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Challenge Laguna Phuket Triathlon | Thailand | 1,9k - 90k - 21,2k | 29.11.2015

Nach dem Triathlon in Cabo de Gata Nijar, Spanien, erfolgte eine geplante kurze Saisonpause, die sich krankheitsbedingt etwas verlängerte und mich das Training erst wieder Anfang November starten ließ. Die Vorbereitung für die Challenge Phuket verlief somit nicht ganz ideal und meine Bronchien waren noch nicht bei 100%. Doch diese Zeit inkl. dem Wettkampf primär als warme Dusche für mein Immunsystem plus Grundlagentraining zu sehen machten sie zum perfekten Auftakt in die neue Trainingssaison. Inklusive der feinsten Begleitung von Anne und Yvonne waren wir bereit gemeinsam das  Phuketabenteuer am 22.11. zu starten.

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Insgesamt hatte ich acht Tage um mich an die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen, und bereits nach den ersten lockeren Trainingseinheiten war klar dass diese Halbdistanz hitzetechnisch eine besondere Herausforderung werden würde. Nach etwa 15 Minuten lockerem Laufen hörte ich im Hotel die Frage: have you been swimming? Überrascht 
Als sanften Einstieg und um die Akklimatisation zu erleichtern gab es am zweiten Tag einen Start im Teambewerb beim Phuket Triathlon, der über die Distanz von 1.9, 55k, 12k ausgetragen wurde. Als Schwimmerin war es für mich die perfekte Möglichkeit um die Schwimmstrecke (1.2k im Meer, 700m in einer Lagune) für den Challenge Bewerb zu inspizieren und mich an das Schwimmen mit speed suit zu gewöhnen. Dank meines flotten Teams, Anne griff am Rad an und Yvonne trotzte der Hitze auf der Laufstrecke, konnten wir uns den zweiten Platz bei den Damen Staffeln sichern. Das erste Event und die erste Awards Party hatten wir somit in der Tasche, aber der schwerste Teil lag definitiv noch vor mir.

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Der Plan für den Wettkampf war aufgrund der schwierigen Bedingungen und meiner kurzen Adaptationsphase ganz klar: Schwimmen was geht, am Rad definitiv dosieren und ausreichend trinken, und beim Laufen nicht die Nerven verlieren und einfach kämpfen bis ins Ziel. Das würde der schwerste Teil werden, denn schon im Training zeigte sich die Pace um einiges niedriger als gewohnt und die fehlenden Trainingskilometer machten sich auch noch deutlich bemerkbar. On the top war aber das Gefühl: keine Luft, wie ein Fisch schnappte ich teilweise nach O².

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Nun, beim Schwimmen konnte ich den Plan perfekt in die Tat umsetzen und die Streckenkenntnis vom Staffelbewerb und das Wissen über die Beschaffenheit der Lagune kam mir auf jeden Fall zugute. Auch am Rad gelang es mir meine Pacingtaktik umzusetzen, mich gut zu versorgen und genug Kraft und Konzentration für die 20% igen Anstiege und die technisch schwierigen Abfahrten zu konservieren. Die Radstrecke war aufgrund des Streckenprofils fordernd bis zum Schluß, und das zweimalige Absteigen mit kurzer Laufpassage über eine Fußgängerbrücke war eine zusätzliche "Challenge". Insgesamt konnte ich mich kontinuierlich von dem 11. Platz nach dem Schwimmen auf dem 4. Platz vorarbeiten, und ich hatte bis zum Absteigen vom Rad ein fast perfektes Rennen.

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Doch dann kam das Laufen und dazu gibt es leider nicht viel zu sagen, außer: es war von Beginn an eine Qual, meine Beine wie Blei und mein Kreislauf permanent gefordert. Es war ehrlich gesagt das erste Mal dass ich ernsthaft daran dachte einen Wettkampf vorzeitig zu beenden. Ich verlor Position um Position, von meinen Nerven nicht zu sprechen, und ich schaffte es mehr schlecht als recht mich bis ins Ziel zu kämpfen. Hätten mich Anne und Yvonne nicht so tatkräftig unterstützt hätte ich an diesem Tag den Zielbogen bestimmt nicht gesehen.
Erst die Thai Massage im Ziel erweckte schön langsam wieder meine Lebensgeister, und ich war natürlich froh nicht das Handtuch geworfen zu haben. Eine weitere Top 10 Platzierung in einem starken PRO Damenfeld bedeutete die zweite Awards Party innerhalb von einer Woche, und vor allem jede Menge Motivation für das kommende Training.

Der gesamte Wettkampf war insgesamt ein absolutes Erlebnis, die Unterstützung und Begeisterung der Einheimischen vor und während des Wettkampfes war einfach unglaublich. Ein riesengroßes Dankeschön an Anne und Yvonne, die Zeit in Phuket hat unglaublich Spaß gemacht mit euch, und Thailand wird mich auf jeden Fall wieder sehen. Ob zu einem Wettkampf oder auch einfach nur so…

Rang: 9. (PRO)

Fotos: finisherpix.com

 Challenge Laguna Phuket Triathlon | Ergebnis

 Challenge Laguna Phuket Triathlon | webpage Veranstalter


4. TRIATLON CABO DE GATA NIJAR | SPAIN | 1,9K - 80K -19K | 18.10.2015

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Nach der Absage des Teide Extrem Triathlon auf Teneriffa etwa eine Woche vor der geplanten Abreise und daraus resultierendem Reise-Stornierungsärger, war ich mehr als bereit für den Triathlon Cabo de Gata Nijar. Ich freute mich auf den anspruchsvollen und familiären Wettkampf, auf Sonnenschein und Meer, und auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. Mittlerweile fühle ich mich in der andalusischen Gegend um Almeria und Vera schon fast wie zu Hause, und das Gefühl nachhause zu kommen und dort auch so empfangen zu werden ist absolut wunderbar!

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Gemeinsam mit Celia Kuch hatte ich diesmal die Möglichkeit mich im Hotel Adaria Vera perfekt auf den Wettkampf vorzubereiten, und Laszlo Somogyi von Almeria Triathlon Training war uns wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite. Es ging uns also richtig gut, die Wettkampfvorbereitung war lustig und entspannt, und mit Christian, Stefan und Celia`s Mom hatten wir die besten Betreuer mit dabei.

Durch meine Streckenkenntnis vom Vorjahr wusste ich welche Herausforderungen mich auf der Rad- und der Laufstrecke erwarten würden, und dadurch ging ich insgesamt relativ entspannt in das Rennen. Ich dachte dass es dadurch etwas einfacher werden sollte als letztes Jahr, doch die Bezeichnung "einfach" passt wohl prinzipiell nicht zum Triathlon Cabo de Gata Nijar.

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Der Rennstart erfolgte um 9:05 in der lauschigen Bucht von San Jose, fünf Minuten hinter den Herren. Das Meer schien uns deutlich freundlicher gesinnt als im Vorjahr, und ehe ich mich versah befand ich mich an der Spitze des kleinen Damenfeldes wieder. Sehr ungewohnt, in der Tat, was zur Folge hatte dass ich in der ersten Runde Schwierigkeiten hatte die zweite Boje im leichten Wellengang ausfindig zu machen. Dank Celia's Aufschrei von hinten und den winkenden Herren am Boot wurde mir mein falscher Kurs zum Glück rasch bewusst. In der zweiten Runde kam ich mit der ungewohnten Führungsposition bereits besser zurecht, manövrierte problemlos durch das Herrenfeld und kam überraschend als erste Frau in die Wechselzone.

Ich hoffte dass dieser Umstand mir dabei helfen würde es am Rad endlich einmal etwas ruhiger anzugehen, schließlich gab es niemanden der unbedingt sofort einzuholen war. Doch ich hatte den Plan im Hinterkopf meine Zeit vom Vorjahr unbedingt zu unterbieten, und in der Kombination mit dem regen Verkehr am ersten Streckenabschnitt, hielt sich meine Zurückhaltung auf den ersten Kilometern trotzdem wieder in Grenzen. Insgesamt fühlte ich mich am Rad wieder einmal perfekt zu Hause, das einzige was mir an diesem Tag Probleme machte war leider mein Magen. Schon am Rad hatte ich Probleme mit der Gelaufnahme, ein Umstand der mich nun schon seit drei Wochen begleitet. Hier wird wohl eine Kaffeepause von Nöten sein, und ein Überdenken meines Ernährungsplans. Bei der Radwende schien mir mein Vorsprung auf meine Verfolgerin Celia Kuch gefühlt zu wenig und ich versuchte auf der zweiten Streckenhälfte mit mehr Engagement den Vorsprung zu vergrößern. Die letzten 10km in Richtung Wechselzone wurden dann richtig hart, ein weh-bekanntes Gefühl vom Vorjahr, und mit einem Vorsprung von 12min30sek ging ich auf die Laufstrecke.

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Eines war klar, der größte Brocken Arbeit lag nun noch vor mir, 320Hm auf 19 holprigen Kilometern. Mit dem Plan meinen Streckenrekord vom letzten Jahr zu unterbieten schien ich ganz gut unterwegs zu sein, und ich wollte ihn ungedingt ins Ziel bringen. Auf den ersten 14 Kilometern ging es mir erstaunlich gut, und dann begann mein Magen richtigen Wirbel zu machen. Die letzten Kilomter Richtung Ziel mit Blick zum Meer konnte ich leider nicht ganz so genießen wie ich es mir gewünscht hätte. Erst der Zieleinflauf wo ich von den Zuschauern wieder sensationell empfangen wurde war die verdiente Belohnung für das harte Stück Arbeit. Platz zwei verdiente sich Celia Kuch, vor Yessica Perez Torrente auf Position drei.

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Der Triathlon Cabo de Gata Nijar ist ein Wettkampf der einem einfach nie ausläßt, der die Athleten fordert bis zum Schluß und meiner Meinung nach definitiv zu den härtesten und schönsten Wettkämpfen gehört die ich jemals gemacht habe. Umso mehr freut es mich dass ich meinen Sieg von 2014 auch dieses Jahr wiederholen konnte. Herzlichen Dank an den Veranstalter, ich wurde wieder unglaublich freundlich willkommen geheißen und es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein.
Ein riesen Dankeschön auch an die besten Betreuer, an Christian, Stefan, Laszlo und Susanne, mit euch am Streckenrand kann im Prinzip  nichts schief gehen!
Für mich folgen nun wirklich ein paar entspannte Tage mit lockerem Training und aktiver Regeneration. Als Vorbereitung für den möglicherweise härtesten Trainingsherbst wird dies auch von Nöten sein, da mein "Einser Trainingsbuddy" im Moment in einem unerträglichen Leistungsfrühling im Vergleich zu den letzten Jahren steht. Zum Glück steht im November noch eine kleine feine Urlaubsreise nach Thailand am Programm. :-)

Rang: 1.

Fotos: sport-support.at, Almeria Triathlon Training

 4. Triathlon Cabo de Gata Nijar | Ergebnis  (501 KByte)

 4. Triathlon Cabo de Gata Nijar | webpage

 Triathlon Cabo de Gata Nijar | Promo-Video

 Triathlon cabo de Gata Nijar | Video 2015

 4. Triathlon Cabo de Gata Nijar | La voz de Almeria


ASVÖ King of the Lake | Attersee | 47,4k | 25.9.2015

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Nachdem nach meiner ersten Teilnahme bei der Erstaustragung 2011 der King of Lake in den letzten Jahren in meinem Wettkampfplan leider nie Platz gefunden hatte, sollte es dieses Jahr nun endlich wieder klappen. Diesmal sollte das mittlerweile größte Einzelzeitfahren Österreichs auf einer vom Verkehr komplett gesperrten Strecke ausgetragen werden, eine Seltenheit die großen Respekt verdient!

Vom Zeitpunkt her war der Bewerb perfekt als flach-hügeliger Reiz nach den vielen Bergkilometern die ich für den Teide Extrem Triathlon abgespult hatte (der letztlich dann kurzfristig abgesagt wurde). Meiner TT Agenda für den King wurde ich leider trotz entspannter Vorbereitung und viel Katzenstreicheln am Vorabend leider nicht gerecht. Es wurde eine verhaltene und verkrampfte Fahrt und der Attersee schien an diesem Tag einfach nicht enden zu wollen. Der Titel der Queen of Lake ging wie zu erwarten wieder an die frischgebackene UCI Masters Weltmeisterin Adelheid Schütz, ich folgte auf Platz zwei, vor Schneckenleitner Iris auf Position drei. Am Ergebnis hätte auch ein perfekter Tag ziemlich sicher nichts geändert, aber gegen Lockerheit und Flow hätte ich nichts gehabt. Im Prinzip gibt es keinen Grund für ein Jammern, 2015 gab es kaum ein Zeitfahren mit dem ich nicht zufrieden war. Die Kombination aus familierer Atmosphäre, traumhafter Kulisse und autofreier Wettkampfstrecke macht den King of Lake auf jeden Fall zu einem der Highlights von 2015.

Rang: 2.

Fotos: sportograf.com

 ASVÖ King of the Lake | Ergebnis (172 KByte)

 ASVÖ King of the Lake | webpage Veranstalter


17. Triathlon "Isola del Sole" Grado | 1,5k - 40k - 10k | 5.9.2015

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Ganz nach dem Motto: man muß rechtzeitig drauf schaun dass man in den Süden kommt wenn sich hierzulande der Sommer verabschiedet, schien das Timing für den Triathlon "Isola del Sole" mehr als perfekt. Schon bei meiner ersten Teilnahme 2012 hatte der Bewerb nur positive Erinnerungen hinterlassen und ich freute mich nach zweijähriger Grado-Pause auf ein Wiedersehen.
Seitens der Veranstaltung hatte sich seit 2012 allerdings einiges getan: es gab eine neue Radstrecke von nur einer Runde, die mir mehr als liegen sollte. Ein flacher Rundkurs mit perfektem Asphalt und vom Verkehr völlig gesperrt. Zusätzlich wurden die Startwellen gut aufgeteilt, wodurch sich die Radstrecke fast als mein persönliches Wohnzimmer präsentieren könnte. Einzige Sorge machte mir der 5km lange und sehr schmale Dammradweg, auf dem Drafting freigegeben war. Wie auch immer, ich freute mich auf den Wettkampf, trotz schlechter Vorhersage und Frühstückswolken gab es bestes Wetter, und die Startliste der Damen versprach ein spannendes Rennen.

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Ohne Neopren und bei sanftem Wellengang erfolgte der Startschuß der Damen um etwa 13:10 und nach den ersten Metern im knietiefem Wasser fand ich mich rasch an Position vier wieder, knapp hinter der jungen Deutschen Maria Paulig. Schon das Schwimmen verging wie im Flug, und obwohl es für mich das erste Mal Salz im Wasser in dieser Saison war, fühlte ich mich erstaunlich wohl. An Position vier gelegen ging es auf die Radstrecke, etwa 20 Sekunden hinter Maria Paulig und etwas über drei Minuten hinter der Führenden nach dem Schwimmen Theresa Moser.
Wie erwartet, bzw. wie erhofft, fühlte ich mich von Beginn an wie zu hause, selbst meine am ersten Kilometer verlorene Trinkflasche mit Füllstatus 100% vermochte nichts daran zu ändern. Ich versuchte den Verlust meiner Verpflegung so weit als möglich zu ignorieren, Salz im Mund - andere nehmen Saltsticks dafür :-), und ließ mich nicht von meinem Plan abhalten, so rasch als möglich die Führung am Rad zu übernehmen. Bei KM7 konnte ich Maria Paulig passieren und mich zwar langsam aber sicher von ihr absetzen. Am Damm tauchte dann wie befürchtet eine große Gruppe der vorderen Herrenwelle samt der 2. Frau vor mir auf, die das Überholen auf dem schmalen Radweg fast unmöglich machte. Nur mit lautstarkem Einsatz konnte ich der Verstopfung "Herr" werden und mich von der Gruppe lösen. Knapp darauf, etwa bei KM17 überholte ich Theresa Moser und übernahm die Führung. Von da an gab es nur eines: Führung ausbauen, für den abschließend Lauf würde ich jede Sekunde brauchen. Auf den letzten Kilometern wurde es zunehmend schwieriger meine salzige und zugleich trockene Situation am Rad zu ingorieren und ich freute mich immer mehr auf meine Verpflegung in der Wechselzone.

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Mit einem Vorsprung von etwas mehr als eine Minute auf Maria Paulig ging ich auf die Laufstrecke, und ich brauchte die ersten Meter um mich zu stärken, und meine leeren Speicher wieder zu füllen. Mein Vorsprung auf Maria Paulig schrumpfte zwar sehr langsam, aber am Ende der ersten Runde war sie schon neben mir, und es gelang mir leider nur kurz mit ihr mitzugehen. Ehrlich gesagt, es ist auch kein Geheimnis, dieses Szenario beim Laufen kenne ich nur zu gut, und allzu oft habe ich schon mehrere Platzierungen beim Laufen wieder verloren. Ich wusste dass mir Theresa Moser mit flotten Beinen ebenfalls dicht auf den Fersen war und ich setzte alles daran diesmal nicht noch eine am Rad hart verdiente Position wieder abzugeben. Mit einem Endspurt und drei letzten schnellen Kilometern kam ich mit einer Zeit von 2:09:02 als Zweite hinter Maria Paulig und vor Theresa Moser ins Ziel.

Ein harter Wettkampf fand ein absolut versöhnliches Ende, Gratulation an die flotten Mädels Maria Paulig und Theresa Moser, ich danke euch für ein faires Rennen. Ein großes Dankeschön auch an Thomas Koching vom Gorizia Triathlon Team für den perfekten Support, ich habe mich von Anfang bis zum Ende, nicht nur auf der Radstrecke, sehr wohl und willkommen gefühlt. Dem Veranstaltungsteam gelang wieder ein genialer Wettkampf und mit etwas Feintuning hat der Let´s Go Grado Triathlon die Chance einer der vorbildlichsten und sportlich fairsten Triathlons zu werden. Alles in Allem kann ich den Triathlon "Isola des Sole" jedem empfehlen der einen Wettkampf sucht im Süden, mit Sonne, Herz und besonderem Flair.

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Thank you for the great photos: Antonella Resen, Gianpietro Zamolo, Max Stabile, Renato Fabrissin, Roberto Roiz, Sergio Lautizer

Rang: 2.

 Triathlon "Isola del Sole" Grado | Youtube Video by Massimo Coloso

 17. Triathlon "Isola del Sole" Grado | Ergebnis (196 KByte)

 17. Triathlon "Isola del Sole" Grado | webpage Veranstalter

Fotos: sport-support.at


World Masters Cycling Classic Time Trial | 20k | St.Johann | 26.8.2015

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Zwei Tage nach der Challenge Walchsee gab es Regeneration einmal anders, denn wenn schon mal ein Einzelzeitfahren direkt "um de Eckn is", nehmen wir das natürlich gleich noch mit. Etwas schade war die leere Startliste in der Klasse F1 bei den World Masters Cycling Classic in St.Johann. Glücklicherweise sprangen die Mädels der Tiroler Meisterschaften als Motivationshilfe ein und somit gab es Grund genug für 100%ige Konzentration auf der Startrampe. Fürs immer noch mauki sein war es dann besser als erwartet, in diesem Fall verhalfen mir die müden Beine definitiv zu einem perfekten Pacing, auch wenn vielleicht ein paar Watt fehlten. Als Belohnung ging es dann direkt nach dem Einzelzeitfahren wieder zum Walchsee, wo ich mich noch einmal auf meinem Eisberg gegen die Kleinen behauptete und mich für die stimmungsvolle Siegerehrung am Abend in St.Johann ausgiebig erfrischte. Die Tage in Tirol fanden somit ihren perfekten Ausklang, nun geht es wieder Richtung Heimat wo erst mal richtige Regeneration am Programm steht.

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Mit dem 90k Setup...
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leicht angezählt aber durchgedrückt....
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dann wieder retour zum Iceberg...
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und später von Francesco Moser mit Wein und Trikot belohnt

Rang: 1. (F1)

Fotos: sport-support.at, Foto Kriesche

 WMCC Time Trial | Ergebnis (746 KByte)

 UCI Qualifier Time Trial | Ergebnis (438 KByte)

 Tiroler Meisterschaften Time Trial | Ergebnis (209 KByte)

 WMCC | webpage Veranstalter


Challenge Walchsee-Kaiserwinkl | 1,9k - 90k - 21k | 23.8.2015

Endlich war es soweit - nach einer für mich ungewöhnlich langen Wettkampfpause bzw. Trainingsphase ohne Wettkampf war alles angerichtet für die Challenge Walchsee.
Die Startliste war etwa ähnlich stark besetzt wie schon beim IM 70.3 St. Pölten, also perfekt um mir keine Luftschlösser zu bauen sondern um mir ehrlich die innere Bestätigung zu verdienen dass ich nächstes Jahr genau so weiter Pro`minisiere wie heuer. Mein Plan für Walchsee? Hmm, ja es gab einen - den Genfer See loszuwerden - besser schwimmen und dann endlich mal dieses Vakuum nach vorne etwas kleiner zu haben und nicht dem Wettkampf "nachzueilen". Bzgl. dem Laufen gab es keinen Plan, das Training war in letzter Zeit zwar viel besser, aber mich irgendwelchen Illusionen hinzugeben wäre bei dieser Belegschaft wohl übertriebener Ehrgeiz. Zusammengefasst: ruhig bleiben - attackieren - reagieren.
Bei perfekten Bedingungen ging es um 9h morgens los, ausreichend Abstand nach vorne und hinten in den Startwellen bei beinahe glattgebügeltem See. In einer kleinen dreier Gruppe mit Celia Kuch und Nina Kuhn ging es mit sehr langen Wegen über den See und der erste Teil des Plans ging wirklich gut auf. Ein gutes Gefühl und ein kurzer Blick nach vorne dramatisierte unseren Rückstand nicht wirklich. Swim Check!

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Am Rad gab es natürlich für mich einen Themenwechsel und aus ruhig wurde genau das Gegenteil. Durch die Moderation in der Wechselzone wußte ich dass Lucy Gossage knapp vor uns die Wechselzone verlassen hat - der blaue Einteiler war somit gleich mal mein entfernter Punkt den ich haben wollte. Leider hatte natürlich Lucy einen ähnlichen minimal schnelleren Plan und fand auch schneller einen Weg aus dem Vakuum als ich. Bei KM34 der Radstrecke betrug mein Rückstand zur Verfolgergruppe etwas mehr als eine Minute und das trug nicht dazu bei mein hohes Anfangstempo zu drosseln. Ich wollte noch weiter nach vorne und mein ganzer Fokus galt dem Angriff. Die geniale Ortsdurchfahrt in Walchsee die von zahlreichen Zuschauern gesäumt war, und wo die Stimmung durch meinen fünften Platz nur so brodelte, war noch das Tüpfelchen auf dem i.

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In der Mitte des Rennens waren die Karten dann eigentlich auch schon wieder gefallen. Vorne (noch) weg die Britin Catherine Jameson welche von der dreier Gruppe um Lucy Gossage, Simone Brändli und Yvonne van Vlerken verfolgt wurde. Daniela Sämmler und Marina Damlaimcourt konnte ich bei etwa 60km passieren und meinen Vorsprung auf zwischenzeitlich eine Minute ausbauen. Aber ein weiteres Aufschließen nach vorne war nachdem die drei Verfolgerinnen die britische Lunte gerochen hatten nicht mehr möglich - eher im Gegenteil - es wechselte schön langsam der Saft ins Vakuum. Mit viel pushen freute ich mich echt auf ein Ende der Radstrecke, mein Drop zur erste Streckenhälfte war zu viel für meinen Geschmack und die Entwicklung des Wettkampfes spielte auch nicht in meine Tasche. Rad Check mit Postition fünf nach dem Radsplit und eventuell etwas zu viel Risiko auf der ersten Runde.

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Die ersten 3K in den Laufschuhen waren sehr ok, bei KM4 gab es wie zu erwarten Besuch von Daniela Sämmler und später, bei KM8 von Marina Damlaimcourt.  Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade mit heftigem Seitenstechen beschäftigt (erstmalig, hatte ich noch nie - unlustiges weh aha), was folgte war dann wieder ein kleiner Verfall, bis ich auf die ehemalige Führende Catherine Jameson auflief der es gerade noch dreckiger ging als mir selbst. "Elend trifft Elend, Elend zwei erkennt es geht noch elendiger." Zu diesem Zeitpunkt war ich auf den 6. Platz eingestellt, doch dann blieb ab KM14 und endgültiger Kraftlosigkeit nur noch das große Hoffen dass es sich doch irgendwie ausgeht. Bei KM19 und KM20 war es dann soweit, das Wunschkonzert fand ein Ende und Nina Kuhn und Simona Krivankoca stellten mich ohne Gegenwehr. Run somit Fail.

Die Challenge Walchsee gehört definitiv zu den fairsten und schönsten Wettkämpfen, genau so stelle ich mir das vor. Und der direkte Vergleich mit den erfahrenen PRO Damen war absolut ein Erlebnis.
Natürlich ärgert es mich auf den letzten Kilometern den 6. Platz nicht gehalten zu haben, aber der Trainingslohn als 5. nach dem Radsplit in die Wechselzone zu kommen überdeckt den Ärger zu 100%. Und somit bleibt es dabei: ein bissi besser schwimmen und bissibissibissi besser laufen und alles ist gut (und im Minigolf auch nicht mehr auf den letzten beiden Löchern die Runde verlieren).

Rang. 8. (PRO)

Fotos: sport-support.at, marathon-photos.com

 Challenge Walchsee-Kaiserwinkl | Ergebnis 2015 Damen gesamt (90 KByte)

 Challenge Walchsee-Kaiserwinkl | webpage Veranstalter


ETU AG EUROPEAN CHAMPIONSHIPS | 750M - 20K - 5K | Genf | 10.7.2015

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Nach den beiden Medaillen vom Vorjahr ging es dieses Jahr zu den ETU AG Championships nach Genf, mit dem Ziel wieder zwei Medaillen nach Hause mitzunehmen. Nach der Erfahrung von den beiden Staatsmeisterschaften Sulz und Kitzbühel begleiteten mich jedoch leichte Zweifel auf meiner Reise nach Genf, zu frisch saß mir die Erinnerung daran noch in Kopf und Gebein. Schon wieder zwei Wettkämpfe innerhalb von drei Tagen? Bei der EM letztes Jahr hatte ich die Vorbelastung von der Sprintdistanz auf der olympischen Distanz definitiv gespürt, und das Risiko wieder nicht ganz frisch bei meiner Lieblingsdisziplin am Start zu stehen bereitete mir im Vorfeld doch leichtes Kopfzerbrechen.
Doch spätestens bei der Streckenbesichtigung der Sprintdistanz lösten sich all diese Überlegungen in Schall und Rauch. Die Radstrecke mit einem knackigen Anstieg, zu insgesamt drei Runden, schob jegliche Zweifel in den Hintergrund. Ich wollte unbedingt starten, und die bisher gemachten Erfahrungen waren plötzlich erstaunlich weit weg. 

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Das erste "on your marks" an diesem Wochenende erfolgte zu mittag, bei moderaten Temperaturen, samt Neopren und der W40. Obwohl ich am Vortag versucht hatte mich mit den Strömungen des Lac Leman anzufreunden, war es vom Start weg ein mühseliger Kampf gegen den See, und es fühlte sich einfach langsam an. Zum Glück hatte ich keine Ahnung wie groß mein Rückstand nach dem Schwimmen tatsächlich war, ich denke es hätte mich bei meinem Vorhaben nicht unbedingt beflügelt. Aber es gab beim Aufsteigen auf das Rad beim Sprint sowieso nur eine Taktik: attackieren und am Berg voll durch, und hoffentlich im Pilotenmodus so schnell als möglich an die Spitze des Felds. Die Übersicht bezüglich der Altersklassen und Platzierung war wie immer bei Bewerben dieser Größenordnung unmöglich, ich kann nur sagen ich hatte am Rad wieder ein echt mächtiges Gefühl und es rollte tadellos. In der zweiten Runde tauchte die ehemalige Leistungsschwimmerin Franziska Fleck am Berg vor mir auf, was mich natürlich motivierte da mein Rückstand nach dem Schwimmen sicherlich egalisiert war. Die leichten Energiespargedanken in Richtung olympischer Distanz waren natürlich immer da, aber eine richtige Chance gab ich ihnen mal - noch nicht. Als ich dann mit meinem Rad als erste meiner Startwelle in die Wechselzone lief, war es klar daß ich mich bereits in Führungsposition befand, und diese wollte ich beim Laufen auf keinem Fall mehr abgeben.

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Trotz der anspruchsvollen Laufstrecke mit einer Steigung gleich am ersten Kilometer hatte ich erstaunlich gutes Laufgebein und ich war fast positiv überrascht dass der Spaß immer noch anhielt. Erst am Ende der zweiten Laufrunde, am letzten Kilometer versuchte ich vorsichtig herauszunehmen, wirklich ausrasten war allerdings nicht drin, meine Verfolgerinnen waren mir schon auf den Fersen. Die Titelverteidung von der EM letztes Jahr in Kitzbühel war somit gelungen, Gold auf der Sprintdistanz, vor Elisabetz Bullivant, gefolgt von Franciska Fleck auf Position drei.
Daß es ingesamt, also virtuell overall, für Rang drei bei den Damen reichte ist natürlich auch absolut erfreulich, und läßt mich über meine enttäuschende Schwimmzeit etwas hinwegsehen. Am Sonntag sollte das Schwimmen dann besser funktonieren, alle Regenerationsmaßnahmen auf on, denn der zweite Teil folgt sogleich.

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Rang: Sprint Distanz: 1. (W35) / 3. ( virtuell overall)

 ETU AG Championships | Ergebnis Sprint Distanz W35 (11 KByte)

 ETU AG Championships | Results Sprint Distanz overall  (58 KByte)


ETU AG EUROPEAN CHAMPIONSHIPS | 1,5K - 40K -10K | Genf | 12.7.2015

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Die Tagwache für die olympische Distanz riss mich vor dem Hahn aus dem Nest da bereits um 6:40 gestartet wurde, wieder mit Neopren, und diesmal mit der W30. Aufgrund der hohen Temperaturen war der frühe Start ideal, obwohl ich ansonsten kein Freund des frühen Wurmfangs bin. Die Radstrecke war von der Topographie leider einfacher: nur zweimal Berg und flachen 10km am See entlang definitv einfacher als beim Sprint. Die zu kurzen Wellenabstände und den typischen Men/Woman mixup hieß es wieder mal ausblenden um sich vorab nicht gleich ein "Haxl" im Kopf zu legen.  In der Gesamttaktik war somit keine Verspätung wie vom Freitag erlaubt. So viel zur Theorie, in der Praxis sah es dann leider ganz anders aus.

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Das Szenario von Freitag wiederholte sich in ähnlicher Form: wieder das Gefühl in diesem See einfach nicht weiterzukommen, wieder viel mehr Rückstand als geplant. Mit dem Plan die Aufholjagd vom Sprint einfach auf den 40km zu wiederholen stieg ich auf das Rad, und schon am flachen Stück in der ersten Runde spürte ich dass mein Vorhaben nicht ganz leicht werden würde.
Am Berg ging es mir relativ gut, im Flachen fehlte mir der Punch, der Spaßfaktor war somit ebenfalls eher ein Arbeitsfaktor. Ich versuchte mich in den flachen Passagen auf meine Aerodynamik zu verlassen, und meine Wattanzeige so gut als möglich zu ignorieren (es fehlte zwar eh nicht viel aber dennoch, vom Plan Abstand zu nehmen ist einfach immer ärgerlich). Erst beim Einfahren in die Wechselzone traf ich auf die Schweizerin Francisca Widmer, und ging knapp hinter ihr auf Position zwei auf die Laufstrecke. Ich hoffte dass ich mich zumindest auf meine Laufbeine verlassen könnte, doch die Laufstrecke war noch um einiges anspruchsvoller als beim Sprint und schlängelte sich bergauf und bergab durch den Park. Es war mir leider nur mehr möglich meine Position zu halten, und mit richtig müden Beinen die Silbermedaille ins Ziel zu retten, wieder gefolgt von Franciska Fleck auf Position drei.
Somit konnte ich auch auf der olympischen Distanz meinen silbernen Vize-Titel verteidigen, und habe wieder einmal Gold und einmal Silber, zwei glänzende Gründe zur Freude.

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Dennoch, von einem Doppelstart habe ich vorerst genug, die Vorbelastung hinterläßt einfach immer Spuren, und diesmal werde ich diese Tatsache hoffentlich länger in Erinnerung behalten. Die Schwimmleistung ist das einzige an diesem Wochenende welche mich enttäuscht und irritiert hat.  Ein Misserfolg beinhaltet jedoch auch eine neue Chance und mehr Motivation genauer hinzusehen. 

Herzliche Gratulation auch an alle anderen österreichischen Athleten und Medaillengewinner, es war auf und neben der Strecke immer eine sensationelle Stimmung. Es hat Spaß gemacht ein Teil dieses motivierten Teams zu sein, vielen Dank für die zahlreichen Anfeuerungen und Glückwünsche. 

Und für alle die mich bei der Abschlußparty eingenickt im Strandstuhl erspäht haben: sorry, nicht persönlich nehmen, irgendwann gehen auch bei mir einmal die Lichter aus...

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Rang: Olympische Distanz: 2. (W35) / 11. ( virtuell overall)

 ETU AG Championships | Ergebnis Ergebnis Olympische Distanz Distanz W35 (12 KByte)

 ETU AG Championships | Ergebnis Olympische Distanz overall (47 KByte)

 ETU AG Championships | webpage Veranstalter

Fotos: sport-support.at, Teamfotos: ÖTRV, Trinews.at
           


Österr. Staatsmeisterschaft Triathlon | 1,5k - 40k - 10k DRAFT | Kitzbühel | 28.6.2015

Die Vorzeichen für die österr. Meisterschaften waren mit der all out Belastung zwei Tage zuvor für einen olympischen Windschattentriathlon sicherlich schon in der Planung etwas übermütig. Nachdem es im vorigen Jahr bei der ETU Meisterschaft mit beiden Bewerben innerhalb von 4 Tagen auch relativ gut klappte und mir beide Bewerbe am Herzen lagen, versuchte ich das Experiment. Nur vier ist bekanntlich nicht zwei und Sulz liegt nicht in Kitzbühel sondern knappe 6h weiter im entfernten Burgenland.  Einen Tag vor dem Triathlon hieß es somit alle Müdigkeit und auch die Freude über Bronze auszublenden und alle Regenerationspools anzukurbeln - denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt und eine müde Fliege landet schnell im Katzenmund.

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Das Schwimmen gelang mir deutlich besser als in Bardolino und fühlte sich überrraschend gut an und mit etwa 1:30 Minuten hielt sich mein Rückstand auch in verträglichen Grenzen. Am Rad hielt mich die sportartspezifische Müdigkeit dann gefühlt wie ein Lasso, in solchen Situationen ist die Hass-Liebe zur Anzeige meines Leistungsmessers echt perfekt: pushen, werkeln, antreiben und frusten und am Ende hoffen dass der Vorsprung der Führungsgruppe auch mit weniger Leistung schrumpft - doch leider war ich ziemlich auf verlorenen Posten. Die 4er Führungsgruppe mit Theresa, Simone, Laura und Romana arbeitete gut zusammen und mein Rückstand blieb mehr oder weniger stabil. In den letzten zwei Runden versuchte ich nochmals die Banane aus meinen Oberschenkeln loszuwerden und zumindest etwas mehr aufzuschließen und investierte nochmal den letzten Saft. Banane trat definitiv in den  Hintergrund und der Rückstand schrumpfe doch noch ein wenig. Ordentlich im "Verfolgungswahn" keinen Meter herzuschenken und kleiner als klein am Rad zu sein, reichte eine Sekunde des Automatismus und der Unaufmerksamkeit und ich fuhr anstatt in die Wechselzone auf die 9. von 8 Runden. Ich glaube jeder kennt das Gefühl im falschen Film zu sein, nachdem die Herren bereits auf der Strecke waren, war das Umdrehen und zurückrollen wie das Wandeln über dünnem Eis am Rande eines DNF´s. Die reingefahrenen Sekunden konnte ich mir nun mehr als aufmalen und im Schneckentempo rollte ich fassungslos in die WZ, ich glaub ich war noch nie so mental - atemlos. Noch nie war es in meinem Kopf bei einem abschließenden 10k so still bis irgendwann die Stille dem massiven Ärger weichen mußte. Nach den 10km kam ich mit dem 5. Platz ins Ziel. Der Staatsmeistertitel ging an Theresa, vor Simone und Romana, gefolgt von Laura. Herzliche Gratulation!

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Nachdem mein persönliches Wochenend-highlight die Staatsmeisterschaften im EZF waren, sollte es auch keinen großen Grund zur Traurigkeit geben, dennoch, es dauerte ehrlich gesagt einige "mehr" Kilometer auf der Autobahn bis ich die Bronze Medaille wieder über den Umwegsärger stellen konnte.  Jetzt heisst es mal ausschlafen und ordentlich erholen, Genf naht und ich gelobe Besserung.

Rang: 5. ÖSTM Elite/2. (W35)

Fotos: sport-support.at

 ÖSTM Triathlon Olympische Distanz | Results (31 KByte)

 ÖSTM Triathlon Olympische Distanz | webpage Veranstalter


Österr. Staatsmeisterschaft EZF | 26k | Sulz | 26.6.2015

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Mit den österr. Staatsmeisterschaften im EZF war es an der Zeit für das erste Highlight der Saison, wie ein Schatten begleitete mich dieser Termin im kleinen Rad- und großen Triathlontrainingsplan. Im letzten Jahr hatte ich die Top 5 nur knapp verpasst und in diese Saison mit einem 4. Platz in Ybbs und einem 3. Platz in Offenhausen zwei Tage vor dem Ironman 70.3 STP bereits sehr gute Ergebnisse erzielen können, folglich waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Bei einem perfekten Tag könnte sich der Sprung aufs Podium ausgehen. Mit diesem klaren Ziel vor Augen stand ich nicht besonders locker auf der Startrampe in Sulz im Burgenland und hoffte meinen Plan auf der selektiven und anspruchsvollen Strecke in die Tat umsetzen zu können. 
Das EZF in Offenhausen Mitte Mai, wo ich durch ein Bilderbuch - Pacing mein bisher bestes EZF ins Ziel brachte, wollte ich von der Herangehensweise und v.a. der Startmotivation versuchen zu kopieren.

copy/paste - waste. Mein Start inkl. dem ersten Anstieg bis in die Erste Ortschaft waren echt verkrampft und erst im Flacheren machte es dann endlick "Klick" und der Fokus auf das Endergebnis verschwand in den Hintergrund. Die 26km lange Strecke verlangte mir vom ersten bis zum letzten Kilometer muskulär und mental alles ab und im Ziel rechnete ich fest damit dass es für das Podium nicht reichen würde, zu inkonstant war ich in einigen Abschnitten der Strecke. Umso schöner war dann die Freude über Bronze bei den österr. Staatsmeisterschaften im EZF, meine erste "echte" Medaille im Radsport. Auch wenn es wirklich knapp war, Veronika Windisch saß mir mit nur 3sek Rückstand auf Rang vier schon ordentlich im Nacken.
Der Sieg ging wie bereits in den letzten beiden Jahren an Martina Ritter, vor Jaqueline Hahn auf Position zwei. 


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 Österreichische Staatsmeisterschaften EZF 2015 - Zusammenfassung Sportvideo.at

Rang: 3. ÖSTM Elite/ 4. (internationale Wertung)

Fotos: radsportfotos.at

 ÖSTM EZF | Results (120 KByte)

 ÖSTM EZF | webpage Veranstalter


Triathlon Internazionale di Bardolino | 1,5k - 40k - 10k Draft | 20.6.2015

Nach krankheitsbedingter Absage der letzten beiden Bewerbe (Sprint ÖM und EZF) war Bardolino in erster Linie als Formüberprüfung und intensiven Wiedereinstieg gedacht. Abseits vom sportlichen war es endlich einmal ein Wettkampf an einer meiner Lieblingsurlaubsdestinationen!  Diese unwesentliche Motivation am Rande half mir im Vorfeld über die Tatsache hinweg, dass es sich dabei um einen Windschattenbewerb handeln würde.  Aufgrund des stark besetzten Damenfeldes gab es diesmal weder Erwartungen bezüglich Platzierung noch spezielle Renntaktik, das Motto lautete kurz und bündig: Spaß haben und Gas geben ohne Rücksicht auf Verluste. Da sich die vorderen Plätze die Nationalteam Athleten ausmachen würden ergab es für mich eine Modulation vom Draft-Bewerb zum Rad - Einzelzeitfahrtraining.

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Mein Schwimmstart verlief diesmal Gott sei Dank besser als bei den letzten Bewerben und ich versuchte die Fersen einer kleinen Gruppe vor mir nicht aus den Augen zu verlieren. Meine Schwimmleistung ergab einen satten Rückstand von mehr als 4 Minuten auf die Weltcup Athleten und war im Endeffekt - nunja, als Ausgangsposition für einen Windschattenbewerb nicht unbedingt erfrischend. Die 40km lange Radstrecke reichte gerade aus um von meinem 26. Platz nach dem Schwimmen auf Position 9 gelegen vom Rad zu steigen, und dank der wunderschönen Kulisse und der abwechslungsreichen Strecke war es eine einsame Aufholjagd gepaart mit Urlaubsstimmung. Dank des ausreichend großen Vorsprungs auf die Athleten hinter mir konnte ich den 9. Platz auf der anspruchsvollen Laufstrecke ungefährdet ins Ziel bringen. Der Sieg ging an Sara Dossena, vor Annamaria Mazzetti und Mateja Simic. Die Wertung meiner Leistung fiel mir anfangs wie schon so oft bei Draft Bewerben etwas schwer, aber solange eine Renate Forstner links oder rechts neben mir steht, darf und muss ich zufrieden sein (einen breiten Grinser gabs dann zusätzlich beim Preisgeld bei der Siegerehrung). Ein riesen Dankeschön an meine besten Betreuer Christian, Yvonne und Peter, dank euch wurde der kurze Ausflug nach Italien erst recht ein besonderes Kurzurlaubs-Saisonminihighlight mit Freunden.

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Rang: 9.

Fotos: sport-support.at

 Triathlon Internazionale di Bardolino | Results (267 KByte)

 Triathlon Internazionale di Bardolino | webpage Veranstalter


Traun Triathlon | 750m - 25k - 5k | 31.5.2015

Als knackig kurzen Trainingsreiz nach der Halbdistanz in St.Pölten und um meine Mama ein wenig bei ihrer noch jungen Triathlonkarriere zu unterstützen entschloß ich mich sehr kurzfristig beim Triathlon in Traun an den Start zu gehen. Die hohe Intensität war definitiv muskulär ungewohnt und tat vom Start weg eigentlich mehr weh als vermutet. Meinen zweiten Saisonsieg nahe an meinem Heimatort zu feiern und die familiäre Atmospäre von Seiten des Veranstalters war der perfekte Start für die kommenden harten Trainingstage. Platz 2 ging an Sigrid Herndler vor Jedynak Anja auf Position 3.
Die Aussage bei der Wettkampfbesprechung: "Urinieren in der Wechszelzone ist verboten!", machte zusätzlich den Trauntriathlon dieses Jahr auf jeden Fall unvergeßlich und wird mich noch lange bei regnerischen Radausfahrten zum Lachen bringen.

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Rang: 1.

Fotos: USC Traun/Stephan Jungwirth

 Trauntriathlon | Results  (95 KByte)

 Trauntriathlon | Webpage Veranstalter


Ironman 70.3 St.Pölten | 1,9k - 90k - 21,2k | 17.5.2015

Es war so weit: mein erster PRO Start beim IM 70.3 in St.Pölten. Beim ersten Blick auf die Startliste fühlte ich mich prompt wie ein Papierflieger am Airport Wien. In den Tagen vor dem Wettkampf gelang es mir diese Situation relativ gut auszublenden, doch kurz vorm Startsprung wars irgendwie dann doch nicht mehr so locker und einfach cool bleiben ging irgendwie in die Hose. Ein kurzes Zögern mit einem verkrampften Start war auch schon genug um im überschaubarem Pro Damenfeld (16) gleich am Ende des Feldes herumzudümpeln und die Linie nach vorne immer mehr zu verlieren. Beim Wechsel in den zweiten See wurde es auch nicht besser und ich setzte mich einfach zu viel unter Druck noch Zeit gut zu machen und navigierte mich am Ende an die 11. Position.

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Im Normalfall wäre beim Wechsel aufs Rad die Verlockung sehr groß gewesen sofort all-in zu gehen, aber der Wechsel in den zweiten See hat mir irgendwie vor Augen geführt dass es gar nichts brachte und somit hielt ich mich wirklich brav an die Pacing Strategie auf den ersten Kilometern auf der Autobahn um erst einmal im Rennen anzukommen, und der Krampfknopf löste sich natürlich bei jeder Athletin die ich überholte.  Erst als mich Erika Csomer beim ersten Anstieg überholte kribbelte es schon mächtig. Ich ließ mir noch etwas Zeit und 10km später konnte ich Erika und Gabriela Zelinka passieren. Dann war die "party" leider vorbei, was folgten waren 50 einsame Kilometer teilweise ohne entferntem Pünktchen am Horizont. Beim Gansbach Anstieg hieß es einen Loslösplan zu basteln, nachdem ich mich immer nur kurzfristig von Erika lösen konnte. Die Labestation war die perfekte Motivation und mein Startpunkt für die kommenden schnellen Streckenabschnitte am einsamen Weg zurück nach St. Pölten. Auf Position 6. gelegen kam ich zurück in die Wechselzone - und es war ehrlich gesagt wie eine Überraschungsparty mit welch gewaltiger Stimmung ich empfangen wurde.

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So laut die Zuseher auch waren, meine müden Beine waren noch lauter, es hieß ignorieren und nochmal igorieren aber eines war gewiss, der Halbmarathon würde ein kleiner Horror werden. Bei KM5 hatte ich Erika wieder an meinen Fersen, zumindest sehr kurz. Ich kämpfte mich von Kilometer zu Kilometer und meine Garmin Anzeige war mehr als frustig aber mehr ging halt nicht. So hieß es weiterlaufen und hoffen dass mich kein kapitaler Einbruch erwischt. Die Stimmung im Zielbereich am Beginn der zweiten Runde war wieder überwältigend und ich versuchte so viel wie möglich davon auf die verbleibenden Kilometer mit zu nehmen. Für Kristin Möller, Gabriela Zelinka und Anna Kusch war ich leider zum Ende hin leichte Kost und somit finalisierte ich nach einem harten Rennen auf dem 10. Platz.

Wie gehts mir jetzt mit diesem Ergebnis? Nun, ich wollte unter die Top 10 und als Erste mit "rot-weiß-roten Streifen" am Ende des Namens auf der PRO Liste stehen - Ich würde sagen Ziel knapp erreicht, auch wenn ich beim Schwimmen die Nerven geschmissen hab und es mit dem Laufen noch ein wenig dauern wird.

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Nun kenne ich beide Seiten eines IM 70.3 und es dauerte nicht lange im Ziel bis mir jemand die Frage stellte: "Und wie war der erste Pro Bewerb?" Meine Anwort war spontan: es war einsam, und lustig ist anders. Im Vorjahr hatte ich beim Age Group Bewerb am Rad mächtig Spaß mich durch das Feld zu wühlen, heuer im Vergleich kam es mir teilweise wie ein 90km Einzelzeitfahren vor. Jeder Hänger kostet und verlangt einfach noch mehr den Willen bei der Sache zu bleiben und ja nicht die Tür für Selbstzweifel zu öffnen. Eine schwache Leistung beim Schwimmen brauche ich glaube ich nicht weiter erklären, der Zug fährt ab und man holt sich besser ein Eis.

Wie auch immer, es geht nicht immer darum ob einfacher oder nicht, für mich geht es darum mich weiter zu entwickeln und neue Herausforderungen zu suchen. Aus diesem Grund war es für mich absolut die richtige Entscheidung, ohne den Age Group Bewerb geringschätzen zu wollen. Der Vergleich beider Bewerbe, den auch ich in den letzten Jahren gerne gemacht habe, ist einfach keine Milchmädchenrechnung...

Als Abschluss zu diesem Tag passt ein Spruch meines Trainers für meine einsamen spanischen Radausfahrten:

"You are never alone, there´s always a road, a trail or a goal"

Nochmal ein riesiges Dankeschön an alle die mich an der Strecke so lautstark unterstützt haben und mich bei meinem sportlichen Weg begleiten.

Rang: 10. (PRO)

Fotos: sport-support.at

 Ironman 70.3 St. Pölten 2015 | PRO results (45 KByte)

 Ironman 70.3 St.Pölten 2015 | overall results  (278 KByte)

 Ironman 70.3 St.Pölten | webpage


Sparkasse Lambach Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal | 22,5k | 14.5.2015

Nachdem ich mich im vorigen Jahr wettertechnisch gedrückt hatte, war es wieder an der Zeit beim wahrscheinlich "zweitschönsten" Einzelzeitfahren in Österreich/Offenhausen zu starten. Mein Masterplan war die Leistung von Ybss/Donau einfach auf die längere Distanz zu halten und noch ein wenig geschickter bei der Einteilung zu sein. Ein beinahe Hitzekollaps wie vor zwei Jahren war ebenso nicht geplant bzw. wettertechnisch eigentlich kaum möglich, somit war auch definitiv keine Gefahr für den nahenden Ironman Bewerb von St. Pölten.

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In Summe war es eines meiner kontrolliertesten und besten EZF die ich bisher hatte, nicht einmal der Pennewanger Berg als hartes Kernstück der Strecke welcher beinahe jedesmal der Knickpunkt meiner Leistung war, änderte großartig meine Leistungskurve. Am Ende wurde es für meine Begleitung am Liveticker ein Nervenkitzel und ich schaffte mein erstes Podium (3.) bei einem Elite Einzelzeitfahren.

Aus zweierlei anderen Gründen wird mir dieses Zeitfahren bestimmt in Erinnerung bleiben. Einerseits wurde ich noch nie bei einem Wettkampf (am steilsten Anstieg) von einem Autofahrer so dermaßen primitiv beim Überholen beschimpft, was natürlich nicht gegen mich sondern gegen die Veranstaltung gerichtet war. Andererseits hab ich es geschafft eine der wenigen Siegerehrungen in meiner Heimat mit einem sehr guten Bewerb zu versäumen. Der Sieg ging an Manuela Hartl knapp vor Jacqueline Hahn. Gratulation an die Veranstalter, die trotz vorangehender Wetterkapriolen das Rennen perfekt über die Bühne brachten.

Dieses Einzelzeitfahren ist und bleibt mein persönlicher Tipp auch für alle unlizenzierten Triathleten und Radfahrer.

Rang: 3. Elite Frauen

Fotos: sport-support.at

 Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal | Results (112 KByte)

 Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal | webpage Veranstalter


Triathlon Obergrafendorf | 1,4k - 40k - 10,4k | 2.5.2015

Obwohl ich mir für den Saisonauftakt in Obergrafendorf ungetrübten Sonnenschein gewünscht hatte, ging es wettermäßig genauso bescheiden los wie die heimische Triathlonsaion letztes Jahr aufgehört hatte. Beim ersten Temperaturcheck nach dem Aussteigen aus dem Auto war schnell klar, dass die Highscore von Mondsee sicher stehen bleiben würde, aber Bikini Wetter war es dennoch keines. So hieß es einfach meinen Kältemodus einschalten und mein Protokoll für solche Bewerbe abzurufen.
Mit einem Starterfeld der besten fünf Damen aus dem Vorjahr würde es ohnedies ein heißes Rennen werden, alte Bekannte und starke Konkurrenz in einem, einzig Simone fehlte am Start. Ich freute mich dass die Saison nun endlich beginnen würde, schlechtes Wetter hin oder her.

Das Schwimmen war vom Start weg etwas nervös und ich brauchte offensichtlich den Sprung ins kalte Wasser nach dem ersten Landgang um meinen Rhythmus zu finden. Nach einer zweiten gefühlt besseren Runde stieg ich mit einem Rückstand von etwa 30 Sekunden aus dem Wasser. Am Rad konnte ich mich sehr schnell auf die Bedingungen einstellen, und ich muss ehrlich sagen, ich hatte richtig Spaß. Der Regen berührte mich kaum, im Pilotenmodus manövrierte ich mein Rad über die kurzweilige Strecke, stets die sichere Regenlinie im Auge. Zum Ende der letzten Runde als ich meinen Vorsprung mitbekam, legte ich den Energieaufwand bereits auf die kommenden 10k und natürlich ganz brav auf ein sturzfreies Absteigen vom Rad.
Mit ein bisschen mehr als vier Minuten Vorsprung auf meine Verfolgerinnen Kamila Polak und Viktoria Schenk kam ich in die Wechselzone und es war mir natürlich klar dass ich trotz des großen Polsters nicht bummeln sollte (v.a. wegen der schnellen Laufschuhe von Vicky). Mein Vorsprung schrumpfte zwar von Runde zu Runde - dennoch klappte es mit einem beherzten Lauf endlich zum ersten Sieg in Obergrafendorf. Viktoria Schenk und Kamila Polak komplettierten das Podium der Damenwertung.

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Der Sieg beim traditionellen Saisonstart in Obergrafendorf bedeutet mir in zweierlei sehr viel. Einerseits durfte ich in den letzten Jahren schon ein paar Mal zum obersten Treppchen hinschnuppern und aus diesem Grund stand heuer dieser Bewerb größer auf meiner Agenda. Aber viel mehr freut es mich dass ich trotz  "streng :-) geheimer" Überlastungsverletzung vom letzten Trainingslager und folgend einer vier wöchigen Laufpause weiß, dass mein Wintertraining definitiv Früchte trägt.

Danke an alle die mich beim Triathlon angefeuert und sich mit mir gefreut haben und natürlich ganz besonders meinen geheimen Therapieagenten die mit mir in den letzten Wochen tief in die therapeutische Trickkiste gegriffen haben (von nix kumt nix und mit nix oder ohne wos gehts a ned so schnö weg).

Rang: 1.

Fotos: sport-support.at

 Triathlon Obergrafendorf | Results (93 KByte)

 Triathlon Obergrafendorf | webpage Veranstalter

 Triathlon Obergrafendorf | Video | zavadil9


54. Kirschblütenrennen | 70,4K | 12.4.2015

Mit dem festen Vorhaben dieses Jahr das Kirchblütenrennen in Wels nur bei Schönwetter zu fahren ging es von Ybbs direkt weiter nach Oberösterreich. Der Wettergott schien diesmal auf meiner Seite zu sein (trotz Regenprognose), es war zwar windig, aber trocken, und somit perfekte Bedingungen für ein Straßenrennen. Meine Beine fühlten sich von Beginn an sehr gut, wesentlich besser als am Vortag und ich konnte auch die ersten Attacken am Berg relativ gut mithalten. Nach einem wie zu erwarten sehr intensiven und unrhythmischen Start fand ich mich nach etwa 13km in der Verfolgergruppe wieder. Rasch zeigten sich die aktiven Fahrerinnen im Feld, und wir versuchten das Tempo relativ hoch zu halten um die große Gruppe nochmal zu sprengen. Am letzten Anstieg konnten wir uns schließlich zu fünft abzusetzen (Perchtold, Pintarelli, Heigl, Machacova) und mit guter Teamarbeit bis ins Ziel noch einen ausreichenden Vorsprung herausfahren. Mein Zielsprint ist es leider nicht wert näher darauf einzugehen, auf die fehlende Erfahrung könnte ich mich natürlich ausreden aber ehrlich gesagt nenne ich es einfach kurzsichtiges Timing.  
Somit gab es für mich im Ziel den 8.Platz, und meine erste einstellige Platzierung bei einem international besetzten Straßenrennen. Es hat absolut Spaß gemacht und war ein positiver und vielversprechender Abschluss der ersten Rennen dieser Saison auf österreichischem Asphalt in meinen diesjährigen Teamfarben von CDC Bicilocura. So darf es weiter gehen!
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Rang: 8. Elite Frauen

 54. Kirschblütenrennen | Results  (110 KByte)

Fotos: sport-support.at,  Fotos-Binder


26. Einzelzeitfahren Ybbs an der Donau | 12,4K | 11.4.2015

Wie jedes Jahr beginnt die heimische Wettkampfsaison mit dem 12,4km langen Einzelzeitfahren in Ybbs und es ist seit Jahren für mich Tradition den Erfolg des Wintertrainings dort zu testen. Nach dem 8.Platz vom Vorjahr waren meine Erwartungen dieses Jahr natürlich nicht bescheidener, und obwohl mir dieser Prologue der Saison schon seit jeher als Leistungsüberprüfung dient, kribbelts dennoch immer noch vor dem ersten Einzelzeitfahren.
Durch den Duathlon in Spanien und meinen Trainingskilometern hatte ich einen genauen Plan und eine Pacingstrategie im Kopf. Doch irgendwie gab es beim Start "funky winds" von allen Seiten und genauso fühlten sich meine Muskeln an - Mit einem großen Fragezeichen durch beinahe platzende Oberschenkeln und folglich keiner Gefahr zu Beginn zu overpacen ging es erst ab der Wende wirklich besser und zum Ende hin war eigentlich alles fast normal wie geplant.
Im Ziel zuerst etwas enttäuscht nicht einen perfekten Tag erwischt zu haben war der Blick auf des Endergebnis dann umso erfreulicher. Rang vier hinter Daniela Pintarelli und Manuela Hartl. Der Sieg ging wie bereits im Vorjahr überlegen an Martina Ritter. Mit diesem Ergebnis bin ich natürlich mehr als zufrieden, und es zeigt wieder einmal dass man ein Rennen niemals im Kopf aufgeben sollte, schlechtes Gefühl hin oder her.

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Rang: 4. Elite Frauen

 EZF Ybbs an der Donau | Results (37 KByte)

Fotos: sport-support.at, radsportfotos.at


IV Duatlon Ciudad de Almería | Spain | 5k - 20k - 2,5, | 15.3.2015

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Rang: 1.

 Duatlon Ciudad de Almeria | webpage Veranstalter

 Duatlon Ciudad de Almeria | Results (72 KByte)


STATS

Vuelta Popular San Silvestre | El Medano | Tenerife | 5k | 31.12.2015: Rang 2.
Challenge Laguna Phuket Triathlon | Thailand | 1,9k - 90k - 21,2k | 29.11.2015: Rang 9. (PRO)
Laguna Phuket Triathlon | Thailand | 1,9k - 55k - 12k | 22.11.2015: Rang 2. (Relay Women)
4. Triathlon Cabo de Gata Nijar | Spain | 1,9K - 80K -19K | 18.10.2015: Rang 1.
Schlösserlauf Grieskirchen | 10,8k | 4.10.2015: Rang 1.
4. EZF Trirunners Baden | Großau - Zobelhof | 9,5k | 3.10.2015: Rang 1.
ASVÖ King of the Lake | Attersee | 47,4k | 25.9.2015: Rang: 2.
51. Karriegellauf | 8,2k | 12.9.2015: Rang: 1.
17. Triathlon "Isola del Sole" Grado | 1,5k - 40k - 10k | 5.9.2015: Rang 2.
World Masters Cycling Classic Time Trial | St.Johann | 20k | 26.8.2015: Rang 1. (F1)
Challenge Walchsee-Kaiserwinkl | 1,9k - 90k - 21k | 23.8.2015: Rang 8. (PRO)
Röhsler & Co Einzelzeitfahren | 7,8k | Dornbach - Wöglerin | 18.8.2014: Rang 1.
ETU AG European Championships | Genf | 1,5k - 40k - 10k | 12.7.2015: Rang 2. (W35)/11. virtuell overall
ETU AG European Championships | Genf | 750m - 20k - 5k | 10.7.2015: Rang 1. (W35)/3. virtuell overall 
Österr. Staatsmeisterschaft TRI | Kitzbühel | 1,5k - 40k - 10k DRAFT | 28.6.2015: Rang 5. ÖSTM/ 2.(W35)
Österr. Staatsmeisterschaft EZF | Sulz | 26k | 26.6.2015: Rang 3. ÖSTM/ 4. int.Wertung
Triathlon Internazionale di Bardolino | 1,5K - 40K - 10K DRAFT | 20.6.2015: Rang 9. 
Traun Triathlon | 750m - 24k - 5k | 31.5.2015: Rang 1.
Ironman 70.3 St.Pölten | 1,9k - 90k - 21,2k | 17.5.2015: Rang 10. (PRO)
Sparkasse Lambach Einzelzeitfahren durch das Grünbachtal | 22,5k | 14.5.2015: Rang 3. Elite
Triathlon Obergrafendorf | 1,4k - 40k - 10,4k | 2.5.2015: Rang 1.
EZF Wienerwaldcup | Alland - Hochstrass | 12k | 24.4.2015: Rang 2.
54. Kirschblütenrennen | Wels | 70,4K | 12.4.2015: Rang 8. Elite
27. Einzelzeitfahren Ybbs an der Donau| 12,4k | 11.4.2015: Rang 4. Elite
IV Duatlon Ciudad de Almería | Spain | 5k - 20k - 2,5, | 15.3.2015: Rang 1.
 

WEB & PRINT MEDIA & TEST & PROMO

  La Voz de Almeria - Triatlon Cabo de Gata Nijar 2016 (3778 KByte)

 52. Karriegellauf Pressbaum | Bericht NÖN (110 KByte)

 31. Triathlon Obergrafendorf | youtube zavadil9


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