline-forever.com am Start waren und wo ich auch Teil davon sein sollte, zu nächtlicher Stunde, nach dem Steeltownman. Somit funktionierte die Ablenktaktik relativ gut, zumindest bis zu dem Zeitpunkt wo ich die illustre Runde verließ und allein gen Pichlingersee aufbrach. Hier kam der erste schwache Moment leise durch, doch ich schob ihn beiseite, lenkte meinen Fokus auf den bevorstehenden Wettkampf.

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Meine Renntaktik funktionierte genau bis zum Schwimmen, wobei ich mich beim Schwimmstart, und bis zur zur ersten Boje in einer wilden "beinahe Schlägerei" befand, und es lang dauerte bis ich wirklich ins Schwimmen fand. Dann fand ich in einen guten Rhythmus, die zweite Runde ohne Gestrampel etwas flotter als die erste, stieg ich als vierte Frau mit 50 Sekunden Rückstand auf die Führende Gabriela Loskotova aus dem Pichlingersee.
Obwohl ich mich auf die kurvig kurzweilige Radstrecke freute, und ich nach nur 3km die Führungsposition übernehmen konnte, und genau das eingetreten war was im Vorfeld mein Plan war, fehlte meinen Oberschenkeln leider absolut der Saft. Ich versuchte meinen Fokus von Runde zu Runde, von Kurve zu Kurve am Pedal zu halten, nicht nachzugeben und alles zu versuchen, doch zusätzlich zu meinem leeren Beingefühl zeigte auch mein Garmin wenig Grund zur Freude. Nur kurzfristig konnte ich meine angepeilten Wattwerte halten, und so überraschte es mich wenig als sich zu Ende der dritten Runde Daniela Rechberger auf Position eins schob. In der letzten Runde und mit letztem Beinschmalz konnte ich nochmal nachsetzen und fuhr als erste Frau, dicht gefolgt von Daniela, in die Wechselzone.

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Ins Laufen kam ich dann nur mühevoll, Rückenschmerzen und Bauchkrämpfe erschwerten meinen müden Beinen den lockeren Schritt und somit war es mir nur mehr möglich meinen zweiten Platz ins Ziel zu retten.
Dieses Mal ging der Sieg verdient an Daniela Rechberger, Rang drei holte sich Gabriela Loskotova welche Sabine Kempter auf der Laufstrecke noch abfing.

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Leider konnte ich meine offene Rechnung mit dem Steeltownman nicht begleichen, nicht an diesem Tag, nicht mit fehlender körperlicher Belastbarkeit.
Enttäuscht, auch weil ich mein mixed Team in Grieskirchen gerne für einen Sieg alleine gelassen hätte, und etwas besorgt, weil ich wusste dass noch eine lange Nacht auf mich warten würde, ging es nach kurzer Erholungsphase und Auffüllen meiner Speicher zum nächsten Schauplatz....aber das ist eine andere Geschichte...

Resultat: Rang 2.


 Steel Town Man | Webpage

 Steel Town Man | Resultate 2012 (28 KByte)

Fotos: sport-support.at, Barbara Seiberl, Cityfoto.at


Zechner X-trim Triathlon | 450 - 20k - 5k | 24.6.2012

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Nach dem Motto alle guten Dinge sind drei schloß ich das Wochenende nach einem Einzelzeitfahren (Wienerwaldcupserie) am Freitag, und einigen Parkhauskilometern beim Last man standing am Samstag mit einem Sprinttriathlon am Sonntag in der Steiermark ab. Als würdiger Abschluß und schnelle Trainingseinheit war es mein Plan trotz kurz möglichst schnell zu sein. Für meine ohne Neopren Schulterproblematik waren die 350, oder besser gesagt 450m im warmen Baggersee ein perfekter Test, und auch wenn mir ohne Neopren noch etwas die Kraft und die Stabilität im Wasser fehlt geht es auch hier nun definitiv bergauf.


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Die Schwimmstrecke war wirklich witzig kurz, erfreulicherweise hatte ich kaum Beschwerden und stieg im kleinen Volkstriathlon Starterfeld nach etwa 7 Minuten aus dem Wasser. Aus "Sicherheitsgründen" gab es die ersten 600m auf der Radstrecke in beide Richtungen ein Überholverbot. Das Wort "No-Go" an sich ist ein schreckliches No-Go und wird es doch verwendet, dann für ein 600m langes Überholverbot in einem Sprinttriathlon. Noch ungewohnter für mich, gab es trotz tatsächlicher Strassenenge weder im Parkhaus am Vortag noch beim Einzelzeitfahren am Freitag ein Überholverbot - aber ich war natürlich brav und vertrieb mir die Zeit mit meinem Garmin und meinen Klettverschlüssen. 


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Die Radstrecke selber gehört zu den wohl schnellsten und kurzweiligsten Strecken die ich jemals gefahren bin, und die 20km vergingen wie im Flug. Mein Plan beim Laufen vom ersten Kilometer weg mit Druck zu laufen erfüllte sich nicht ganz, die Tag 3 Wettkampfbelastung ging an meinen Beinen doch nicht ganz spurlos vorüber. Trotzdem war es ein würdiger Abschluß eines erfolgreichen und abwechslungsreichen Rennwochenendes, die Renntrilogie ist hiermit beendet und die Trainingsreize sind auf jeden Fall angekommen.

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Resultat: Rang 1.


 X-trim Triathlon | Webpage

 X-trim Triathlon | Resultate 2012 (21 KByte)

Fotos: sport-support.at


Last Man Standing | BOE Garage Neu Marx | 23.6.2012

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Ein großes Dankeschön an Sam Adian und dem Team der 2Radchaoten.com für die unglaubliche Veranstaltung. Es war wieder einmal der perfekte Beweis dass der Spassfaktor nicht von der Größe eines Events abhängt, sondern eine tolle Idee mit viel Herz und netten Leuten deutlich mehr hergibt als so manche Riesenevents. Eigentlich bedenklich dass ein Rad, ein Gang, eine Parkgarage, 4 Etagen und viele Kurven viel mehr Spass machten als die meisten flachen Wendestrecken in meinem Triathlon Programm.

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 Last Man Standing | Bildbericht bikeboard.at

 Last Man Standing | Webpage

 Last Man Standing Stephan Mantler's Gallery

 Last Man Standing | Video


Triathlon Neufeld | 1,5 - 40 - 10,2 | 17.6.2012

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'Alle Jahre wieder', und obwohl ich mir jedes Jahr in Neufeld aufgrund der langen Laufstrecke durch die
Seesiedlung sicher bin nicht mehr zu starten, stand auch dieses Jahr der Burgenland Klassiker wieder am
Programm. Schließlich gibt es wenige Wettkämpfe die so um die Ecke sind und zusätzlich bieten die
wiederholten Starts einen perfekten Leistungsvergleich zu den letzten Jahren.

Die Tage zuvor, zwischen Klagenfurt und Neufeld war ich ziemlich geschlaucht und drauf und dran eine Verkühlung auszubrüten. Ich versuchte mich so gut als möglich zu erholen um in Neufeld möglichst frisch und v.a. gesund am Start zu stehen.

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Frisch war ich dann leider weder in der früh noch vor dem Start, am ehesten noch beim Schwimmen. Da ging es mir wieder überraschend gut, als vierte kam ich aus dem Wasser, knapp hinter Sabine Greipel und Beatrix Wurzinger, hinter denen ich nur wenige Sekunden in die Wechselzone lief und diese einige Sekunden vor ihnen wieder verließ. Gut motiviert auf den ersten Kilometern, ich wollte so rasch als möglich die Führung übernehmen, ging ich in die erste Radrunde. Nach wenigen Kilometern sah ich die schnellste weibliche Schwimmerin dieses Tages vor mir und ich positionierte mich an die Führungsposition.

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Bereits zu Beginn zu zweiten Radrunde ging mir die Belastung nicht mehr locker von den Beinen, die Hitze macht sich mehr und mehr bemerkbar. Meine engagierte erste Radrunde und die Müdigkeit der letzten Tage zwangen mich dazu ein wenig nachzulassen. Ich versuchte so gut als möglich den Mut nicht zu verlieren und nicht zu sehr nachzugeben, verabschiedete mich aber trotzdem von meinem Vorhaben meine Vorjahreszeit zu pulverisieren. Der zweite Einbruch erfolgte dann deutlicher und begleitete mich ab dem ersten Kilometer auf der Laufstrecke. Ich kämpfte mich von Kilometer zu Kilometer, von Wasserschlauch zu Wasserschlauch, und es gab tatsächlich die Angst an diesem Tag nicht ins Ziel zu kommen. Doch ich war nicht die einzige die nach der kalten Woche unter der Hitze zu leiden hatte, und nach unendlich langen 10,6km lief ich vor Sabine Greipel und Beatrix Wurzinger als Erste ins Ziel.

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Auch wenn ich an diesem Tag etwas nanofit ins Rennen ging und meine Laufleistung mehr schlecht als recht war, freue ich mich den Sieg vom Vorjahr wiederholen zu können, und gratuliere auch meinen beiden schnellen Vereinskolleginnen Lena Pernold und Marina Hinterrreiter welche sich Platz eins und zwei über die Sprintdistanz sichern konnten. Somit war es ein heisses aber erfolgreiches Rennen, ob ich wohl nächstes Jahr wieder starte...? 

Resultat: Rang 1.


 Triathlon Neufeld | Webpage

 Triathlon Neufeld | Resultate 2012 (19 KByte)

Fotos: sport-support.at


5150 Klagenfurt | 1,5 - 40k - 10k | 10.6.2012

Nach unendlich langen vier Wochen mit sehr eingeschränktem Training, und mehr Trainingstherapie und Behandlungen für meine verletzte Schulter, stand Klagenfurt als vernünftiges und erreichbares Ziel am Programm. Trotzdem etwas ungeduldig trotz dem Wissen dass selbst bei mir manche Dinge einfach
seine Zeit brauchen und dass es besser ist nicht allzufrüh und mit Zwang ins Wettkampfgeschehen einzusteigen, entschied ich mich gegen das frühere Ziel und für ein Nichtantreten bei den Österreichischen Sprintmeisterschaften. Die Entscheidung bzgl. der netten Einladung zum Trauntriathlon fiel hingegen relativ früh, da ich anfangs keine Länge im 25m Becken kraulen konnte. All die Info im Gepäck samt einer wirklich guten Vorbereitung bis zum Sturz freute ich mich umso mehr auf den 5150 in Klagenfurt.

Das Schwimmen war zwar immer noch nicht ganz schmerzfrei, und ich konnte erst eine woche vor dem Wettkampf mit intensiveren Trainingsreizen beginnen. Ich blicke dem Bewerb zwar mit Unsicherheit bezüglich meiner Leistung, aber mit Vorfreude wieder am Start zu stehen, entgegen. Folglich hatte ich vor dem Schwimmen großen Respekt, aber beim Startschuß im etwa 50köpfigen Feld der Amateurdamen war das allerdings auch vergessen, und erst ab der zweiten Hälfte der Schwimmstrecke machte sich meine Schulter bemerkbar. Allerdings blieb der Schmerz im Hintergrund, ich fühlte mich besser als erwartet und der Lendkanal saugte mich Richtung Wechselzone.

Beim Wechsel sah ich noch Mochar Constance knapp vor mir die Wechselzone verlassen und kurz darauf ging auch ich auf die Radstrecke. Anders als sonst fehlte mir diesmal jegliche Information bezüglich Rückstand und Platzierung, und mein defekter Powermeter tat noch das übrige sodass ich meine Leistung am Rad schwer einschätzen konnte. Subjektiv war es weder schlecht noch besonders gut, ich konnte zwei Frauen vor mir relativ rasch einholen, nur von Constance keine Spur.

Erst bei der Wende auf der ersten Laufrunde konnte ich mich als zweitplatzierte zählen, Constance Mochar vor mir etwa zwei Minuten, Viktoria Schenk hinter mir mit einem Rückstand von über fünf Minuten. Eine Platzierung noch vorne oder nach hinten schien unrealistisch, und ich versuchte ein gleichmäßiges Tempo zu laufen, wobei ich beim Laufen die fehlende Trainingsintensität am meisten spürte.

Nach 2:16 finalisierte ich bei meinem Wiedereinstieg auf dem zweiten Platz, hinter Constance Mochar und vor Viktoria Schenk.

Alles in allem bin ich mit meinem Wiedereinstieg sehr zufrieden, die Schwimmleistung stimmt mich aufgrund der Umstände sehr positiv, die Radleistung ebenso, auch wenn ich diesmal leider keine Daten zum Auswerten habe, und meine schwächste Disziplin ist und bleibt zur Zeit das Laufen.

Gratulation an meine Freundin und Reisebegleitung Yvonne zu Ihrem Saisonauftakt, hoffentlich gibt es heuer noch einige gemeinsame Wettkämpfe.

Resultat:  Rang 1. (Female 30-34)/Rang 14. (virtuell inkl. PRO´s) /


 5150 Klagenfurt | Webpage

 5150 Klagenfurt | Results 2012 (90 KByte)


Römersee Triathlon | 650 - 22k - 5k | 12.5.2012

Als Abschluß einer harten Trainingswoche und nach einer intensiven Vortagsbelastung durch ein Trainingseinzelzeitfahren Wienerwald Cup Serie von 8km sah ich dem Römersee Triathlon hoch motiviert entgegen. Zumal ich beim Einzelzeitfahren endlich meine Radleistung wieder umsetzen konnte, die Leistung die mir beim Triathlon in Obergrafendorf eine Woche zuvor leider nicht zugänglich war.
Da ich dieses Jahr mehr auf meine Schwimmleistung vertrauen konnte war es mir diesmal wichtig mich wieder mehr auf meine Radleistung zu konzentrieren und so wie zumeist in den letzten Jahren das Rennen schon (nur :-)) am Rad zu entscheiden. Dieser Plan schien auch ganz gut aufzugehen, nach einer guten Schwimmleistung ging ich als Dritte auf die Radstrecke und fühlte mich endlich wieder einmal gut am Rad und brachte guten Druck auf die Strasse. Anders als sonst wurde mir diesmal die Entscheidung bezüglich Laufradwahl nicht abgenommen und da ich darauf vertraute dass der Wind gleich blieb entschied ich mich für die 808er, was an diesem Tag denfinitiv die falsche Entscheidung war.


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Wenige Sekunden vor der Führungsübernahme nach etwa 5km kam ich mit knapp 50km/h in einer Rechtskurve zu Sturz. Das erste was ich spürte war ein unglaublicher Wadenkrampf, scheinbar verdrehte es mir beim Sturz den Fuß, sodaß es mir unmöglich war vom Boden aufzustehen. Der dort positionierte Streckenposten reagierte sofort, dehnte mir die Wade während ich noch am Boden lag und eine ganze Gruppe von Verfolgern an mir vorbeirauschte. Genau so muß sich ein Fußballspieler an der Outline fühlen wenn sein Team gleichzeitig ein Tor bekommt. Von der tatsächlichen Verletzung spürte ich in diesem Moment noch nichts, nur meine Wade machte mir Sorgen, und da meine Wettkampfmotivation heuer wirklich stimmt, stieg ich sofort wieder aufs Rad um die Verfolgung aufzunehmen. Erst nach und nach spürte ich dass etwas mehr passiert sein muss als nur ein Wadenkrampf, das Abstützen am Rad machte mir in der Schulter und am Ellbogen große Probleme und da der Wind immer mehr wurde, bekam ich rasch zusätzlich die Hochprofil Rechnung präsentiert.

Es wurde mir mehr und mehr bewusst dass dieser Wettkampf für mich gelaufen war und ich mich in einem mehr als sinnlosen Unterfangen befand. Der Restfokus reichte aber immer noch aus, dass ich trotz allem auf die Laufstrecke ging wo ich in der ersten Runde hauptsächlich mit meiner Wade beschäftigt war. In der zweiten Runde löste sich endlich der Krampf, meine Schulter wurde dafür immer schlimmer, und obwohl ich immer wieder ans Aufgeben dachte lief ich die 5km trotzdem ins Ziel.

Ob es sinnvoll war den Wettkampf zu beenden sei dahin gestellt, meine Motivation und mein Fokus ließen an diesem Tag einfach kein Aufgeben zu. Direkt danach fuhr ich zum Röntgen ins Spital, und zum Glück ist es nur eine Bänderverletzung und meine Knochen sind noch ganz. Jetzt hoffe ich dass die Bänder und die Wunde am Ellbogen so schnell als möglich heilen und ich möglichst bald mit dem Training wieder beginnen kann.

Geschah nun dieser Sturz aufgrund des Windes, des rutschigen Asphaltes oder Blütenstaub oder sonstiges auf der Strasse, es ist egal, Fakt ist dass dort an diesem Tag sehr viele Athleten gestürzt sind, und Fakt ist, mit dem Römerseetriathlon habe ich noch eine Rechnung offen.

Vielen Dank an alle die mir im Anschluss an den Wettkampf geholfen haben, ein besonderes Dankeschön geht dabei an Lisa, Angelika, Andreas und Norbert. Und ebenso bedanke ich mich bei meinen braven Schutzengeln, ich bin dankbar dass nicht mehr passiert ist!

Resultat: Rang 3./2. (Elite2)


 Römersee Triathlon | Webpage

 Römersee Triathlon | Resultate 2012

Fotos: sport-support.at

Triathlon Obergrafendorf | 1,5k - 40k - 10k | 4.5.2012

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Im Rückblick auf meinen heimischen Triathlonauftakt in Obergrafendorf am 5.Mai 2012 gibt eines was mich neben der kritischen Analyse meiner Splitzeiten am meisten erschüttert. Es war bereits das fünfte Mal dass ich in den unglaublichen Weiten des Ebersdorfer Sees am Startufer stand. Das fünfte Mal! Es gibt keinen anderen Triathlon in meiner jungen Triathlonlaufbahn den ich so oft bestritten habe, und gerade aus diesem Grund ist es für mich ein idealer Wettkampf um meine Leistungen zu Beginn der Saison mit den Vorjahrigen zu vergleichen. Zumal mir dadurch auch bewusst wird dass ich mich mittlerweile auch schon fast (inkl. dem steigendem Alter) zu den älteren Triathloneisen zählen sollte, die Zeit der Ausreden ist eigentlich längst vorbei.

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Copyright StephanMantler.com

Die Taktik war dieses Jahr relativ einfach und meine Gegnerinnen bei diesem Bewerb seit Jahren wohl bekannt. Es galt als erstes meine momentane Schwimmtrainingsleistung so gut als möglich umzusetzen um den Rückstand auf Michaele Rudolf so gering als möglich zu halten. Im Vorjahr gab es am Rad einen Kampf der "Titanen" zwischen Michi und mir wo es mir erst in der ersten Laufrunde gelang mich von ihr abzusetzen, jedoch trotzdem am Ende verlor. Dieses Jahr war es mein Ziel meinen Rückstand nach dem Schwimmen noch geringer zu halten um am Rad so früh als nur möglich zu attackieren. Leider hatte Michi an diesem Tag eine ähnliche Taktik, denn mit nur 10 Sekunden Vorsprung nach dem Schwimmen startete sie wie von einer Wespe gestochen in die erste Radrunde.
Es gelang mir leider nicht, wie sonst im Training und wie ursprünglich geplant, an den wichtigen Stellen auf der einfachen Radstrecke zuzusetzen und so konnte ich den Rückstand von 20 bis 45 Sekunden bis zuletzt nicht zufahren. Geknickt von der Tatsache dass ich meine Taktik nicht umsetzen konnte und dass am Rad merklich weniger ging als erwartet ging ich auf die Laufstrecke.

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Im Laufen konnte ich mich dann im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Minuten verbessern, doch es reichte nicht annähernd um meinen Vorsprung nach dem Radfahren auf Viktoria Schenk zu konservieren und auch Michaela Rudolf baute ihren Vorsprung noch weiter aus. Somit wurde es es wie bereits im Vorjahr der fünfte Platz, der Sieg ging wie zu erwarten an Yvonne van Vlerken vor Simone Fürnkranz und Victoria Schenk, welche mit ihrer starken Laufleistung noch vor Micheale Rudolf das Ziel erreichte.

Mit meiner Schwimmleistungsteigerung bin ich auf jeden Fall zufrieden und die Radleistung war zwar keine Tragödie, allerdings zeigte die Analyse meiner Daten deutlich dass ich nicht meinen besten Tag hatte und so meine relativ einfache Taktik nicht umsetzen konnte.

Somit heißt es bald: neues Spiel neues Glück, aber Obergrafendorf die Fünfte ist nun Geschichte und eine ganze Saison liegt noch vor mir.

Resultat: Rang 5. /3. (Elite2)

 Triathlon Obergrafendorf | Webpage

 Triathlon Obergrafendorf | Resultate 2012 (17 KByte)

Fotos: sport-support.at
           Stephan Mantler

ETU Age Group Championships | Eilat | Israel | 1,5K - 40K -10K | 20.04.2012

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Nach einer sehr guten Vorbereitung während der langen Wintermonate war mir dieses Jahr wichtig meine Triathlonsaison mit einem Abenteuer zu beginnen. Zum einen als Motivation während der Vorbereitung, zum anderen als Formüberprüfung und als passenden Startschuss. Was mich auf die Age Group EM in Eilat brachte, vom Zeitpunkt her ideal, und auch außergewönlich genug um meine Koffer zu packen und nach Israel zu reisen. 

Es mag an dem vielleicht etwas unpraktischen Austragungsort, oder auch am Zeitpunkt liegen, die Startliste erinnerte auf jeden Fall an eine britische Meisterschaft mit vereinzelter europäischer Beteiligung. Somit war auch die generelle Wertigkeit als Age Group Europameisterschaft dieses Wettkampfes von Beginn an als relativ zu sehen, trotzdem ist ein Bewerb gegen eine Horde fanatischer Britinnen ein Erlebnis der besonderen Art. Im Nachhinein betrachtet unterliefen mir leider einige Fehler, die schon beim Koffer packen begannen und zu vermeiden gewesen wären.

Laut Veranstalter Webseite sollte die Wassertemperatur des roten Meeres 24 Grad betragen und bei den Veranstaltungsdetails wurde definitiv auf ein Neoprenverbot hingewiesen. Klarerweise, bei diesen Temperaturen, klarerweise ließ ich dadurch meinen Neopren zuhause, bei 24Grad Wassertemperatur und 35Grad Lufttemperatur wollte ich meinen Koffer für die lange Reise nicht unnötig beschweren (Fehler 1). Die Anreise bzw die Einreise war unkomplizierter als erwartet, wenn man sich auf ein längeres Prozedere, bestehend aus vielen Fragen, genauen Kontrollen  und langem Warten am Flughafen einstellt ist auch dies kein Problem. Eilat selber entpuppte sich als sehr moderne und belebte Urlaubsstadt. Von bestehenden Unruhen an anderen Teilen des Landes war hier nichts zu bemerken. Man trifft auf amerikanisch angehauchtes Urlaubsflair und bekommt von Sonne, Meer, Strand und Shoppingmöglichkeiten alles geboten. 

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Die trockene Hitze mit knappen 40Grad und der Wind waren die beiden Faktoren welche das Training und die Vorbereitung zwei Tage vor dem Wettkampf sehr schwer aber unerläßlich machten, und ich versuchte mich so gut als möglich daran zu gewöhnen. Am zweiten Tag erlebte ich meinen ersten Sandsturm und ich hoffte inständig auf wenn schon Sturm, dann ohne Sand. Zumindest nicht während ich mich auf der Radstrecke befand.

Der Start erfolgte am Freitag um 8:00 früh, und es wurden alle Damen Altersklassen von 18 bis 39 in eine Startwelle zusammengefasst. Somit standen kurz vor 8:00 etwa 45 Damen am Strand von Eilat, etwa vierzig davon mit Neopren. Ich und und paar wenige ohne, und ich versuchte die Tatsasche der Neoprenfreigabe eine Stunde vor dem Start so gut als möglich zu ignorieren und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Temperatur war kein Problem, die gemessenen 19,6 Grad waren mir ein Rätsel, doch die bevorstehenden hohen Temperaturen und die 500m vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone ließen mich an einen klitzekleinen "Vorteil" glauben. 

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Beim Schwimmstart war ich eine Spur zu langsam und fand spät meinen Rhythmus. Somit überraschte mich mein Rückstand von etwa 3,5 Minuten auf die Führende, ohne Neopren hätte ich mit durchaus mehr gerechnet. Als 23. nach dem Schwimmen konnte meine Aufholjagd am Rad konnte beginnen. Die ersten 20km bis zur wende, flach, immer geradeaus, herrschte starker Gegenwind, und es gelang mir Athletin für Athletin einzuholen. War es der Wind, die steigende Hitze oder meine sehr ambitionierte Fahrt auf den ersten 20km, was auch immer, der Weg zurück aus der Wüste zur Wechselzone kam mir trotz Rückenwind länger, härter und heisser vor, und aus Angst es doch etwas übertrieben zu haben versuchte ich mich die letzten Kilometer vor dem Wechsel etwas zu erholen und rollte (Fehler 2) als gesamt Drittplatzierte, und zweite in meiner Altersklasse in die Wechselzone.

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Gleich am ersten Kilometer der Laufstrecke, insgesamt waren vier Runden zu laufen, überholte mich die Britin Christina Jenkins, durch ihr schnelles Anfangstempo ließ ich sie ohne Gegenwehr passieren (Fehler 3). Es erschien mir zu früh für eine entsprechende Gegenattacke, und zu groß war mein Respekt vor den bevorstehenden 10 Kilometern. Zumal es der starke Wind, und der zum Teil sandige Untergrund das Laufen sehr erschwerte, und die Hitze tat ihr übriges. Etwa zu Mitte der ersten Laufrunde tauchte Danica Bonello Spiteri neben mir auf, und auch hier wagte ich es nicht mitzugehen (Fehler 4), zu sehr kämpfte ich mit der Hitze und dem Wind. Nach vier sehr langen und harten Laufrunden lief ich mit dem vierten Platz in meiner Altersklasse und dem sechsten Platz gesamt ins Ziel.

Der Rückstand auf die Drittplatziere betrug knapp 24 Sekunden,  der Abstand zu Rang 2 betrug 1:13. Wer wagt gewinnt und wer nichts riskiert verliert. 
Mit ein bisschen mehr Mut wäre an diesem Tag bestimmt mehr als ein vierter Platz möglich gewesen. Der Sieg ging eindeutig an die Britin Manuela Maxwell. Im nachhinein weiß man es immer besser und neben dem heissen Abenteuer von Eilat und der Age Group EM 2012 nehme ich neben 1kg Hummus und eine große Packung Erfahrung mit nach Hause für die kommende Triathlonsaison.

Resultat: Rang 4. (W30-34)/6.

 Triathlon.org Webseite

 ETU Age Group Championsships Eilat | Results 2012

Fotos: Sport-support.at

24.Einzelzeitfahren Ybbs | 14.4.2012:

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Das erste Radrennen der Saison, auf der flachen und kurzen Strecke von 12km in Ybbs präsentierte sich diesmal bei minimal schwierigeren Bedingungen als im Vorjahr. Grund dafür war wesentlich mehr Wind und ein deutlich größeres Starterfeld bei den Damen.

Beim Start wählte ich leider einen zu großen Gang und die ersten Kilometer überzog ich deutlich und setzte somit den Plan mir das Rennen gut einzuteilen nicht annähernd um. Auf der Strecke zurück nach der Wende rächte sich meine schlechte Renntaktik und ich blieb dadurch in Endeffekt knapp unter meinem angepeilten Wattschnitt. Erfreulich ist allerdings, dank der Genauigkeit meiner SRM Daten, die Steigerung von etwa 10 Watt zum Vorjahr, und hätte ich mir das Rennen besser eingeteilt wäre bestimmt mehr möglich gewesen. Die Motivaiton stimmt, die Leistung ebenso, jetzt heisst es nur mehr diese mit etwas mehr Köpfchen einzusetzen.

Resultat: Rang 17. (Elite Frauen)

 RC Ybbs webpage

 EZF Ybbs Results 2012

Fotos: Sport-support.at


STATS

Vuelta Popular San Silvestre | El Medano | Tenerife | 5k | 31.12.2012:  Rang 3.
Wien Indoor Marathon | 4er Team NCB Triteam Mixed | 10k | 16.12.2012:  Rang 1./3. 
Mödling Altstadt Adventlauf | 5,2k | 2.12.2012: Rang 4.
RC Schneck Winter Cup | Klosterneuburg | Cross/MTB | 26.11.2012: Rang 4. 
Indian Ocean Triathlon | Mauritius | 1,8K - 55K -12K | 13.11.2012: Rang 4. 
Crosslauf Wien Auhof | 5k | 04.11.2012: Rang 1. 
Garmin Triathlon | Barcelona | 1,5k - 40k - 10k Draft | 07.10.2012: Rang 1./5. (virtuell inkl. PRO´s)
Ligerman Triathlon | Jesolo | 750 -20k- 10k - Draft | 30.09.2012: Rang 5./2. (S3)
Paarzeitfahren Zillingdorf | 29k | 23.9.2012: Rang 1. (mixed)
Wienerwald Laufcup 2012: Rang 1.
Laaber Helvetia Lauf | 10k | 22.9.2012: Rang 1.
Grado Triathlon | 1,5 - 40k - 10k | 15.9.2012: Rang 3./2 (S3)
48. Geländelauf - Rund um den Karriegel | Pressbaum | 8k | 09.09.2012: Rang 1.
Wien Energie Business Run | 4,2k | 06.09.2012: Rang 1. (Damen Teams)/Rang 11. (Einzel)
Weinstrassenlauf | 10k | 2.9.2012: Rang 1.
WMCF - Masters Cycling Classic - EZF 20k | St. Johann/Tirol | 29.8.2012: Rang 12. (F1)
51.5 Mondseetriathlon | 1,5K - 38K - 9,85K | 26.8.2012: DNF
EZF Füxl Cup Bierbaum | 15k | 21.08.2012: Rang 1.
Ausee Triathlon | 750 - 20k - 15k: 15.08.2012: Rang 4./1. (Elite2) 2. NÖ LM
Triathlon Zell am See | 1,5 - 40k - 10k | 28.7.2012: Rang 4./3. (Elite2)
Gösselsdorfer Volkstriathlon | 500 - 32k - 7k | 14.7.2012: Rang 4./3. (Elite2)
24h Radmarathon | Grieskirchen | 7. - 8.7.2012: Rang 5. (24h Big Team Herren/Mixed DSQ)
Steeltownman | Linz | 1,5 - 40k - 10k | 7.7.2012: Rang 2./2. (Elite2)
X-trim Triathlon | Zeltweg | 350 - 20k - 5k | 24.6.2012: Rang 1.
Last Man Standing | BOE Garage Neu Marx | 23.6.2012: Rang 2. (mixed)
EZF Wienerwaldcup | Zoblhof | 8k | 22.6.2012: Rang 2.
Aquaman | Tullner Aubad | 1k | 20.6.2012: Rang 3.
Triathlon Neufeld | 1,5 - 40k - 10,2k | 17.6.2012: Rang 1.
5150 Klagenfurt | 1,5 - 40k - 10k | 10.6.2012: Rang 1. (Female 30-34)/Rang 14. (virtuell inkl. PRO´s)
EZF Wienerwaldcup | Tattendorf | 15k | 1.6.2012: Rang 2.
Römersee Triathlon | 650 - 22k - 5k | 12.5.2012: Rang 3./2. (Elite2)
EZF Wienerwaldcup | 8k | 11.5.2012: Rang 1.
Triathlon Obergrafendorf | 1,4k - 40k - 10k | 5.5.2012: Rang 5./3. (Elite2)
Stadion Center Lauf | 10k | 28.4.2012: Rang 2./1. (W30)
24. Einzelzeitfahren Ybbs/Donau | 14.4.2012: Rang 17.
ETU Age Group Championships | Eilat | Israel | 1,5k - 40k -10k | 20.04.2012: Rang 4. (W30-34)/6.


WEB & PRINT MEDIA & TEST & PROMO

 Der Mega Sattel-Vergleichstest

 Bikeboard.at - Garmin Triathlon | Barcelona 2012

 T3 Tenerife Top Training Spot-Check

 Garmin 910 XT | Test

 Flashback: TriStar111 in Monaco 2011 - Mavic Test

 Cardo BK-1 Test

 Aero Trinkflaschen

 WEM - Waldviertler Eisenmann | WEM is back Flyer 2012 (56 KByte)


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