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Competition Blog - Season 2013

Garmin Triathlon Barcelona | 1,5 - 40k -10k | 6.10.2013

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Um gleich vorweg auf mögliche Fragezeichen einzugehen, der Hauptgrund für meinen Start in der Elite Welle beim Garmin Triathlon in Barcelona war der Wunsch nach einem ganz speziellen Saisonabschluss für 2013. Zusätzlich hatte ich eine Einladung aufgrund meines Sieges des Age group Bewerbes im Vorjahr. Der Husarenritt von 2012, welcher notwendig war um so zu fahren wie für mich üblich, war mir auch ein Jahr später immer noch sehr deutlich in Erinnerung. Demnach stand eine spezielle wahnwitzige Erfahrung gegenüber einem überfüllten und risikoreichen 10km Radloop mit einer möglichen Wiederholung eines Podiumsplatz mit Garmin Warenpreisen gegenüber. Eine nicht einfache Entscheidung, dennoch wählte ich die Variante mit vorprogrammiert leeren Händen, aber mit einem besonderen Erlebnis die diesjährige Saison abzuschließen und mit der Weltelite am Start zu stehen.
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Um die auf mich zukommende Erfahrung noch zu verdeutlichen, es gab insgesamt nur einen Elite Start, den Damen war der Windschatten der Elite Herren natürlich ebenso gestattet. Somit hatten viele Elite Damen aufgrund des Preisgeldes natürlich einen männlichen Edelhelfer zur Seite gestellt. Als ich von Jodie Simpson, die bereits 2009 und 2010 diesen Wettkampf gewinnen konnte vor dem Start hörte, dass es eines der härtesten  Schwimmen werden würde, da  sich der Rennverlauf mit dem entscheiden würde ob man mit den Herren mit schwimmen kann oder nicht, wusste ich: hier war ich richtig, Falsch! Es wurde mir der Wahnwitz meines Vorhabens noch bewusster. Genau dieses Erlebnis sollte es sein, ca. 15 Meter am Strand und geschätzte 7 bis 8 Meter im Wasser mit der Elite mit zu halten, aber wie heißt es so schön, dabei sein ist alles, und den letzten Beißen die Hunde, hoffentlich nicht im Wasser. Mein geheimes Tagesmotto: Letzte werden kommt auch hier nicht gut.

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Um 8:10 ging es los, mein Start perfekt, Kopf an Kopf mit Jodie Simpson, mit einem Sprung ins Meer, als hätte ich nie was anders gemacht, für wenige Meter  voll dabei. Doch dann als sich langsam aber sehr sicher die Gruppe immer weiter von mir entfernte, und ich wusste, ich war wirklich die Allerletzte des gesamten Feldes und ich noch nicht einmal bei der ersten Boje durchfuhr mich die Erkenntnis des wahnwitzigsten Wahnwitz gleich einer kurzfristigen Erleuchtung gepaart mit Kurzatmigkeit und Zeitlupengefühl. Ich versucht diese Symptome so gut als möglich abzuschütteln, mich aufs Schwimmen zu konzentrieren, und bereit zu sein für die schnellen Schwimmer der ersten Lizenz - Age Group Herren Welle die etwa 2min hinter der Elite Welle gestartet waren. Doch wie sollte es auch anders sein waren die führenden Lizenz Spanier kaum langsamer als die Elite, zumindest hatte ich kurzfristig Gesellschaft, und ich war mehr als froh nach etwas lahmen und verlorenen 1.5km das Meer zu verlassen und aufs Rad zu steigen. Eine perfekt organisierte große Gruppe vor mir verpasste ich leider um 20 Sekunden. Aus diesem Grund hieß es  leider zu Beginn in einer kleinen Gruppe von 3-4 Fahrern das Tempo aktiv hochzuhalten. Zur Mitte des Radsplits war die Gruppe zwar schon gewaltig angewachsen, aber trotzdem war immer noch unser Anfangstrupp der Motor der Gruppe. Mit dem Wissen dass die Damen vorne die gewiss schnellere Gruppe als Begleitung haben würden galt voller Angriff. Zwei Athletinnen konnte ich bereits in der ersten Runde einholen und am Ende der dritten Runde als wir bereits den Gruppenstatus Radmarathon erreicht hatten klinkte sich auch die Spanierin Anna Flaquer Porti ans Ende des Pulkes. An der Gesamtsituation änderte sich leider nichts, zu viert teilten wir uns den Antrieb der Gruppe, von hinten gab es kaum Unterstützung, und vorne gesellte sich zur Müdigkeit der Frust über die Vielzahl der blinden Passagiere.

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Schon beim Einlaufen in die Wechselzone  spürte ich den Atem von Anna Flaquer Porti im Nacken und nach den ersten 500m war sie bereits neben mir. "Vamos" rief sie mir zu, na gut, wenn sie meint, dann halt "Vamos". Einige Meter waren wir gleich auf, meine Beine waren bereit, ich konnte mein Tempo verschärfen, und von Anna war nichts mehr zu sehen. Ob sie das mit Vamos gemeint hatte kann ich nicht sagen, bis KM 3 konnte ich meinen Vorsprung ausbauen, bis KM 4 konnte ich ihn halten, ab KM 5 schmolz er dahin wie eine Kugel Eis im Hochsommer, und bei KM 6 war Anna wieder neben mir. Mein Tempomachen am Rad und auf den ersten fünf Kilometer hatten doch Spuren hinterlassen, ich konnte nur zusehen wie sie mich überholte und im Gedanken gleich die ersten 6km fürs nächste Jahr abspeichern - Die letzten Kilometer wurden noch unglaublich lang, aber mit dem Wissen trotz dem massivem Einbruch einen passablen Laufsplit gelaufen zu haben, beim Schwimmen nicht die Nerven verloren zu haben und nicht die letzte des Feldes zu sein, finishte ich meinen ersten Elite Bewerb mit einem 10.Rang.

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Mit meiner Leistung bin ich absolut zufrieden, das Schwimmen war vielleicht nicht ideal, aber im Anbetracht der Umstände will ich auch da nicht jammern. Meine Saison hätte auf jeden Fall keinen besseren Ausklang finden können, es war mir eine Ehre mit den Elite Athleten am Start gestanden zu sein, in einer traumhaften Stadt, und mit der besten Begleitung die man sich nur vorstellen kann.
Danke an Yvonne und Christian für die perfekte Unterstützung, die wunderbaren Fotos und die besten Videos. Und Gratulation an Anne, die  dieses Jahr die Pacman Manier weiterführte und in dem Wahnsinn des Age Group Rennens die 4.schnellste Radzeit auf den spanischen Asphalt knallte.
Die Vorbereitung fürs nächste Jahr beginnt jetzt! Meine off season gibt's auf Willhaben.at um 1€.

Rang: 10. Elite

 Garmin Triathlon Barcelona Webpage

 Garmin Triathlon Barcelona | Elite Results 2013 (66 KByte)

 Garmin Triathlon Barcelona | Results 2013

 Esport3 - Video Highlights

 Ride or Die | Barcelona - My Choice!


LIGERMAN TRIATHLON | JESOLO | 750 -20K- 5K DRAFT | 29.09.2013:

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Rang: 2./2. (S2)

 Ligerman Triathlon | Webpage

 Ligerman Triathlon | Results 2013


ITU AG World Championships | 1,5k - 40k - 10k | London | 15.9.2013

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Nachdem die Age Group WM 2012 in Auckland nicht grad "ums Eck" war und damals nicht in meinen unmittelbaren Reiseherbstplan passte stand dieses Jahr die ITU AG WM in London neben der EM in Alanya auf der Liste der Saisonhöhepunkte. Mit der Bronze Medaille in Alanya konnte ich mein erstes Highlight der diesjährigen Saison erfolgreich abschließen, dennoch war schon im Vorfeld klar, dass in London ein etwas anderer Wind wehen würde. Die F30 war auch schon bei der EM die am stärksten besetzte Altersklasse gewesen, doch bei der WM würden über 100 Athletinnen, davon eine Horde Britinnen, Australierinnen, Neuseländerinnen, Amerikanerinnen, um nur einige der stärksten Nationen zu nennen, um die begehrten Medaillen kämpfen. Meine persönlichen Erwartungen im Hinblick auf die Platzierung waren sehr vorsichtig, ein Platz um die Top20 schien bei Betrachtung des Ergebnisses von Auckland naheliegend. Ganz heimlich erlaubte ich mir ein paar Gedanken eines Top15 Ergebnisses.

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Bereits beim Weltcup Finale der Elite Damen und bei der Age Group WM über die Sprintdistanz zeigte sich das Wetter in London von seiner wohl britischsten Seite. Permanenter Nieselregen und kühle Temperaturen machten es den Athleten an den ersten beiden Tagen sehr schwer beim Wettkampf nicht auszukühlen und auf der Radstrecke in den Kurven kühlen Kopf zu bewahren. Nicht alle konnten dies umsetzen, und so ertönte das Geräusch von über den Asphalt schlitterndem Carbon in regelmäßigen Abständen durch den Hydepark.
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Am frühen Morgen des 15.9. schien jedoch der britische Regengott ein Päuschen zu brauchen, bei der WM über die Standard Distance war es tatsächlich trocken, allerdings bei einer Außentemperatur von 10°, und einer Wassertemperatur von 15°. Der Start um 7:45 war auch nicht unbedingt erwärmend, doch ich freute mich auf die technische Radstrecke die mich quer durch London führen sollte. Zugegeben, meine Freude wurde nicht weniger, als auch ich ganz kurz vorm Start die Info über die verkürzte Schwimmstrecke vernahm, die Idee einer Top 15 Platzierung schien mir nun doch realistisch. Plan konnte es nur einen geben: so schnell wie möglich aus dem Wasser kommen, aufs Rad springen und durch London glühen!

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On your mark, es ging los, der Schwimmstart verlief überraschend ruhig, ich war  links auf einer sehr guten Linie zur ersten Boje, die Wassertemperatur war für mich kein Problem - seit dem Tiefkühl Triathlon in Kapstadt hat "kalt" für mich sowieso eine andere Bedeutung. Zurück ging es dann direkt gegen die Morgensonne, quasi im Blindflug, nichts zu sehen, nur Licht, direkt in die Erleuchtung. Der Weg vom Schwimmausstieg in die unendliche Weite der Wechselzone bot die erste Möglichkeit einige Plätze nach der 38. Schwimmzeit gut zu machen, hinaus auf die Radstrecke, und beim Hinausfahren aus dem Hydepark direkt in den Stau. Überholen war unmöglich, es hieß abwarten und Nerven bewahren und die 120 Watt am Garmin 1:30min bis zum Ende der schmalen Ausfahrt ignorieren, aber spätestens dann gab es kein Halten mehr - die Suche nach der kürzesten, schnellsten und sichersten Linie begann.

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Das Einschätzen der eigenen Position war durch die Größenordnung dieses Bewerb  unmöglich, zu Beginn hörte ich irgendwann POS. 25, dann nur noch "passt!" oder "mehr von dem!" Nachdem immer mehr Startwellen bereits auf der 20km Runde waren , gab es richtig viel, aber auf der zweiten Runde noch eine Spürchen mehr Verkehr und noch mehr Aufmerksamkeit war erforderlich. Die einzigen Athleten welche ich wahrnahm bzw. von welchen ich mich nicht prompt lösen konnte waren Simone Fürnkranz und Anna Turvey. Die Reise mit Anna Turvey, meinem britischen Material Klon war schon beinahe witzig, in den technischen Bereichen verschwand sie immer wieder jedoch auf den geraden Passagen tauchte sie zumeist wieder auf und hielt kräftig dagegen.

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Nach zweimaligem Abfahren aller Sehenswürdigkeiten von London und einer gefühlt kürzest - kurzweiligsten Strecke all meiner Triathlons und Zeitfahren fuhr ich knapp vor der Britin in die Wechselzone. Ich registrierte die Leere in meinem Wechselzonenbereich,  schenkte dem allerdings keine weitere Bedeutung, erst in der zweiten Laufrunde erfuhr ich von meinem zweiten Zwischenrang nach dem Radsplit. Keine Ahnung was passiert wäre hätte ich von dem Umstand gehört, aber so wie Anna auf die Laufstrecke ging schien ich leider nur am Rad betreffend Ähnlickeiten aufzuweisen. Mit kalten Füssen und schwerfälligem Schritt kam ich anfänglich gar nicht ins Laufen bzw. fand keinen Rhythmus.
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Am Ende der ersten von drei Runden bekam ich dann kurzfristig Gesellschaft von Simone und so purzelte ich Platz um Platz nach hinten. Durch die lästigen Lauftrainingspausen dieser Saison (März-Mai Achillessehne und im August durch mein Knie) war ich natürlich auf diese Situation vorbereitet. Dennoch war es mehr als bitter wie ich chancenlos zusehen musste und ich meine Position "zerlief". Als ich dann am Ende der ersten Runde von meinem Radsplit und meiner Position hörte hieß es das Bestmögliche an diesem Tag herauszuholen und den Fokus auf keinen Fall zu verlieren, immerhin war ich noch auf dem 4. Rang! Von da an gab es nur mehr das Ziel eine Top 10 Platzierung ins Ziel zu bringen.  Die Athleten auf der Laufstrecke wurden immer mehr und der Überblick bezüglich Altersklassen und Rundensituation fast unmöglich.  Der Hydepark brodelte, doch mein Laufen wurde nur spärlich besser und nur der Gedanke an eine wirklich gute Platzierung und die zahlreichen Zuschauer der unterschiedlichsten Nationen entlang der Strecke ließen mich nach drei Runden und einem kalten Rennen noch knapp als 8. die Ziellinie überqueren.
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Mit dem Gesamtresultat einer Top10 Platzierung bin ich natürlich sehr zufrieden und ist definitiv mehr als ich mir ursprünglich erwartet hätte. Herzliche Gratulation an Simone Fürnkranz, die hinter den Britinnen Laura Siddall und Claire Hahn den sensationellen 3.Rang belegte. Ein riesen Dankeschön geht an meine besten Betreuer Anne (inkl. Einstandsgratulation!) und Christian, die dem riesen Spektakel zum Trotz den Überblick und vor allem die Nerven nicht verloren und mich von Anfang bis zum Ende perfekt unterstützen.

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Das Erlebnis dieses ITU Bewerbs war ehrlich gesagt unbeschreiblich und zeigt wieder einmal deutlich welchen Stellenwert der Triathlonsport  in anderen Ländern hat. Von Straßensperren bis hin zur Sicherheit, Organisation und nicht zu vergessen den Athleten. Gleichzeitig ist es traurig wie wenig österreichische Triathleten (13) sich der Aufgabe stellten. Einziger Kritikpunkt ist der zeitlich dichte Wellenstart sowie Unvergleichbarkeit der verschiedenen Damenstartwellen durch die unterschiedlichsten Startzeiten. Mein Erlebnis war beinahe perfekt und hilft mir voll motiviert in einen hoffentlich verletzungsfreien Herbst zu gehen. Mein Plan für Kitzbühel 2014 steht, das Training geht weiter - denn es gibt viel zu tun.

Rang: 8. W30/ 19. Overall (virtuell)

Fotos: Sport-support.at, marathon-photos.com

 ITU London | Website

 Triathlon.org | London 2013 | results

 Mikatiming.de | London 2013

 ITU Age Group World Championships | London | 15.9.2013 | Results W30 (63 KByte)

 ITU Age Group World Championships | London | 15.9.2013 | Results Female Overall (331 KByte)


MASTERS CYCLING CLASSIC - EINZELZEITFAHREN | ST. JOHANN/TIROL | 28.08.2013:

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Trotz vieler nasser Sachen im Gepäck gab es kein Drücken von der ehem. UCI Masters WM in St. Johann/Tirol (jetzt Masters Cycling Classics). Knapp 30 Minuten mehr im Regen ist im Vergleich zum heurigen Ötztaler Radmarathon eine kleine Lächerlichkeit. Im Bezug auf das Einzelzeitfahren war ich ehrlich gesagt bereit wieder mal eine relative Klatsche auf der flachen Strecke zu bekommen um einen Leistungsvergleich zu den Vorjahren zu haben. Überraschenderweise ging es am Ende dann doch um eine knappe Minute besser als im Vorjahr. Mein Pacing betreffend habe ich es ziemlich gut erwischt - einzig die Wende inkl. zwei kleinen Nachlassern wären noch besser gegangen. Als Belohnung für die letzten drei harten Trainingswochen gab es ein plus von etwa 10 Watt im Vergleich zum Vorjahr und wie es aussieht geht mir schön langsam auch der Knopf im Flachen auf. Der Sieg in der F1 ging mit 12 Sekunden Vorsprung mit Aurore Brahier in die Schweiz und genau den gleichen Rückstand hatte die drittplatzierte Janine Meyer (GER) auf mich. Den Gesamtsieg verteidigte die Vorjahressiegern Adelheid Schütz (GER) wieder eindeutig.

Rang: 2. F1/8. Gesamt

 Masters Cycling Classics - St. Johann 2013 | Ergebnis 2013 (1075 KByte)

 Masters Cycling Classics - St. Johann Webpage


Faaker See Triathlon | 1,5K - 38K - 9,7K | 25.8.2013

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Nach der Hitzeschlacht von Krems und zwei nicht minder heissen Trainingswochen war es Zeit für eine kleine Abkühlung. Zusätzlich war es im Hinblick auf die ITU Age Group WM in London am 15.September notwendig, mich und meine P5 Elektronik auf mögliche britische Wetterverhältnisse einzustimmen. Aus diesen Gründen gab es als perfekte Vorbereitung den Faaker  See Triathlon bei strömendem Regen und 17°.  Aufgrund der idealen Temperaturen an Land und auch im Wasser wurde mit Neopren geschwommen, seit langem wieder einmal, und das einzige was beim Schwimmen im Hydepark vielleicht etwas anders sein könnte, ist die Wasserqualität, aber auch eine perfekte Vorbereitung hat seine Grenzen.

Nach einer soliden 1.5km Schwimmrunde hieß es durch den Campingplatz in die Wechselzone so wenig Zeit wie möglich zu verlieren bzw. aufzuholen, und etwa auf Rang sieben oder acht gelegen schlüpfte ich in die nassen Radschuhe und auf die Radstrecke. Beim ersten Regenbewerb des Jahres und beim ersten Regeneinsatz meines P5 inkl. der "Verkehrslage" beim Faak Triathlon war oberstes Gebot in den Kurven nicht volles Risiko zu gehen, und bei den Anstiegen im Vergleich zu 2010 besser zu attackieren. Runde für Runde konnte ich meinen Rückstand auf die Spitze reduzieren, und trotz des regen Verkehrs auf der Radstrecke und der wirklich ungewohnt nassen Verhältnisse war ich fokusiert wie bei einem Special Force Einsatz und eins mit meinem Gerät.

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Nach vier für mich erstaunlich gleichmäßigen Runden fuhr ich auf den letzten Metern auf meine London Mitstreiterin Simone Fürnkranz auf und noch knapp vor ihr als Führende in die Wechselzone. Obwohl Simone die Führung auf der Laufstrecke sofort ungefährdet wieder übernahm gelang es mir diesmal beim Laufen trotz der wirklich schweren Bedingungen aufgrund massiven Matsches und zahlreicher mini Seen auf der Laufstrecke konzentriert zu bleiben und nicht in meinen alten Lauf-Trott zu fallen. Nach etwa 3km überholte mich die Slowenin Marusa Klemenc mit einer sehr frühen und taktischen Tempoverschärfung.  Ich versuchte so gut als möglich an ihr dran zu bleiben aber ein kleines Loch tat sich dennoch auf - im Nachhinein war ich einfach kurzfristig verunsichert wie es mir bei dem "10km Crosslauf" gehen würde.  Auf den letzten Kilometern konnte ich meinen Rückstand bis auf wenige Sekunden noch reduzieren, leider reichte es nicht aus, und somit wurde es nach zwei sehr schmutzigen und schweren Laufrunden hinter Simone Fürnkranz und  sechs Sekunden hinter Marusa Klemenc der dritte Platz.

Auch wenn es im Endeffekt immer etwas ärgerlich ist so knapp den zweiten Platz zu verpassen, insgesamt bin ich mit meinem London 2013 Vorbereitungsrennen mehr als zufrieden. Genug Regen, die richtigen Temperaturen, mein Schwimmen absolut in Ordnung, die Radleistung stimmt mich besonders positiv und auch beim Laufen gibt es kleine Zeichen der Verbesserung. Ein Taster meines Di2 Upgrades hat den Regen nicht überlebt, aber es ist noch ausreichend Zeit um die Sache zu verbessern. Ich gratuliere allen die sich an diesem Tag von den Bedingungen nicht abschrecken ließen, ganz besondere Hochachtung an Marc, der in Faak seine erste olympische Distanz absolvierte. Ebenso den routinierten Triathleten und Rain Soldiers:  Anne, Lisa, und Manfred welche noch kurzfristig für ein bisschen Regen auf die Startliste sprangen. London kann kommen, bei Regen, Gatsch, und gegen Sonnenschein hätte ich natürlich auch nichts einzuwenden.

Rang: 3./2. EK2

 Faaker See Triathlon | Ergebnis 2013 (237 KByte)

 Faaker See Triathlon | Webpage

Fotos: sport-support.at


Krems Triathlon | 15k - 41k - 10k | 4.08.2013

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Kurzentschlossen, um nach den Staatsmeisterschaften meinen Trainingsalltag wieder etwas aufzufrischen, gab es letzten Sonntag zu mittag, statt dem üblichen Hühner Cordon Bleu, den knusprig heissen Kremstriathlon im Industiehafen. Ebenso knusprig und vielversprechend war das Starterfeld bei den Damen, die sich gemeinsam mit den Herren um Punkt 11.15 im warmen Hafenbecken dem heissen Wettkampf stellten. Da nach den letzten Bewerben ohne Neopren stets das Gefühl blieb nicht das Optimum abgerufen zu haben, war ich im Vergleich am Sonntag schon von Beginn an irgendwie "anders" im Wasser. Die Aussicht auf den Verlauf im Wettkampfes ist in NÖ mit den üblichen Verdächtigen schon mehr als berechenbar, einzige Variabeln an diesem Tag waren Eva Wutti und Jitka Simakova. Als 5. Frau stieg ich aus dem Wasser und nach kurzer Ratlosigkeit nachdem mein Helm in der Wechselzone scheinbar auf Reisen ging, rollte ich auf die Radstrecke.

Da mich die Radstrecke von Krems beim letzten mal 2009 mit ähnlichen Temperaturen mehr als ausgelutscht auf die Laufstrecke spuckte, versuchte ich von Beginn an möglichst gleichmäßig und kontrolliert zu fahren, und bis etwa km25 schien mein Plan durchaus zu funktionieren. Obwohl brav "gelap´ed" an der Wende gings am Retourweg rapid bergab mit meiner Leistungskurve und ein harter Kampf gegen meine gefühlt völlig leeren Beine begann, gepaart mit der Ehrlichkeit meiner Garminanzeige. Trotzdem konnte ich bis kurz vor der Wechselzone auf Platz zwei vorfahren, allerdings mit der tschechischen Athletin im Picknick Style im Schlepptau. Bereits etwas geknickt vom allgemeinem Gefühl am Rad und meinem Unvermögen mich von Ihr nicht lösen zu können gab es prompt eine Visite von Michaela Rudolf die wieder zu mir aufschließen konnte. Somit waren wir wieder auf gleicher Höhe wie zuvor beim Schwimmen in der ersten Runde und beide bereit für eine Neuauflage von Obergrafendorf.

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So ging es hinter Michaela Rudolf auf Rang drei liegend in die WZ, dicht gefolgt von Jitka Simakova auf Rang vier und Simone Fürnkranz auf Rang fünf. Schlag auf Schlag, alle dicht beisammen zwischen den Containern und glühendem Asphalt. Vier heisse Runden lagen vor uns und schon am Ende der ersten Runde waren die Karten neu gemischt. Die Tschechin mit den scheinbar frischeren Beinen überholte mich relativ früh, kurz darauf folgte wie zu Erwarten Simone Fürnkranz, und Michaela und ich hatten unser drittes Meeting an diesem Tag. Ich konnte sie passieren und meinen Vorsprung in den ersten beiden Runden etwas ausbauen. Zum Ende hin wurde es allerdings immer mühsamer und mein Vorsprung schmolz in der letzten Runde noch etwas dahin, aber Ende gut alles gut, und ich war mehr als froh an vierter Position den Wettkampf beenden zu können.

Der Sieg ging absolut ungefährdet und mit respektablem Abstand auf das restliche Damenfeld an Eva Wutti, vor Simone Fürnkranz und Jitka Simankova.
Bis auf meine Schwimmleistung mit der ich mehr als zufrieden bin, hieß es bei diesem Wettkampf ab der Hälfte der Radstrecke quasi hinhalten und festhalten vor dem Fallen aber wahrscheinlich ging es den meisten an diesem Tag nicht anders. Auch wenn mir heute am Rad kein Grinsen auskam und es in Summe nicht alles perfekt gelaufen ist, überwiegt trotzdem Zufriedenheit und jedes mal eine Steigerung zu erwarten wäre irgendwie unverschämt. Lieber hin und wieder einen kleinen Schritt zurück und dann gleich drei nach vorne :-). Der Vergleich und Wettkampf in einem starken und motivierten Damenfeld ist auf jeden Fall immer wieder eine besondere Motivation und zeigt einem deutlich, ob der eingeschlagene Weg stimmt. 


Bedanken möchte ich mich bei allen hitzebeständigen Zuschauern fürs unermüdliche Anfeuern, ich hoffe ihr hattet alle ausreichend Sonnencreme mit dabei.

Rang: 4./2. EK2

 Krems Triathlon | Ergebnis 2013 (10 KByte)

 Krems Triathlon | Webpage

Fotos: sport-support.at


ÖSTM Triathlon | Obertrum| 1,5k - 38k -11k Draft | 20.7.2013:

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Mit großer Vorfreude konnte ich es kaum erwarten bei den Staatsmeisterschaften über die Olympische Distanz als einen kleinen Saisonhöhepunkt am Start zu stehen. Vom Mountaintriathlon in Kitzbühel erholte ich mich Gott sei Dank sehr gut, und ich fand nach meiner kleinen gesundheitsbedingten Zwangspause die Woche davor wieder sehr gut ins Training. Am Rad und im Wasser fühlte ich mich wieder sehr wohl, einzig beim Laufen hatte ich das Gefühl noch etwas hinterher zu hinken und wünschte mir noch eine Woche mehr Zeit für die Vorbereitung - doch perfekt vorbereitet fühlt man sich wahrscheinlich ohnehin so gut wie nie und die Gier nach der Radstrecke überdeckte jegliches "Knickerl" in der Laufformkurve.
Die Streckenbesichtigung in Obertrum eine Woche vor dem Bewerb machte zwei Dinge mehr als deutlich: Erstens: das Betteln bzgl. dem Redaktionsrad (Trek Madone 700) hat sich ausgezahlt und ich durfte eine weitere Runde wie schon in Kitzbühl damit drehen. Zweitens: perfekt materialisiert, werde ich bei diesen Staatsmeisterschaften durch die anspruchsvolle Radstrecke nicht die Rolle der Lokomotive wie beim Sprint in Pörtschach übernehmen.

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Der Start der Damen erfolgte um 17:00 im badewarmen und sehr unruhigen Obertrumer See, die Herren sollten 45min später folgen. Durch meinen Hasenähnlichen hakenschlagenden Start kam ich leider kurfristig vom richtigen Weg ab und verpasste dadurch den Anschluß an die Gruppe vor mir. Zwei einsame Schwimmrunden folgten und es war mir nicht möglich das Loch nach vorne wieder zu schließen. Trotzdem war die Zeit im Endeffekt wie schon des öfteren heuer besser als gefühlt und mein Rückstand absolut im Rahmen.
Auch wenn es diesmal wirklich ernsthaft mein Plan war ein gleichmäßges Rennen zu fahren, gelang es mir in der ersten Runde nicht mich daran zu halten. Für ein Windschattenrennen waren alle Athletinnnen vor mir sehr einsam unterwegs und ich konnte prompt in der ersten Runde bis auf den fünften Platz vorfahren. Die zweite Runde wurde auch für mich etwas einsamer, niemand weit und breit, weder vor mir, noch von hinten kommend. Erst in der dritten Runde bekam ich wieder kurfristig Gesellschaft von Theresa Moser. Da ich nicht annahm dass sie beim Laufen mit mir gnädig sein würde, überlegte ich nicht lange und setzte mich so schnell wie möglich von ihr ab, um zumindest einen kleinen Polster für die Laufstrecke zu haben.

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Mit etwas mehr als einer Minute Vorsprung auf Theresa ging es an Position vier liegend in die Wechselzone. Ich versuchte so gut als möglich meine von Beginn an sehr schweren Beine zu ignorieren, doch im Prinzip war es nur eine Frage der Zeit bis ich wieder Gesellschaft von Theresa bekommen würde. Bis in die zweite Runde konnte ich meine Position halten, doch bei Km 4 war die Zeit gekommen wo mich Theresa wieder ganz kurz besuchte. Von diesem Zeitpunkt an galt es nur mehr den fünften Platz zu konservieren und mich nicht von dem Gefühl dem letzten versäumten Regionalzug nachzulaufen, frustrieren zu lassen. Nach vier sehr langen und für mich wirklich sehr harten Laufrunden konnte ich die österreichischen Staatsmeisterschaften tatsächlich mit dem fünften Platz beenden. Den Vizestaatsmeistertitel holte sich Lydia Waldmüller vor Romana Slavinec und Theresa Moser.

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Ein riesengroßes Dankeschön geht an die ÖSV Mädels die mich auf der Laufstrecke lautstark unterstützten, es war spitze euch wieder zu sehen und euch auf der Strecke zu haben, ihr habt mich unglaublich motiviert und nicht zu vergessen: ich gratuliere Euch ebenso zum Stockerlplatz im Staffelbewerb - bei der Performance geht im Winter sicher nichts schief!
Ein ebenso großes Dankeschön an meine Mama, Thomas, Gabi und Christian, ich ward wieder einmal überall auf der Strecke und habt mich großartig unterstützt und immer rechtzeitig geschimpft als der Taumelmodus beim Laufen im Anmarsch war. Bedanken möchte ich mich auch bei meiner charmanten Chaparon Lisa Wallner die mich geduldigst die langen Stunden vom Zieleinlauf bis zur Dopingkontrolle begleitete. Für solch einen Job brauchst du wahrlich mehr Ausdauer als für einen kurzen Triathlon.

Somit blicke ich auf einen langen, und harten, aber durchaus erfolgreichen Wettkampftag zurück und mein mittel-leises Ziel ein Top 5 Ergebnis wie in Pörtschach zu wiederholen habe ich erreicht. In der ÖM Altersklasse wurde es Silber, vielleicht sollte ich nun wirklich noch bei den kommenden Meistenschaftsrennen nach Bronze Ausschau halten, denn für eine komplette Sammlung von Briefmarken gibts bekanntlich auch mehr Schilling solange sie noch nicht abgestempelt sind.

...die kommenden Berwerbe sind ultrageheim

Rang: 5./2. EK2

 Österr. Staatsmeisterschaften Triathlon Olympic Distance 2013 | Obertrum | Results: (497 KByte)

 Trackmyrace.com Obertrum Triathlon Ergebnisse 2013 (16 KByte)

 Trumer Triathlon | Webpage

Fotos: sport-support.at, Grill Jürgen


Kitzbühel Mountain Triathlon | 750 - 11,4k - 2,55k | 6.7.2013

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Mit großer Vorfreude stand der Mountaintriathlon in Kitzbühel eigentlich als Erstes auf dem Saisonplan, ein Triathlon der einfach mal wieder eindeutig anders sein würde. Meine Vorbereitung hätte ich mir zwar etwas spezifischer vorgestellt, leider machte mir jedoch entweder das Wetter oder andere sportliche Baustellen einen Strich durch die Rechnung. Somit blieb es eine Woche vor dem Bewerb bei einem zweimaligen und halbkranken Befahren des Horns bei Regen, eigentlich viel zu wenig Berg Höhenmeter angesichts des bevorstehenden Gipfelsturms. Aber, wie schon gesagt, ist die Erwartungshaltung bei beinahe allen Bewerben zumeist klar definiert und dieses Mal sollte es wieder einmal anders sein.

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Materialtechnisch hatte ich Riesenglück, denn der Veröffentlichungstermin des neuen Trek Madone 700 war am 27.6. und zufälligerweise bekam die Redaktion von Bikeboard.at eines in Rahmengröße 51. Mit dem Versprechen es als Ganzes zu retournieren wollte ich den Wert des Project One Di2 Modells gar nicht wissen. Als Draufgabe wurde es dann noch mit den leichtesten Enve Laufrädern bestückt und so gab es mit federleichten 6kg keine Chance auf eine Ausrede.

Das Schwimmen war dann gefühlstechnisch eher eine Kopie meiner beiden Schwimmtrainings der vorangegangenen Woche, wenig Luft und definitiv nicht so locker wie in den Wochen vor Alanya. Bei genauerer Sichtung der Schwimmzeit nach dem Bewerb war es dann zwar gar nicht so übel wie gedacht, trotzdem nur als 22. aus dem Wasser zu kommen überraschte sogar so manche Skipensionistin beim Schwimmaustieg.

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Da wir Damen mit den Paraathleten in der ersten Welle starteten gab es so gut wie keinen Verkehr auf der Strecke und ich prügelte ohne Angst auf einen Strafzettel das Madone wie verrückt durch die Altstadt von Kitzbühel und schon bald fand ich den Anschluss an eine kleine Gruppe mit u.a. Stadlmann, Birli, Höller. Durch die Windschattenfreigabe natürlich perfekt zum kurzen Erholen und Aufladen für den kommenden Anstieg. Ab diesem hielt ich mich dann "wirklich brav" an meinen Leistungsplan, zu groß war die Angst beim kommenden Laufen dann nur noch Extremwandern zu können. Durch das kurze und harte Anfahren auf den ersten Kilometern waren meine Oberschenkel bereit für mehr und relativ früh löste ich mich von der Gruppe.  Auf halber Strecke bekam ich dann Besuch von Eva Böhrer, deren Tempo zwar nicht viel höher war aber ausreichte um mich auf Distanz zu bringen. Kurz darauf passierte ich dann meine Schwimmtrainingskollegin von Südafrika Carina Wasle und somit befand ich mich kurzfristig wieder auf Platz 3. Am Ende der Radstrecke bekam ich dann noch Besuch von der neuen Cross Triathlon Staatsmeisterin Sandra Koblmüller, welche das Horn am Rad mit neidlosem Respekt eindeutig am besten von uns allen meisterte. 

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In Position vier liegend ging es dann mit dem Wissen bzgl. meiner Berglaufperformance auf die Laufstrecke. Mit den Leichtgewichten und Berglauferprobten Athletinnen vor mir war schnell klar dass ich meine Konzentration auf das Absichern meiner Position richten sollte, zwar konnte es immer noch eine Explosion geben aber natürlich ebenso bei mir selbst. Das Bergablaufen am ersten Almkilometer schmerzte mehr als erwartet und vom Erholen bergab keine Spur. Beim Hinauflaufen zur Alm traf ich entgegenkommend auf die Atheltinnen vor mir und der Abstand zur Führenden Romana Slavinec war deutlich geringer als ich ursprünglich erwartet hätte. Doch es war noch keine Zeit  zur Freude, denn die Serpentinen nach oben zum Ziel, das wohl härteste Stück der ganzen Laufstrecke, lagen noch vor mir. Auch wenn mein Polster auf Carina Wasle und Viktoria Schenk nach dieser Wende nicht unbedingt gering war, auf den letzten 800m hinauf ins Ziel konnte noch viel passieren. Irgendwo zwischen Kehre zwei und drei hatte ich das Gefühl zu stehen und ich denke mein Laufstil sah mittlerweile auch danach aus. Erst bei der letzten Kehre wagte ich einen Blick nach unten auf meine Verfolgerinnen, es war niemand zu sehen, ich konnte mich entspannen, soweit dies möglich war, und die Kulisse und die Atmospäre auf den letzten Metern ins Ziel richtig genießen.

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Platz eins ging mit einem Start-Ziel-Sieg an Romana Slavinec, knapp gefolgt von Sandra Koblmüller und der Deutschen Eva Böhrer.

Ich gratuliere allen Teilnehmern die das Horn an diesem Tag bezwungen haben und ich denke es hatte jeder seinen ganz persönlichen Kampf mit diesem Gipfelsturm.

Trotz meiner fehlenden Vorbereitung, und trotz der Härte des Rennens hat es wirklich Spaß gemacht, es war eine perfekt organisierte Veranstaltung mit ganz spezieller Atmospäre und sensationeller Kulisse. Und nachdem ich heuer mit der Teilnahme bei einem Crosstriathlon schon liebäugelte aber diesen Plan wegen akutem Zeitmangel wieder verwarf, war Kitzbühel wieder einmal der perfekte Beweis dafür, dass für die langfristige Motivation einfach Abwechslung Pflicht ist. Sollte es 2015 den Bewerb wieder geben bin ich definitiv besser vorbereitet wieder dabei.

Danke nochmal an Bikeboard.at für das Rad und Martin Ganglberger fürs Leihen der Enve Laufräder, ein genauerer Bericht über das Trek Madone 700 folgt natürlich bald auf Bikeboard.at.
Und nicht zu vergessen all die Zuschauer an der "Piste", vielen Dank für die Unterstützung am Weg nach oben und Jessica, fürs Ausharren am See. Das nächste Mal komme ich früher wieder nach unten.

Rang: 4./1. EK2

 Kitzbühel Triathlon | 6.7.2013 | Results Age Group Female (72 KByte)

 Kitzbühel Triathlon 2013 - Ergebnisse Mika Timing

 Kitzbühel Triathlon | Webpage


ETU European AG Championships | 1,5k - 40k - 10k | Alanya | 14.6.2013

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Nur einen Tag nach dem Triathlon Wochenende in Neufeld befand ich mich bereits im Flieger nach Alanya, das P5 im Radkoffer eingepackt wie eine Porzellanpuppe auf der Reise ins unbefestigte Gelände.

Nach der Age group WM in Budapest 2010 und der EM in Eilat 2012 sollte dies meine dritte Teilnahme eines ITU Bewerbes werden und nach dem knapp verpassten dritten Platz in Eilat letztes Jahr war das Ziel einer Top 3 Platzierung ganz klar definiert. Dass diesmal meine Altersklasse bzw. das gesamte Damenfeld stärker besetzt sein sollte war mir zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Da kreisten meine Gedanken nur um unsere sichere Anreise und um den Inhalt meines Radkoffers. Zum Glück verlief die Reise sogar bequemer als erwartet und unbeschädigt aber müde erreichten wir um 4:00 früh die Zieldestination.

Die drei verbleibenden Tage vor dem Wettkampf versuchte ich mich so gut als möglich zu erholen, mich an die Temperaturen und an das frühe aufstehen zu gewöhnen. Letzteres fiel mir eindeutig am Schwersten, der frühe Vogel mag den Wurm zwar fangen, aber nur wenn der Wurm entweder ebenso müde, verletzt oder bereit zur Mitarbeit ist.

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Die Streckenbesichtigung der Radstrecke zwei Tage davor ergab einen ersten Eindruck was mich und mein P5 beim nächsten gemeinsam Einsatz erwarten sollte: Kopfsteinpflaster und Fleckerlteppich fast auf 3/4 der 10km Runde, das ergibt etwa 30 Rüttelkilometer, von den gesamten 40km. Meine Vorfreude hielt sich in Grenzen, doch es würde für alle gleich sein und für alle schwächeren Radfahrer ein kleiner Rollwiderstandshorror. Also alle Schrauben nochmal fest anziehen und locker wie der Reifendruck bleiben.

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Am Wettkampfmorgen, die Wassertemperatur betrug 25°, somit Neoprenverbot, erfolgte der Start der Damenwelle um 7:15, im 5-minütigen Abstand gefolgt von den Herrenwellen. Leider gabs keinen Startsprung sondern einen Start im Wasser vor dem Pontoon. Ohne nun meiner türkischen Mitstreiterin eine Absicht zu unterstellen war das Beziehen der Startposition für mich schmerzhafter als ein Startsprung vom 10m Turm. Dieses Luder irrte sich "etwas" mit der Distanz beim Hineinspringen und sprang mir mit schweizer Präzision ins Kreuz. Stur ignoriert meldete sich mein Rücken erst auf der zweiten Hälfte und meine Rachegelüste reiften fürs Radfahren mit einem Blitzgedanken bereits im Wasser.

Das Schwimmen war trotz der 700m langen Geraden und der Mini Bojen im Vergleich zu meinen Letzten Bewerben ok und so spülte mich das kabbelige Meer etwa 25 Minuten später an Position 25 liegend wieder an Land.

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Am Rad versuchte ich sofort, dem Kopfsteinpflaster zum Trotz, in der ersten Runde so viel Zeit als möglich gut zu machen und in den ersten beiden Runden hielt sich der Verkehr auf der Radstrecke zum Glück noch in Grenzen. Runde drei und vier waren schon etwas turbulenter, die Anstrengung aufgrund der Rüttlerei im ganzen Körper spürbar und meinem Iso im Speedfill Trinksystem am Auflieger war speib übel, dem Trinkhalm schwindelig und am Ende befand sich mehr Iso auf meinem P5 als in der Trinkflaschen. Doch die Devise war Hinhalten bis zum Einfahren in die Wechselzone, ich musste den Rückstand auf die Spitze so weit als möglich reduzieren und meinen Verfolgerinnen ordentlich schwere Beine verursachen. An 5. Position gesamt und als 3. in der Altersklasse kam ich in die Wechselzone. Beim Griff in die Box nach Gel und Brille ertönte gleich mal krampfiges Schlachtbankgeschrei einige Plätze weiter - böse gesagt: schön wenn ein Plan funktioniert. Husch - husch… nur schnell weg auf die Laufstrecke, dieses Mal wollte ich unter keinen Umständen wieder einen Platz bzw die Medaille auf der Laufstrecke verlieren und Verfolgerinnen gab es ja genug.

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Vier Runden mit je einer 8% Steigung lagen vor mir, mittlerweile hatte sich die Hitze gegen die Morgenstunden durchgesetzt und die GPS Funktion meiner Garmin Uhr wieder einmal im Urlaubsmodus. Egal, ich musste meine Position halten und in der zweiten Runde wurden meine gerüttelten Beine einen Deut lockerer. Maxwell, die Gesamtsiegerin von Eilat 2012, dieses Jahr nicht in meiner AK, tauchte vor mir auf. Ich konnte den Rückstand zu ihr nach und nach reduzieren, doch in der letzten Runde, nach dem vierten Anstieg waren meine Speicher absolut leer und nichts mehr übrig für eine letzte Zielattacke. An Position 5 im gesamten Damenfeld und Position 3 in meiner Altersklasse beendete ich die ETU Age Group Championships 2013 und holte meine erste Medaille bei einem internationalen Age group Bewerb. Der Sieg ging an Claire Hann (GBR) vor Deirdre Casey (IRL).

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In Anbetracht der schweren Bedingungen, der Temperaturen, meinem notwendigen Piratenmodus - dem "alles oder nichts" Einsatz am Rad und der anspruchsvollen Laufstrecke bin ich mit dem Ergebnis und meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden. Nach einer kurzen Erholungsphase folgt nun die Vorbereitung für die WM in London im September. Mit Sicherheit ohne Wellen beim Schwimmen, ohne 8% Anstiege samt 30° beim Laufen. Ich werde mich auf jeden Fall vorbereiten: "again I will try to shave the queens."

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Schade dass wir durch eine Flugverschiebung am Flughafen mit dem Liveticker uns wundsitzen anstatt beim Paratriathlon zuzusehen, ansonsten hätten wir das österreichische mini Team und allen voran Martin Falch durch Alanya gescheucht und ihnen die gebührende Unterstützung geboten. Danke Martin nochmals für deinen Materialbotendienst, ohne diesen wären wir sicher zu schnell gewesen.

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Rang: 3. (AG 30-34) /5. overall

 ETU - European Triathlon Union | Webpage

 European Age Group Championships 2013 | Alanya | Results AG  (42 KByte)

 European Age Group Championships 2013 | Alanya | Results overall PDF (1112 KByte)

 European Age Group Championships 2013 | Alanya | Results | evochip.hu

Fotos: sport-support.at


King and Queen of Neufeld Triathlon | SP/OD | 8./9.6.2013

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Nach einem Fehler des Reisebüros sitze ich gerade sehr bequem in der Business class mit 4/5 leeren Akkus in Richtung Istanbul, alles piepst bereits, dennoch werde ich mich nach diesem Wochenende weder durch einen autoshutdown oder den spruch:" tut mir leid für ihre Rad haben wir keine platz am Flug" nach diesem Wochenende ärgern lassen.

Mit der Neuerung durch den King & Queen of Neufeld, einer Kombiwertung von der Olympischen Distanz und der Sprintdistanz innerhalb von 24h ließ ich mich schon sehr früh in dieser Saison dazu verleiten den Wettkampf als Vorbereitungsrennen ins Auge zu fassen. Geplant war: mit dem Wissen zwei Bewerbe zu haben, zur Ausnahme mal taktisch energiesparender den Radsplit zu bewältigen, dafür zweimal beim Schwimmen hart an meinen Starts zu arbeiten und ans aktuelle Limit zu gehen, inkl. meine Wechsel zu tunen und die ersten Kilometer beim Lauf ordentlich anlaufen, also alles in allem beinahe zu viel Protokoll. Im nachhinein betrachtet lief schon die Woche vor Neufeld alles andere als protokolliert - denn mit den kommenden ETU Age Group Meisterschaften in Alanya gab es etwas mehr unötigen Stress ob sich das neue Cervelo P5 bequemt mitzukommen und dann nicht doch noch einen auf "Naomi" macht. Aller Plan ist Theorie.

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Tag 1:  Sprintdistanz, Start um 17:00 bei gemütlichem Sonnenschein und mäßigem Wind: Beim Schwimmstart definitiv an der falschen Stelle gestanden bzw. doch nicht so schnell weggekommen wie geplant - dennoch ok. Das folgende Schauspiel auf der Radstrecke war dann leider ein sportlich trauriges, sei es durch die kaum vorhandenen Wettkampfrichter oder (in meinem Fall) das mangelnde Verständis der ungarischen Athletinnen hinsichtlich der Wettkampfregeln. Erst als ich das bunte Treiben mehr als satt hatte inkl. einem äußerst emotional-verbalen Ausbruch meinerseits veranlaßte sie mein Hinterrad kurzfristig zu verlassen. Doch gabs natürlich immer noch genug Unterschlupf bei den zahlreichen Männern um dort Energie zu sparen und diese als Taxi im Falle meiner Attacken zu nutzen. Nach dem dritten und wiederholt sinnlosen Versuch ging ich als Führende in die Wechselzone, verlor diese jedoch durch meinen längeren Weg aber wieder prompt. Von einem energiesparenden Radsplit keine Rede.

Diese Farce wurmte mich natürlich, trotzdem oder gerade deshalb blieb ich meinem Plan (inkl. mit dem Gedanken an die olympische Distanz) nach dem 3km treu und folglich gelang es mir nicht meinen Rückstand wieder zu reduzieren. Somit wurde ich mit fadem Beigeschmack zweite hinter Henrietta Hargitai und Lena Pernold. Freude des Tages, das P5 läuft perfekt.

Rang: 2. /1. (Elite2)

 Neufeld Triathlon 2013 | Sprint | 8.6.2013 | Ergebnis (177 KByte)

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Tag 2: Olympische Distanz, hundsmiad, Start um 9:15, etwas mehr als Sonnenschein, mächtiges Glück - deutlich mehr Wind. Das P5 bereit für den zweiten Einsatz, und Wind hat es besonders gern. Das Schwimmen ging um einiges besser als am Vortag, die Vorbelastung hat mir im Wasser definitiv nicht geschadet, mit akzeptablem Rückstand ging es auf die Radstrecke. Hier bot sich zu meiner Freude genau das Gegenteil zum Vortag, das Feld war weit auseinandergezogen und die meisten Athleten hatten ihren eigenen Kampf gegen den Wind. Erfreut über die fairen Bedingungen fuhr ich die erste Radrunde etwas übermotiviert intensiver als geplant und auf der zweiten knickte ich gemeinsam mit der Vorbelastung durch den Sprint um knappe 15W ein. Zwar ein ordentlicher Knick aber durch das gesamte Wochenende kein großes Drama.  Nach etwa 25km konnte ich Simone Fürnkranz einholen und ging nach einer etwas müden zweiten Runde als zweite Frau auf die Laufstrecke. Dass ich diese Position nicht lange halten werden kann war rasch klar und so war Simone nach etwa 2km wieder neben mir und gleich auch auf und davon. Nun hieß es mit dem Gedanken an den nächsten Freitag so energiesparend als möglich meine Position zu halten und nach langen Neufelder 10km den Bewerb als dritte hinter Simone Frünkranz ins Ziel zu laufen.

Rang:3. /3. (Elite2)

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Die Kombiwertung beider Bewerbe und den Titel Queen of Neufeld konnte ich mir vor meinen Schwimmhilfen und Freundinnen Lena Pernold und Lisa Streiter Bax sichern. Aus aktueller Sicht würde ich beide Bewerbe in Kombination nicht mehr machen, knappe 6h Schlaf sind einfach zu wenig. Das Wochenende hinterläßt einige ambivalente Eindrücke, die meisten davon ignoriert schaut es recht gut aus mit meiner aktuellen Form: Alanya kann kommen! Mit ein paar Döner zur Regeneration und dem orginal Protokoll geht sich höchstwahrscheinlich ein Kebap aus.

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 Neufeld Triathlon 2013 | OD | 9.6.2013 | Ergebnis (178 KByte)

 Neufeld Triathlon 2013 | King & Queen | Ergebnis (13 KByte)

 Neufeld Triathlon | Webpage

Fotos: sport-support.at


ÖSTM Sprint Triathlon| Pörtschach | Draft 750m - 20k -5k | 26.5.2013:

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Viele Jahren hatte ich mich immer vor den österreichischen Meisterschaften durch meine Schwimmleistung erfolgreich gedrückt, doch schon 2012 standen diese zwar noch sehr klein, aber definitiv auf meiner todo list. Mein Plan für diesen Triathlon mit Windschattenfreigabe war relativ einfach und dennoch von vielen Faktoren abhängig, ob sich die Anreise bei der aktuellen Wettersituation am Ende bezahlt machen würde. Als erstes standen die Vorzeichen für das Schwimmen seit dem Traun Triathlon etwas wackelig auf den Beinen und sollte ich es diesmal ähnlich "versemmeln" sah ich mich schon wie die ÖBB einem Zeitplan im gesamten Wettkampf nachzulaufen.

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So hieß es mit dem Wissen dass das Schwimmen in Kapstadt viel kälter war, nicht nachdenken, nix versemmeln, am Rad  mit Strategie kräftig nach vorne orientieren und beim Laufen keine unnötigen Geschenke verteilen. Beim Damenstart gab es dieses Mal keine "ins Kreuzspringerei" und es wurde mit Startsprung vom Steg gestartet. Beim Schwimmen täuschte mich mein gutes Gefühl nicht und der Wörthersee spuckte mich mit knapp 2 Minuten Rückstand auf Spitze zurück in die Wechselzone. Den Radsplit durfte ich zwar alleine beginnen aber bereits in der ersten Runde wuchsen wir zu einer kleinen Verfolgergruppe. Nachdem ich in der ersten Runde wieder einmal keinen Sparplan hatte waren meine Versuche mich von Lena Pernold und Nathalie Birli zu Lösen nicht wirklich von Erfolg gekrönt und die Gier nach vorne ließ mich aber auch nicht los die Führung einmal abzugeben und durchzuwechseln. Zu Groß war meine Sorge dass wir dann nicht noch weiter aufrücken könnten. Kurzfristig kamen zwar etwas Sorgen auf ob und wie sich das Laufen dann noch ausgehen sollte, diese Gedanken wichen aber prompt als die erste Verfolgergruppe vor mir auftauchte und ich somit den gesamten Schwimmrückstand auf die jungen Athletinnen egalisieren konnte. Einzig Lydia Waldmüller war natürlich schon längst über alle Berge.

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Wieder zurück in der Wechselzone gab es für meinen erfolgreichen Egotrip sofort einen kleinen Krampf in meinem linken Hinkebein und so war Lena gleich einmal vor mir weg. Der Gedanke an den betriebenen Aufwand vom Radsplit hielt mich aber vom Nachgeben mehr als ab und zum Ende der ersten Laufrunde war der unrhythmische Radsplit abgeschüttelt und war klar dass heute noch ein bisschen mehr gehen muss. In der letzten Runde lief ich noch auf Daniela Kratz auf- und vorbei, somit ging es am Ende vor bis zum 5. Platz bzw. zum Sieg in der EK2.  Der Gesamtsieg ging überlegen an Lydia Waldmüller vor Julia Hauser, Theresa Moser und Lydia Bencic. 

Eines ist für mich nach diesem Wettkampf klar: ein Windschattenrennen fühlt sich für mich genauso an wie ein Wettkampf mit Winderschattenverbot, nur macht dieser viel mehr Stress :-).

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Ein großes Dankeschön an RLS-Sport und Martin Leitner, der in beinahe letzter Minute selbstlos-nächtlich eine Rad für mich organisieren konnte, nachdem ich heuer wie schon im letzten Jahr der Unzuverlässlichkeit der Radbranche ein weiteres Mal zum Opfer fiel. Irgendwie steht da irgendwo immer jemand scheinbar extra für mich am Schlauch und verhindert jedes Jahr aufs Neue dass ich ein neues Rad bekomme. Zwar hat der temporäre Reichtum bis zu einer Lieferung auch etwas nettes, doch mit einer dicken Brieftasche alleine hätte ich wohl kaum in die Wechselzone einchecken können.

Rang: 5. /1. (Elite2)

 ÖSTM Sprint Triathlon 2013 | Pörtschach 2013 | Ergebnis (47 KByte)

 ÖSTM Sprint Triathlon 2013 | Pörtschach | HSV Triathlon

Fotos: sport-support.at


3. USC Traun Triathlon | 750m - 26k - 5k | 19.5.2013:

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Nach der Zwangspause von 2012 gab es endlich wieder einmal den Triathlon mit kürzester Anreise inklusive Frühstück bei Mutti und einem interessanten Starterfeld. Bei genauer Betrachtung der Starterliste einen Tag vor dem Wettkampf wurde rasch klar dass ich beim Schwimmen gegenüber den jungen Triathletinnen einen Rückstand aufzuholen haben werde, und das Laufen keine Seebesichtung werden würde. Genauer gesagt könnte ich mich erst sicher fühlen, würde ich mit etwa 2min Vorsprung vom Rad absteigen, da sich meine Laufleisung aktuell leider noch in Grenzen hält.
Aller Theorie zum trotz wurde das Schwimmen keine Glanzleistung und es war mir schnell bewusst dass ich am Rad mehr investieren muss um den zwei Minuten Plan zu verwirklichen. Ich konnte dann am Rad zwar ab KM 13 die Führung übernehmen, dennoch ging es mir ähnlich wie beim Schwimmen nicht so locker flockig von den Beinen wie gewohnt.

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Mit einem Vorsprung von etwa 1min20 ging ich als Führende auf die Laufstrecke, mit dem Wissen als Verfolgerin die starke Läuferin Viktoria Schenk und knapp dahinter Lydia Bencic im Nacken zu haben. Bei km 3,6 war es dann soweit, Viktoria passierte mich und übernahm die Führung. Für mich hieß es nun den verbleibenden vorsprung auf Lydia Bencic zu halten und den zweiten Platz sicher ins Ziel ins bringen. Gesagt getan, es ging sich aus, und meine Unsicherheit bezüglich des aktuell fehlenden Lauftrainings wich der Freude über den ersten absolut schmerzfreien Wettkampf. Knapp hinter mir finalisierte Lydia Bencic auf Rang 3.

Natürlich ist es schade weiterhin auf den ersten Triathlon Sieg im heimatlichen Oberösterreich warten zu müssen, dennoch endet das Wochenende trotz gefühltem Durchschnittstages und dem 2. Platz nicht unzufrieden. Die läuferische Schonfrist ist somit beendet und das Lautraining kann wieder beginnen.

Rang: 2. /1. (Elite2)

 USC Traun Triathlon | Webpage

 3. USC Traun Triathlon | 19.5.2013 | Ergebnis (115 KByte)

Fotos: sport-support.at


Österr. Staatsmeisterschaften EZF | 22,5k | Offenhausen | 9.5.2013:

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Nachdem letztes Jahr die österr. Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren aufgrund meiner Schulterverletzung ohne mich über die Bühne gingen, war es dieses Mal wieder so weit. Die wenigen regenerativen Tage nach Obergrafendorf optimal genützt, stand ich am 9. Mai in Offenhausen auf der Startrampe, um mich mit der österreichischen Radelite zu messen. Da ich mich heuer auf meine Radleistung bei kürzeren Einzelzeitfahren wieder mehr verlassen kann war es an der Zeit aus dem kurz etwas mehr zu machen, mit der Hoffnung dass die 22.5km dafür nicht zu lang werden. So hiess es mit relativem Risiko ins Rennen zu gehen und zu hoffen dass es auch nach dem Pennewanger Berg die letzten Kilometer bis ins Ziel reichen würde. Obwohl es am Ende eines meiner besten Zeitfahren wurde, reichte es leider nicht ganz, und ich musste auf den letzten Kilometern mehr als mir lieb war Buße tun. Mit einem kleinen Hitzestau unter meinem Helm verursacht durch das geschlossene Lüftungstor kämpfte ich mich als Neunte ins Ziel. Mein leises und geheimes Ziel vor den österr. Meisterschaften war ein Top Ten Ergebnis, somit wurde es eine Punktlandung, Ziel erreicht.
Der Sieg ging an Martina Ritter vor Andrea Graus und Jacqeline Hahn.

Rang: 9. ÖSTM/11. Gesamt (Elite)


 ÖSTM Einzelzeitfahren | Offenhausen | Ergebnis 2013 inkl. Zwischenzeiten (396 KByte)

 ÖSTM Einzelzeitfahren | Offenhausen | Ergebnis 2013 (150 KByte)

 Veranstalter | Radclub Lambach

Fotos: sport-support.at


Triathlon Obergrafendorf | 1,5k - 40k - 10k | 4.5.2012

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Wie könnte es anders sein, nach fünf Jahren Obergrafendorf begann auch die Triathlonsaison 2013 wie die Jahre zuvor, mit Obergrafendorf the 6th edition ertönte der Startschuß in die neue Saison. Man kann es langweilig nennen, oder es als idealen Leistungsvergleich sehen, beides mag durchaus stimmen, ich hatte zusätzlich aus den Erfahrungen der letzten Jahre noch eine Rechnung offen mit diesem Bewerb. Zu viele vierte Plätze säumen meine persönliche Obergrafendorf Statistik, was in Anbetracht des Ergebnisses an sich nicht schlecht erscheint, doch mehr als einmal verlor ich einen Podestplatz beim Laufen, ehrlich gesagt passierte dies jedes Jahr aufs Neue.

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Meine Vorbereitung im Winter vierlief dieses Jahr sehr gut, ich konnte meine Trainingsschwerpunkte gut und verletzungsfrei umsetzen, bis ich mir vor etwa vier Wochen eine Verletzung an der Achillessehne zuzog, die mich in eine vierwöchige Laufpause zwang. Nach jeglicher Belastung folgte stets mindestens eine Woche Pause. Positiv war dass ich zumindest Radfahren ohne Probleme konnte und nur nach dem Schwimmen Grund zum Jammern hatte. Auch knapp vor dem Bewerb war es noch unsicher ob ich 10km laufen könnte und wie es mir dabei ergehen würde, da einige Tage zuvor nach 5km wieder mal Schluss mit "es ist besser!" war.  Mit diesem großen Unsicherheitsfaktor in Punkto Laufen, meiner wie aus den Vorjahren bekannt nicht unbedingt stärksten Disziplin, ging es los, am 4.Mai, am Ebersdorfer See.

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Mit dem Schwimmen kann ich diesmal mehr als zufrieden sein, der Start war zwar etwas verhalten (verschlafen), doch ab der Brücke fand ich einen guten Rhythmus und schwamm beide Runden sehr gleichmäßig und fokusiert. An Position vier nach dem Schwimmen ging ich sehr motiviert auf die Radstrecke. Im nachhinein gesehen etwas zu intensiv in die erste Runde. Das Pacing war bei Betrachtung der dritten Runde nicht perfekt, aber durch meine Unsicherheit bezüglich dem Laufen gab es keinen Grund zum "Sparen", und dosiertes Radfahren lag mir sowieso noch nie.
So ging es wieder einmal als dritte Frau auf die Laufstrecke, und nach dem ersten Herantasten an das Laufen in Wiese und Waldweg fand ich rasch ein gutes, und Gott sei Dank vor allem schmerzfreies Tempo. In den ersten beiden Runden konnte ich meinen Vorsprung auf meine unmittelbare Verfolgerin Michi Rudolf ausbauen, auch wenn mir das unwegsame Gelände etwas Schwierigkeiten bereitete. Die Zitterpartie bzgl. meiner Achillessehne um km5 versuchte ich erst gar nicht wachsen zu lassen, erlaubt war nur der Blick nach vorne.

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Ab Km7 musste ich dann zwar an meinen Laufstilschrauben drehen, aber der große Schmerzeinbruch blieb Gott sei Dank aus. Durch meinen Vorsprung konnte ich in der letzten Runde zum Glück mein Tempo etwas reduzieren und dieses Jahr tatsächlich an dritter Position die Ziellinie überqueren. Der Sieg ging wie zu erwarten an Yvonne van Vlerken vor Simone Fürnkranz an Position zwei.

Eine riesengroßes Dankeschön geht an all diejenigen, die mich an der Strecke auf dem Weg zum Podium unterstützten. Ein ganz besonderes Dankeschön an Christian, Yvonne, Irene und Alex, und vor allem an meine besten Schwimmtrainingsfreunde und Vereinskollegen Lena und Daniel. Durch euch alle wurde Obergrafendorf the 6th edition ein besonderes Erlebnis.
Für mich heisst es nun weiterhin an der Regeneration meiner Sehne und dem Wiederaufbau beim Laufen arbeiten. Alles in allem bin ich mit meinem Saisonauftakt durchaus zufrieden, besonders die Entwicklung beim Schwimmen stimmt mich sehr positiv, und lässt mich locker auf das Extra der kommenden Woche, den ÖSTM im Einzelzeitfahren blicken.

Rang: Rang 3. /3. (Elite2)


 Triathlon Obergrafendorf | Webpage

 Triathlon Obergrafendorf | Ergebnis 2013 (92 KByte)

Fotos: Sport-support.at


25. Einzelzeitfahren Ybbs/Donau | 12,4k | 14.4.2013:

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Rang: 11. Elite Frauen (3. NÖ LM)

 EZF Ybbs Donau 2013 | Ergebnis

Fotos: Sport-support.at

11Global Triathlon | Cape Town | South Africa | 1,5k - 40k -10k | 17.02.2013:

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Auf der Suche nach einer neuen Destination für ein Wintertrainingslager, einer Destination welche sowohl gute Trainingsbedingungen, Abwechslung als auch einen Hauch von Abenteuer vereint, führte heuer kein Weg an Stellenbosch/Südafrika vorbei. Die Entscheidung am 11global Triathlon in Kapstadt teilzunehmen war als Folge darauf schnell gefallen, denn ein Bewerb im Südlichen Südafrika schien mir der perfekte Start in die neue Saison inkl. realem Leistungscheck für das darauf folgende Trainingslager in Stellenbosch. Obwohl das Training im winterlichen Österreich und Teneriffa gut lief, war ich trotzdem realistisch eingestellt, meine Wettkampfleistung betreffend.

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Nach dem ersten Schwimmtraining vor Ort, zwei Tage vor dem Bewerb, zeigte sich das Schwimmen am Blouwbergstrand als die wohl größte Herausforderung des bevorstehenden Wettkampfes. Monsterwellen brachen in Strandnähe beim Training über uns herein, umspülten und durchspülten uns nach Lust und Laune und zeigten uns wer hier das Sagen hatte. Es war absolut herausfordernd wieder heil an den Strand zu kommen, von den 14°Wassertemperatur und dem "Do not swim when bleeding" Schild direkt am Strand ganz zu schweigen.

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Doch Neptun schien am Wettkampfmorgen ein Einsehen mit den Triathleten und ein Nachsehen mit den Surfern zu haben, das Meer am Blouwbergstrand war im Vergleich zu den letzten Tagen fast ruhig, mit beinahe kaum vorhandener und sanfter Brandungswelle, dafür mit noch niedrigeren Temperaturen. Das Damenfeld startete irgendwann nach 7:00, zwei Minuten hinter den Herren und aufgrund des "normalen Wellenganges", der Strömung, sowie den Kelp Ausweichversuchen löste sich das Feld rasch auf. Es hatte den Eindruck als wollte jeder einzelne nur so rasch als möglich wieder Boden unter den Füßen, denn die 1.5km lange Strecke führte uns relativ weit hinaus und nach etwa der Hälfte der Strecke konnte ich meine Füße und Hände "vor lauter kalt" kaum mehr spüren. Gefühllos tapste ich in die Wechselzone und dementsprechend lang dauerte mein Wechsel. Da sich zu diesem Zeitpunkt bereits die Teilnehmer der Sprint- sowie der Supersprintdistanz auf der Radstrecke befanden war ein Einschätzen von Rückstand und Position nicht mehr möglich. Da ich aber sowieso niemanden kannte hieß es einfach schnell fest strampeln um wieder warme Füsse zu bekommen.

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Die ersten Kilometer der flachen Radstrecke, einer windigen Wendestrecke zu drei Runden, gab es gleich mal durch schlechtere strassenverhältnisse einen ordentlichen Materialtest. Nach etwa 4km, noch bevor ich den ersten Schluck nehmen konnte, katapultierte sich meine Trinkflasche aus der Halterung, auf die Straße und hinein in den Busch. Das war es somit mit der Flüssigkeitsaufnahme am Rad, es waren auch nur mehr 36km zu fahren, bei gefühlten 30° Lufttemperatur und verschwundenen kalten Füssen. Von Runde zu Runde sank meine Leistung langsam aber stetig und ich versuchte so gut als möglich nicht daran zu denken. Wobei die fehlende Trinkflasche bestimmt nur ein ausschlaggebender Faktor für den Leistungseinbruch war, meine fehlenden Kilometer am Zeitfahrrad machten sich auf dieser Strecke ebenso schmerzlich bemerkbar. Zwei oder drei Athletinnnen konnte ich einholen und untypisch für mich war ich absolut froh vom Rad zu steigen und mit Gel und Trinkflasche bewaffnet auf die Laufstrecke zu gehen.

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Überraschender Weise fühlte sich das Laufen besser an als erwartet, zwar gabs hier natürlich auch kein wunder und mein Garmin war in Urlaubsstimmung, aber mit dem Wind im Rücken konnte ich am Ende der zweiten Runde noch eine Athletin vor mir passieren. Nachdem meine Position relativ rasch gesichert war und die Laufstrecke keineswegs durch Wind und den Steigungen ein Entkommen zuließ, pendelte ich mein Tempo mit Hinblick auf das kommende Trainingslager etwas ein.

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Froh trotz des Trinkflaschenmißgeschickes der Hitze Afrikas standgehalten zu haben überquerte ich die Ziellinie, ohne Idee von Wettkampfdauer und Position. Ich wußte nur eines: noch nie war mir in ein und demselben Wettkampf so unglaublich kalt, so unglaublich heiß gewesen und noch nie hatte ich solchen Durst. Hoppalas bei 9000km Anreise tun natürlich etwas weh, aber beim ersten Bewerb kann ich Gnade über mich und meinem Material walten lassen.

Bei der Siegerehrung gab es dann überraschend zur Belohnung den 3.Platz overall, 500 Rand Preisgeld und meine erste Sektdusche, wobei ich mit meiner Flasche auch wieder meine Probleme hatte. In Summe: Schwimmen gut, Rad leider nur eine Runde ok, Laufen passt. Somit: Stellenbosch darf kommen!

Der Sieg ging überlegen an Kelly Van Der Toorn vor Riana De Lange Robertson.

Rang 3./2. (W30)

 11global.com | Webpage

 11Global.com Triathlon | Cape Town | Results 2013 (22 KByte)

Fotos: Sport-support.at


STATS

Vuelta Popular San Silvestre | El Medano | Tenerife | 5k | 29.12.2012: Rang 4.
Wien Indoor Marathon | 4er Team NCB Triteam Mixed | 10,5k | 16.12.2012: Rang 1.
Crosslauf Wien Auhof | 4,8k | 8.12.2013: Rang 2./1. (W30)
LCC Leopoldilauf | 7k | 17.11.2013: Rang 2./1.(W30)
Halloweenlauf Wienerwaldsee | 4,2k | 31.10.2013: Rang 1.
LCC Herbstmarathon | 7k | 20.10.2013: Rang 2./1. (W30)
Garmin Triathlon | Barcelona | 1,5k - 40k - 10k Draft | 06.10.2013: Rang 10. (Elite)
Ligerman Triathlon | Jesolo | 750 -20k- 10k - Draft | 29.09.2013: Rang 2./2. (S3)
Paarzeitfahren Zillingdorf | 29k | 22.9.2012: Rang 1. (mixed)
ITU AG World Championships | 1,5k - 40k - 10k | London | 15.9.2013: Rang 8. W30/19. Overall (virtuell)
BZF Kollapriel | 3,5km | 7.9.2013: Rang 1.
EZF Ornding | 6,5km | 7.9.2013: Rang 1.
WMCF - Masters Cycling Classic - EZF 20k | St. Johann/Tirol | 28.8.2013: Rang 2. (F1)/8. Gesamt
Faaker See Triathlon | 1,5k - 38k - 9,7k | 24.8.2013: Rang 3./2. (EK2)
Krems Triathlon | 1,5k - 41k - 10k | 4.8.2013: Rang 4./2. (EK2)
Österr. Staatsmeisterschaften Triathlon | Obertrum| 1,5k - 40k -10k Draft | 20.7.2013: Rang 5./2. (EK2)
Kitzbühel Mountain Triathlon | 750 - 11,4k - 2,55k | 6.7.2013: Rang 4./1. (EK2)
Triathlon Langau | 1,5k - 40k - 10k | 22.6.2013: Rang 2./1.(EK2)
ETU European Age Group Championships | 1,5k - 40k - 10k | Alanya | 14.6.2013: Rang 3./5. Overall
Neufeld King & Queen Kombination 9.6.2013: Rang 1.
Neufeld Triathlon | 15k - 40k - 10k | 9.6.2013 Rang 3./3.(EK2)
Neufeld Triathlon | 750m - 20k -5k | 8.6.2013: Rang 2./1.(EK2)
Österr. Staatsmeisterschaften Sprint | Pörtschach | 750m - 20k -5k Draft | 26.5.2013: Rang 5./1. (EK2)
USC Traun Triathlon | 750m - 26k - 5k | 19.5.2013: Rang 2. /1. (EK2)
Österr. Staatsmeisterschaften EZF | 22,5k | Offenhausen | 9.5.2013: Rang: 9. ÖSTM/11. Gesamt (Elite)
Triathlon Obergrafendorf | 1,4k - 40k - 10k | 4.5.2012: Rang 3./3. (Elite2)
EZF RC Schnecke | Andlersdorf | 19k | 21.4.2013: Rang 4.
EZF Wienerwaldcup | Forsthof | 8k | 20.4.2013: Rang 1.
Vienna City Marathon | 4er Staffel | TEAM NCB Triteam I | 14.4.2013: Rang 6.
EZF 24. Einzelzeitfahren Ybbs/Donau | 12,4k | 13.4.2013: Rang 11. (NÖ LM 3.)
VCM Winterlaufserie 3. Bewerb | 7k | 10.03.2013 | Rang 1.
Allee Bleue Classic | 5k Fun Run | Franschhoek | South Africa | 23.2.2013: Rang 1.
ELEVEN Global Triathlon | Cape Town | South Africa | 1,5k - 40k -10k | 17.02.2013: Rang 3./2. (W30)
LCC Eisbär Lauf | 7k | 27.01.2013: Rang 3./1. (W30)


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Sylvia Gehnböck
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