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Sport

COMPETITION BLOG - SEASON 2016

Ironman 70.3 Punta del Este | Uruguay | 1,9k - 90k - 21k | 27.11.2016

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Nachdem ich letztes Jahr bei meinem Saisonabschluss bei der Challenge Phuket mit der hohen Luftfeuchtigkeit, den ungewohnten Temperaturen und zu wenig Zeit zum Akklimatisieren ordentlich zu kämpfen hatte, fiel dieses Jahr die Wahl meines end of season race auf den 70.3 Punta del Este. Bei Wassertemperaturen von 18 bis 19 Grad und Außentemperaturen von 21 bis 26 Grad sollte die Umstellung vom  österr. November Wetter nicht so problematisch sein. Und da in Uruquay insgesamt sehr viel an Spanien erinnert, hatte mein Körper tatsächlich das Gefühl wieder in Cabo de Gata zu sein. Lächelnd

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Faro San Jose Ignacio
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Faro San Jose Ignacio
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P5 Punctured in the urguay wilderness...
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...but it lookslike@home
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Zecherl im Sand
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swimstart one week2start

Natürlich ist es eine besondere Herausforderung eine Saison die mit Anfang April begonnen hat bis in den November zu verlängern (Cabo de Gata war bereits in den Jahren zuvor der Zeitpunkt an dem die Winterform anklopfte). Dennoch sollte es kein „Trainingswettkampf“ werden, auch nicht trotz der etwas flacheren Leistungskurve. Gelaufen ist die Sache dann leider etwas schlechter als erwartet, ob es nur Tagesverfassung war oder doch saisonale Abschlussmüdigkeit, ich hatte an diesem Tag das Gefühl nie wirklich aufzuwachen und das Rennen wurde sowohl körperlich als auch mental zu einer meiner härtesten Aufgaben.
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Der Start der PRO Damen erfolgte fünf Minuten hinter den PRO Herren, und das Meer zeigte sich an diesem Morgen zum Glück ruhig und friedlich. Mein Start war überraschend gut und bis zur ersten Wendeboje war ich das erste Mal dieses Jahr gut dabei, aber dann zerbröselte das Feld und mein Versuch an der Athletin direkt vor mir dran zu bleiben misslang: Arme gefühlt wie Blei, und ich am Rande der Verzweiflung und Stück für Stück wurde der Abstand größer und größer. Jegliche Versuche von Frequenz bis noch mehr hinzuhalten scheiterten, egal was ich auch probierte, das Feld vor mir entfernte sich weiter und weiter. Wie ich sie liebe diese Momente mit dem Gefühl von unglaublicher Langsamkeit und der scheinbar unendlichen Distanz bis zur nächsten Boje, gepaart mit dem Gedanken: „trotz Schuppen kein Fisch zu sein“ (wurde von einem Lektor nett korrigiert). Nun ja, so werden 1,9km dann richtig-richtig lang, und es forderte eine innerliche Ohrfeige um das ganze feuchte Schwimmzeug nicht einfach hinzuschmeissen, aber nackt den Weg aus der Wechselzone Richtung Hotel…eigentlich auch keine Option.

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Mit einer Portion Kampfgeist hoffte ich auf mein gewohnt geliebtes Raketenfeeling am Rad. Doch schon die ersten Kilometer taten einfach nur weh, das einzige worauf ich mich verlassen konnte, war das Vorhaben am Rad zu retten, was noch zu retten war. Schadensbekämpfung as usual, und so schob ich mich auf den ersten 20 Kilometern von Position 8 auf Position 5, und nach der ersten von zwei Runden war mit der Vorjahressiegerin Ariane Monticelli Nummer 4 nur mehr knapp vor mir. Kurz nach der Wende konnte ich sie überholen, inklusive einem beginnenden unpaced Impact. Der Abstand zur Spitze, Rebeccah und Laurel Wassner führten das Rennen am Rad an, gefolgt von Kirsty Jahn, war mir immer noch zu groß, also hieß es nochmal Hinhalten mit allem was ich noch hatte, Ariane Monticelli im Schlepptau, und kurzen Attacken ihrerseits an den Steigungen im zweiten Loop.

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Da war ich nun, die einen vorne weg, die andere immer noch hinten dran und der Energielevel irgendwie auf orange. Bis zum Ende der 90km schaffte ich es nicht mich von Ariane abzusetzen und so ging es mit ihr als Gefolge den letzten Streckenabschnitt Richtung Wechselzone. Ich war diesmal beinahe begeistert endlich vom Rad steigen zu dürfen, auch wenn ich bereits vermutete was mir nun auf der Laufstrecke blühen würde.
Ariane Monticelli fackelte nicht lang und ging schon beim Hinauslaufen aus der Wechselzone an mir vorbei, und ich hatte wieder das ähnliche Gefühl welches ich schon beim Schwimmen hatte: Einfach zu langsam… schwer und träge. Mehr gibt es beim Laufen nicht zu sagen, es gelang mir Kampf sei Dank meinen hart erkämpften 5. Platz ins Ziel zu bringen, mein minimal Ziel für diesen Wettkampf hatte ich somit erreicht. Der Sieg ging an Kirsty Jahn vor Laurel Wassner und Ariane Monticelli auf Position drei.

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Das Wenig an Erfüllung meiner persönlichen Erwartungen dämpfte die Freude der ersten Top 5 PRO Platzierung ordentlich und erst bei der Award Ceremony kam sie langsam durch. Aufgrund meiner körperlichen Wehwehchen war es offensichtlich dass es einfach nicht mein bester Tag war. Dennoch waren meine Schwächen im Prinzip nichts Neues und der persönliche Trainingsaufwand zeigt im Wettkampf einfach noch zu wenig Fortschritt. Natürlich freut mich die schnellste Radzeit, keine Frage, aber in einem gut besetzten PRO Rennen ist dies einfach zu wenig. Ein bisschen Spaß soll das Ganze schließlich auch machen, und davon hatte ich bei diesem Wettkampf leider sehr wenig.

Unabhängig davon war die Reise nach Uruquay ein absolutes Highlight, auch die Organisation, die Athletenbetreuung vor Ort, das Ambiente, die Athleten, alles rundherum war unglaublich entspannt. Ich genoss die Tage in Punta del Este in vollen Zügen und es war einfach wunderbar dieses Land und seine Menschen etwas kennen zu lernen. Uruguay gehört nun zu meinen absoluten Reisetipps und immer alles Freude an höchsten sportlichen Erfolgen festzumachen wäre ein echter Fehler.

Vielen herzlichen Dank an alle die immer an meiner Seite sind und mich unterstützen, keine Sorge, es geht weiter, der Weg ist noch lang, und manchmal sind kleine Niederlagen der beste Auslöser für Veränderung.

Rang: 5. PRO

Fotos: sport-support.at

 Ironman 70.3 Punta del Este - Uruguay

 Ironman 70.3 Punta del Este - Uruguay - Results Woman 2016 (149 KByte)

 Ironman 70.3 Punta del Este - Video 2016


Triatlon Cabo de Gata Nijar | Spain | 1,9k - 80k - 21k | 16.10.2016

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Der Triathlon Cabo de Gata Nijar in Almeria (Andalusien) ist mittlerweile fast so etwas wie ein Heimrennen für mich, und ich freute mich dieses Jahr ganz besonders darauf dorthin zurückzukehren. Auch diese Saison verbrachte ich einen Großteil meines Wintertrainings in Almeria, aber das besondere an diesem Wettkampf ist einfach die Herzlichkeit und Gastfreunschaft mit der ich dort in den letzten beiden Jahren immer empfangen wurde.

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Im Starterfeld der Damen waren mit Yessica Perez Torrente, der drittplatziert vom Vorjahr, und Amelia Rodriguez sowohl bekannte als auch unbekannte Gesichter am Start u.a. Anitzane Argaiz Castro und Maria Ortega de Miguel. Gleich nach dem Start, 5min hinter den Herren, konnten sich zwei Athletinnen vom Feld absetzen und bis zur ersten Boje gegen die Wellen war es für mich ein Spiegelbild der aktuellen Saison. In der zweiten Runde war mein Gefühl im Wasser etwas besser, dennoch gelang es mir nicht mich vom restlichen Damenfeld abzusetzen und so kamen knapp hinter mir Yessica Perez und Amelia Rodriguez aus dem Wasser. Maria Ortega war zu diesem Zeitpunkt mit einem Vorsprung von 6 Minuten bereits über alle Berge und auf Argaiz Castro, der zweitplatzierten nach dem Schwimmen hatte ich noch Sichtkontakt in der Wechselzone und beim Verlassen der Wechselzone einen Rückstand von etwa 30 Sekunden. Nicht unbedingt erfrischende Aussichten, vor allem die sechs Minuten (in Wien beinahe zwei Busintervalle) machten mir etwas Sorgen, und es war klar dass mir ein langer und harter Arbeitstag bevorstehen würde.

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Foto Copyright: Optima Event Organizacion de Eventos Deportivos

Nach wenigen Kilometern manövrierte ich mich auf Position zwei, doch das Feld war aufgrund der Herren zu diesem Zeitpunkt noch relativ dicht, und Argaiz Castro auch durchaus hartnäckig, und somit dauerte es etwa 12KM bis ich mich endgültig von ihr lösen könnte. Maria Ortega war mir allerdings immer noch ein großes Stück voraus, und mit dem Ziel sie so früh als möglich einzuholen warf ich jegliche Pacing Gedanken von Board. Bei KM30 hatte ich sie endlich im Sichtfeld, bedauerlicher Weise in einem mini Grupetto, und bei KM 35 konnte ich endlich die Führung übernehmen, leicht verärgert und echt nicht mehr ganz frisch.
Der Abschnitt nach der Wende wurde dann richtig hart, ich kannte das bereits vom Vorjahr, doch diesmal hatte ich auf den ersten 30KM definitiv mehr an Kraft investiert als geplant, und der Weg zurück wurde richtig lang. Es war mir glasklar dass ich auf der schweren Laufstrecke besser einen Polster desto größer desto besser brauchen würde und Maria Ortega und Argaiz Castro waren mir zu diesem Zeitpunkt noch dicht auf den Fersen. Ich versuchte mich mit dem Rückenwind zu verbünden und hoffte mich auf meine Stärken verlassen zu können.

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Mit einem Vorsprung von 3:50 auf Argaiz Castro, ging ich als Führende auf die Laufstrecke: ehrlich gesagt und ungeheim habe ich heuer schon größere Vorsprünge in den Sand gesetzt. Aber dennoch war es genug um in den Halbmarathon reinzufinden. Mit schweren Beinen ging es durch San Jose hinauf in den Naturpark Cabo de Gata und ich versuchte von Beginn an nur die ersten 10,5km zu fokusieren, genauer gesagt die Wende beim Leuchtturm, den höchsten Punkt auf der Laufstrecke. Gesamt waren 440 Höhenmeter zu bewältigen, davon etwa 80% auf schottrigem Untergrund. Als ich nach dem Wendepunkt der letzten beiden Jahre die neuen zusätzlichen 1.5km Richtung Leuchtturm erblickte dachte ich nur dass das einfach nicht wahr sein konnte. Die Schotterstrasse schlängelte sich durch die Felsen und wurde Richtung Leuchttum immer steiler. "nicht denken - nur weiterlaufen, egal wie steil es wird"  war der einzige Gedanke den ich mir erlaubte und es wurde definitiv der härteste Halbmarathon den ich bisher gelaufen bin.

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Bei der Wende war mein Vorsprung auf meine Verfolgerin Argaiz Castro etwa auf 2 Minuten geschrumpft, doch auch sie hatte Probleme beim letzten schweren Stück Richtung Leuchtturm (das Gute einer Wendestrecke) und ich konnte mich bergab für die letzten Steigungen Richtung San Jose wieder leicht erholen. Zurück gab es dann noch feinen Gegenwind, doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur mehr das Ziel vor Augen diesen unglaublich schönen aber harten Wettkampf zum dritten Mal in Folge für mich zu entscheiden. Die letzten zwei Kilometer durch San Jose Richting Ziel konnte ich richtig genießen und der Zieleinlauf war aufgrund der unglaublichen Stimmung der Zuschauer ein echt unvergeßliches Erlebnis.
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Es freut mich riesig dass ich diesen unglaublich schönen und harten Wettkampf ein drittes Mal in Folge gewinnen konnte, und ein riesen großes Dankeschön geht dabei an mein bestes Betreuerteam, Christian, Stefan und Lisa, danke für das viele Pushen und die Tage vor dem Wettkampf und auch danach, dank euch war die Vorbereitung und das Nachfeiern einfach perfekt. :-) Gratulation auch an Santiago, die Zeit vom vorletzten Mal ordentlich gesmashed, Sachertorte nach dem Wettkampf ist doch besser als zum Frühstück. 
Ein herzliches Dankeschön geht auch diesmal wieder an den Veranstalter - ihr seid einfach Spitze! Vielen Dank für die Gastfreundschaft und ein perfekt organisiertes Rennen mit Herz und Leidenschaft....ob ich wiederkomme? hmm - ich denke mal drüber nach, versprochen! Wenn die Radstrecke auch länger, dann zu 100% :-)

Rang: 1

Fotos: Sport-support.at, Optima Event Organizacion de Eventos Deportivos

 Triatlon Cabo de Gata Nijar | Webpage

 Triathlon Cabo de Gata Nijar | Fotolink

 Triatlon Cabo de Gata Nijar | Results Woman (31 KByte)

 Triatlon Cabo de Gata Nijar | Results Men (182 KByte)

 Video and Interview | Triathlon Cabo de Gata Nijar 2016

 Video | me on the finishline triatlon Cabo de Gata Nijar 2016 - thx STR


ARBÖ Frauen Radsport Cup 2016

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Gesamtrang: 1. Elite
Teamwertung: 4. (CDC Bicilocura) Lachend

 ARBÖ Frauen Cup Endwertung inkl. Teamwertung 2016  (727 KByte)


Österrr. Meisterschaften Kriterium | Klein Engersdorf | 33,6k | 1.10.2016

Die österreichische Meisterschaft Kriterium in Klein Engersdorf (NÖ) war diese Jahr das letzte von insgesamt zehn Rennen des ARBÖ Frauencup, das heisst es ging am 1.10. nicht nur um die Meisterschaftsmedaillen im Kriterium, sondern auch um den Gesamtsieg des ARBÖ Frauencup. Das Ziel dieses Jahr den Frauencup zu gewinnen hat sich für mich erst im Laufe der Saison langsam entwickelt, und wurde erst nach einigen Rennen zu einem fixen Plan, dem ich auch zum Teil mein Triathlontraining untergeordnet hatte. Eigentlich wollte ich schon beim Gaisbergrennen den "Sack zumachen" und dort mit einem Sieg meine Führung ausreichend ausbauen um nicht erst bei den ÖM Kriterium um die Entscheidung fahren zu müssen. Leider war ich beim Gaisbergrennen nicht 100%ig fit und konnte mit einem 3.Platz meine Führung zwar halten, aber leider nur mit einem knappen Vorsprung von 20 Punkten auf die zweitplatzierte Manuela Hartl.

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Somit war beim letzten Cup Rennen im Prinzip noch alles offen, eine Situation die ich im Vorfeld lieber vermieden hätte. Zum einen wollte ich einen erneuten Sturz wie beim Welser Innenstadtkriterium auf jeden Fall vermeiden, schließlich standen noch zwei Triathlons auf meinem Herbstplan, zum anderen sind meine Sprintfähigkeiten doch eher mäßig, bzw. fehlt es mir im Kriterium auch noch etwas an Erfahrung.
Wie auch immer, ein Kriterium ist immer ein Rennen welches man im Vorfeld schwer vorhersehen und planen kann. Bei den Frauen waren insgesamt 21Runden zu je 1,6km zu fahren, jede 3.Runde eine Sprintwertung, bei der nur die ersten vier Mädels punkten. Vor dem Start gab es im Prinzip nur zwei Dinge die für mich wichtig waren: mit einem Sturz oder Defekt würde ich den Cup ziemlich fix verlieren, und um ihn zu gewinnen musste ich unbedingt punkten. Also eh alles easy, oder??

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Der Start erfolgte relativ ruhig, und wir konnten uns zu siebt relativ früh vom Feld lösen. Die erste Sprintwertung verpasste ich leider komplett, und ich wusste dass ich nun handeln musste um beim nächsten Mal nicht wieder leer auszugehen. In der fünften Runden gelang es mir mich von den anderen Mädels abzusetzen und die zweite Sprintwertung für mich zu entscheiden. Yes! 5 points! Dann passierte mir leider ein kleines Hoppala, im Eifer des Gefechts, die Hitze unterm Helm, die wiederholten intensiven Belastungen der Sprints, warum auch immer, ich verzählte mich, setzte mich wieder ab, leider eine Runde zu früh. Hmm, ins Leere geschossen, doch wie sagt man: it depends how many matches you have in the box. Und ich hoffte in diesem Moment auf viele Matches, und dass es vielleicht niemand bemerkt hatte (haha - der Moderator kennt keine Gnade).

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In den folgenden Sprintwertungen gelang es mir immer wieder zwei oder zumindest einen Punkt zu machen, und somit war schon vor der Schlußwertung klar, dass es für den Cupsieg auf jeden Fall reichen musste. Dass sich im Endeffekt noch der 2. Platz bei der ÖM Elite Frauen ausging war für mich dann absolut überraschend und noch eine Extra Belohnung für ein Rennen, in dem ich wirklich versucht hatte all meine Möglichkeiten auszuspielen, überlegt zu riskieren und einfach mit viel Herz dabei zu sein. Der Sieg bei der ÖM Kriterium Elite Frauen ging absolut verdient an Verena Eberhardt, Kathrin Schweinberger sicherte sich Rang 3. Im ARBÖ Frauen Cup holte sich Manuela Hartl Platz 2, vor Annina Jenal auf Position 3.
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Für mich geht mit diesem Sieg eine erfolgreiche Radsaison zu Ende, Zeit für eine off-season ist allerdings noch nicht. Zwei Triathlons stehen noch am Programm, und der erste Triathlon, eine Halbdistanz findet schon in zwei Wochen in Spanien statt. Jetzt muß ich nur mehr noch irgendwo meine Running legs finden. ;-) Das Schwimmtraining läuft bereits wieder auf Hochtouren.

Ich möchte mich bei allen Mädels bedanken, es macht immer wieder Spaß mit euch Rennen zu fahren, und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Saison. Es ist natürlich klar dass das alles nie möglich wäre, ohne einem Team, das immer hinter einem steht. Bei mir besteht dieses Team genau aus einer Person. Er ist Hausosteopath, Trainer, Mechaniker, Therapeut, Kampflinienfeinspitz, bester Betreuer und noch viel viel mehr in einem. Ein riesengroßes Dankeschön für deine unermüdliche Unterstützung! Küssend

Welches Radtrikot ich mir nächstes Jahr überstreifen werde steht aktuell noch in den Sternen.

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Rang: 3./2. ÖM Elite Frauen

Fotos: radsportfotos.at

 ÖM Kriterium | Ergebnisse 2016 (21 KByte)

 ARBÖ Frauencup | Ergebnis 2016 (727 KByte)

 webpage Veranstalter RC La Vitesse


King of the Lake | Attersee | 47,2k | 24.9.2016

Der King of Lake gehört nun spätestens seit dem letzten Jahr, wo das schönste und längste Zeitfahren Österreichs zum ersten Mal auf völlig verkehrsfreier Strecke durchgeführt wurde, zu den absoluten Highlights der heimischen Radsaison.
Nachdem ich 2015 auf der ganzen Strecke nie wirklich ins Rennen fand und meine Fahrt eine Mischung aus verschlafen und verkrampft wurde mit dem Resultat von mäßiger Unzufriedenheit, hatte ich dieses Jahr mit dem King of Lake noch eine Rechnung offen. Dieses Mal war ich vom Start weg sofort im Rennen und konnte auf der ungewohnt langen Zeitfahrstrecke meine Pacing Strategie beinahe perfekt umsetzen. Auch beim Zurückfahren Richting Ziel blieb mir ein gröberer Einbruch erspart, wer weiß, vielleicht wäre sogar noch ein bisschen mehr gegangen ;-) Es wurde zwar wieder ein zweiter Platz hinter der deutschen Adelheid Schütz, doch dieses Mal bin ich mit meiner Leistung definitiv zufrieden, und hab mit dem Attersee zeitfahrtechnisch endlich Frieden geschlossen. Rang 3 ging an Astrid Magnet.

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Der King auf Lake wurde wie bereits gewohnt wieder ein wunderschöner Radsporttag im Kreise von guten Freunden und Familie und besondere Gratulation an meine racing mom die sich in der Rennradwertung den Sieg in der U60 holte. Die Freude über einen Sieg hielt leider nicht lange denn wenige Tage später sürzte sie bei einer Ausfahrt mit den Radhasen und nun wird es etwas dauern bis zu ihrem nächsten Renneinsatz. Aber gemeinsam werden wir es schaffen, mit neuem Lächeln und neuem Material, dich noch schneller zu machen als zuvor. 
Ein großes Lob an dieser Stelle auch an die atterbiker, die trotz der diesjährigen Teilnehmerexplosion von über 1.000 Startern eine reibungslose Veranstaltung über die Bühne brachten. Für alle jene, die beim King of Lake noch nie dabei waren: unbedingt vormerken, Prädikat leidenswert!

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Rang: 2.

Fotos: sportograf.com

 King of the Lake | webpage Veranstalter

 King of the Lake | Ergebnisse 2016 (236 KByte)


ETU European Championships Walchsee | 1,9k - 90k - 21k | 4.9.2016

Endlich war es soweit für einen meiner Saisonhöhepunkte mit den ETU Europameisterschaften in Walchsee. Die Vorbereitung war eigentlich bis auf einen kleinen Rückstand beim Laufen sehr gut gelaufen und mittlerweile landet es sich in Walchsee beinahe wie am Heimatflughafen.
Der Verlauf des Bewerbes ist recht schnell erklärt - im Vorfeld war leider schon klar dass das Niveau beim Schwimmen an der Spitze klar zu hoch sein würde und genau so zeichnete es sich bereits nach einigen hundert Metern ab - der Schwimmeilzug war wieder mal ohne mich abgefahren. Neben mir niemand, hinter mir niemand, meine Verfolgerinnen hatte ich hinter mir gelassen, also wieder einmal im NoWomen´s Land. Meine Gedanken bei dem einsamen Schwimmausflug behalte ich besser für mich - bei der Analyse der Ergebnisliste war es dann aber weniger schlimm als es sich anfühlte.

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Nachdem ich meine mini Mitteldistanz Rad-Zweifel von Frankreich eine Woche zuvor beim 70.3 Zell am See endgültig abgeschlossen hatte war es feinstens angerichtet - brav gepaced schraubte ich mich ab Kössen Platz um Platz nach vorne. Ab der zweiten Runde wurde der Verkehr vom Age Group Bewerb und vom offenen Bewerb immer zäher und an vielen Stellen war freie Fahrt nur noch durch lautes Schreien möglich.

Auf Rang 5 nach dem Radsplit ging es auf die Laufstrecke, und es war klar dass es beim Laufen noch nicht reichen würde diese Position ins Ziel zu bringen. Bis zur letzten Laufrunde war ich relativ gut unterwegs, aber die letzte Runde..nun ja..hier war ich definitiv leichtes Kanonenfutter.

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Alles in allem bin ich mit dem 10. Platz nicht unzufrieden, mein Wunsch nach dem perfekten Wassergefühl, dem perfekten Bikesplit oder das Gefühl Sieben Meilenstiefel zu tragen habe ich selbst in der Hand. Aber die vielen externen Faktoren, welche einen Bewerb zum genialen Wettkampf machen und am Ende das Resultat beeinflussen, leider nicht.

Walchsee ist und bleibt eine der Triathlon Perlen Österreichs und ist in allen Belängen würdig für Meisterschaftsehren. Warum man aber den Elite Bewerb, den Age Group Bewerb und das Open Race partout in das gleiche Zeitfenster reinquetschen muss stellt für mich den sportlichen Wert einer Europameisterschaft absolut in Frage.

Für mich folgen nun ein paar Tage Erholung an meinem Lieblings Lago, bevor es weitergeht mit einem lustig buntem Herbstprogramm. Den Nationalteam Einsatz beim Giro del Toscana am kommenden Wochenende muss ich leider schweren Herzens auslassen - sorry girls!

Rang: 10. PRO

Fotos: sport-support.at

 Challenge Walchsee | Website

 Challenge Walchsee | Results 2016 Elite

 Challenge Walchsee | Results 2016 Elite Splits (45 KByte)


Ironman 70.3 Zell am See | 1,9k - 90k -21k | 28.8.2016:

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Rang: DNF

 Ironman Zell am See | Webpage


Gaisberg Radrennen - Climb the Goas | 13.8.2016

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Rang: 3. Elite

 Gaisberg Berrennen - Climb the Goas 2016 | Results (109 KByte)


Welser Innenstadt Kriterium | 27.7.2016

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Rang: 15. (crashed)

 Welser Innenstadtkriterium | Results 2016 (108 KByte)

 Welser Innenstadtkriterium | webpage

Trumer Triathlon Mitteldistanz | 1.9k - 88,5k - 21k | 17.7.2016

In den letzten vier sehr radspezifischen Wochen wo vom Zeitfahren, Straßenrennen, bis zum Bergrennen alles dabei war,  blieb leider sehr wenig Zeit für ein gezieltes Schwimm- bzw. Lauftraining.  Das Schwimmen nützte ich zumindest zur Regeneration und um das Gefühl  für das Wasser nicht zu verlieren, aber das Lauftraining war leider nur sehr eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund zögerte ich die Anmeldung zum Trumer Triathlon ziemlich lang hinaus, ich war mir nicht sicher ob es mit nur zwei Wochen strukturiertem Triathlon Training Sinn machen würde. Zumal meine Laufleistung bei den letzten Bewerben nicht unbedingt stabil war und mir ein Halbmarathon mit so wenig Laufkilometern im Vorfeld noch mehr Furcht einflößte als eh schon gewohnt. Aber  egal, weg mit der Furcht, und her mit einem Triathlon, irgendwie ist es einfach mal wieder an der Zeit! (und das allgegenwärtige Hoffen & Fragen, ob ich nun mit Triathlon aufhöre gehört auch mal abgestellt)

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Der Wettkampfmorgen schenkte uns gleich einmal jede Menge Regen und kühle Temperaturen, und natürlich hätte auch ich Sonnenschein bestellt, doch mittlerweile hat sich die Kälte- und Regenroutine schon relativ gut eingespielt. Und soo schlimm war es nun auch wieder nicht ;-) Das Damenfeld wurde 3min hinter der zweiten Herrenwelle ins Wasser gelassen, und ich verlor leider zu früh den Anschluss an die vorderen Mädels. Mit ordentlichem Ärger im Bauch schwamm ich die beiden Runden ganz alleine, doch scheinbar war das kein schlechter "Motor" für mich. Ich kam an Position 5 aus dem Wasser, und mein Rückstand nach vorne war diesmal durchaus verkraftbar.  Ein schneller Wechsel verbesserte meine Ausgangslage noch weiter, ich wollte einfach so schnell als möglich aufs Rad.

Am Rad lief dann alles wie geschmiert. Im Pilotenmodus manövrierte ich mein Gerät über die anspruchsvolle Strecke, den Regen nahm ich kaum war, und langsam aber sicher schob ich mich von Position 5 im Damenfeld immer weiter nach vorne. Natürlich war es mein Ziel als Erste vom Rad zu steigen, was danach passieren würde, darüber machte ich mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken. Das einzige was mich am Rad etwas bremste war das Aerolenker Verbot, eines davon übersah ich leider und bekam eine Stop and Go Strafe (eh selber schuld), und das Überholverbot am Radweg und im Ortszentrum inkl. der Athleten der olympischen Distanz. Natürlich steht hier der Sicherheitsgedanke seitens der Veranstalter im Vordergrund, aber meine Auholjagd hat das doch etwas erschwert. Überrascht

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Mit einem Vorsprung von 3min auf Romana Slavinec und 5min auf Simone Fürnkranz ging ich als Führende auf die Laufstrecke. Ich versuchte von Beginn an mein bestmögliches Tempo zu laufen und so lang als nur möglich die Führungsposition zu halten. Bis KM10 war ich relativ gut unterwegs, dann viel es mir zunehmend schwerer das Tempo zu halten.  Meine Verfolgerinnen verringerten von Runde zu Runde ihren Rückstand und kamen mir langsam aber sicher immer näher. Zu Beginn der dritten Runde überholte mich dann Romana Slavinec und auf der vierten und letzten Runde schob sich Simone noch auf Platz 2. 

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Ich denke ich habe an diesem Tag auch läuferisch das aktuell bestmögliche herausgeholt, und es war zu Erwarten dass meine Laufperformance für Athletinnen wie Romana und Simone im Moment noch nicht ausreichen würde. Der Sieg ging an Romana Slavinec vor Simone Fürnkranz auf Position zwei, herzliche Gratulation!

Ich freue mich über den 3.Platz, und in Anbetracht der letzten intensiven Wochen war es auf jeden Fall besser als erwartet und stimmt mich durchaus positiv für die kommenden Bewerbe. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Veranstalter, der Trumer Triathlon gehört auf jeden Fall zu den besten Bewerben in Österreich und die Stimmung ist einfach sensationell. Mein einzig kleiner Kritikpunkt sind die 3km Überholverbot am Rad - da schießen einem echt die Tränen wie Fontänen aus den Augen.

Der Held des Tages ist allerdings Stefan Lussnig, der trotz der widrigen Bedingungen eine sensationelle Leistung ablieferte: vergiß nicht: die Schmerzen vergehen, und der Celtman wartet auf dich! Ich hoffe wir sehen uns beim King of the Lake und in Cabo de Gata. Ajo@Daniel: wenn man früh morgens aufsteht und sagt, pfaa dieses Wetter ist sogar zum Zuaschaun zu schiarch - gibts nächstes mal keinen Kaffee mehr zum Frühstück.

Rang: 3.

Fotos: sport-support.atsportograf.com

 Trumer Triathlon | Ergebnisse Mitteldistanz 2016 (98 KByte)

 Trumer Triathlon | webpage Veranstalter


Österr. Staatsmeisterschaften Straße |Straßwalchen| 101k | 26.6.2016

Nur einen Tag nach den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren wurden die österreichischen Staatsmeisterschaften Straße in Straßwalchen ausgetragen. Ja, es war für mich das erste Mal. Meine Erfahrungen bei Straßenrennen sind mit dem Kirschblütenrennen und dem Giro del Trentino am Wochenende zuvor, rasch an einer Hand abgezählt. Somit hatte ich im unmittelbaren Vorfeld keine besonderen Erwartungen bzw. wars als Training gedacht denn mein Fokus lag primär zu 100% beim Einzelzeitfahren. Aber es kam ja leider vieles anders als gedacht, und so stand ich an der Startlinie zum 101 km langen Damenrennen mit gemischten Gefühlen und meiner streng geheimen „one alone“ Team Taktik. ;-)

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Die erste von vier Runden wurde im etwa 40-köpfigen Damen- und Juniorinnen Team wie zu Erwarten eher locker gestartet, bis zum Berg wurde gewartet, taktiert, niemand wollte zu früh Energie verschwenden. Beim Anstieg wurde zum ersten Mal attackiert, ich konnte problemlos mitgehen und mich gemeinsam mit Martina Ritter, Anna Kiesenhofer, Christina Perchtold und Veronika Windisch vom Rest des Feldes absetzen. Am Ende der ersten Runde konnte die Verfolgergruppe auf uns aufschließen, und in der zweiten Runde konnten wir uns abermals erfolgreich absetzen.

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Von diesem Zeitpunkt waren wir zu sechst an der Spitze des Feldes, Martina, Christina, Anna, Sarah Rijkes, Manuela Hartl und ich. Die Zusammenarbeit funktionierte relativ gut und wir könnten unseren Vorsprung auf die Verfolger kontinuierlich ausbauen. Am Berg hatte ich von Runde zu Runde mehr zu kämpfen den Anschluss nicht zu verlieren, doch gemeinsam mit Sarah Rijkes gelang es uns immer wieder das kleine „Bergloch“ zu schließen. Anna Kiesenhofer kam leider bei der Ortsdurchfahrt unglücklich zu Sturz und somit waren wir in der letzten Runde beim letzten Anstieg nur mehr zu viert. Martina Ritter und Christina Perchtold attackierten nochmal am Berg, es war mir nicht mehr möglich mit den beiden mitzugehen und gemeinsam mit Sarah ging es auf die letzten Kilometer in Richtung Ziel.

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Es war klar dass es nun eine Sprintentscheidung werden würde, vorne zwischen Martina und Christina, und wenige Sekunden dahinter zwischen Sarah und mir. Im Endeffekt war es wirklich knapp, aber Sarah hatte noch die besseren Beine, bzw. um einiges mehr an Sprinterfahrung als ich und holte sich den 3.Platz hinter Martina Ritter auf Rang zwei, und der neuen Staatsmeisterin Christina Perchtold. Zwar wieder ein 4.Rang, doch im Vergleich zur Vortagessituation ein kleiner Sieg und der Beweis dass sich ein vierter Platz auch gut anfühlen kann. 

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Herzliche Gratulation an die Medaillengewinnerinnen und an alle anderen flotten Mädels.
Nach Gold bei den Bergmeisterschaften nun leider kein weiteres Edelmetall am Meisterschaftswochenende - vor vielen Jahren hätte ich mir dennoch keines dieser Ergebnisse zugetraut. Nun am Ende auch genau zu wissen wo bzw. wie man ein noch besseres Ergebnis erreichen hätte können, verleiht dem 2x Blech definitiv eine andere Farbe.

Jetzt heißt es einmal Beine hochlagern, weitere Pläne schmieden, denn die Saison ist noch jung!

Rang: 4. (Elite)

Fotos: sport-support.at, radsportfotos.at

 Österreichische Staatsmeisterschaften Straße | Ergebnis Frauen (121 KByte)

 Österreichische Staatsmeisterschaften Straße | webpage Veranstalter


Österr. Staatsmeisterschaften EZF | Neumarkt | 19k | 25.6.2016

Die österr. Staatsmeisterschaften im EZF standen auch dieses Jahr wieder ganz oben auf meiner mittellangen Liste der : "most important races" of 2016. Nach der Bronze Medaille vom Vorjahr war meine Erwartungshaltung klarer Weise defiitiv nicht bescheidener, und nach durchwegs guten Ergebnissen beim EZF in Ybbs und divesen Trainingsrennen sollte das Podium auch dieses Jahr wieder möglich sein. Vorausgesetzt es läuft alles perfekt, denn im Starterfeld der österreichischen Damen Radelite, würde einfach alles passen müssen um den Sprung aufs Podium wieder zu schaffen und in den letzten Jahren war es stets sehr knapp.

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Der Start der Damen erfolgte um 16:15, Wettervorhersage: schlimmste Unwetter - und jeder hoffte der angekündigte Regen würde einen großen Bogen um Neumarkt am Wallersee machen und ermöglicht allen ein faires Rennen mit gleichen Bedingungen. Bei den letzten Fahrerinnen wurde der Wind bereits etwas mehr und war wie ein Vorbote des bevorstehenden Unwetters. Für mich erfolgte der Start um 17:07, als Vorletzte ging ich ins Rennen, nach Veronika Windisch und vor Martina Ritter, mit einem Abstand von je zwei Minuten.

Die 19km lange Wendestrecke mit den meisten Steigungen samt Gegenwind am ersten Abschnitt erforderte etwas Geduld auf den ersten Kilometern, und ich konnte meinen Plan fast perfekt umsetzen. Einzig an der Wende (Verschalter) und nach der Wende am längeren Anstieg gab es einen kleinen Einbruch  doch sowas passiert bei 105% Risiko -  es sind ja auch Staatsmeisterschaften ;-) . Ich konnte mich auf den schnelleren bergab Passagen wieder halbwegs erholen, dennoch, am letzten Zacken fuhr ich in die letzten Kurven  und am letzten Anstieg durch das Ziel. Ein sehr gutes, konzentriertes und beinahe perfektes Rennen, doch im Ziel gab es nur Verwirrung für mich und ein großes Fragezeichen. 

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Wie zu erwarten ging der Staatsmeistertitel wieder an Martina Ritter, Silber holte sich überraschend Anna Kiesenhofer bei ihrem Österreich Debut und die Bronze Medaille ging an die deutsche Manuela Hartl. Mit 16 Sekunden Rückstand auf Manuela Hartl gab es für mich Position vier. Manuela war auch schon im Vorjahr ganz knapp vor mir, war aber als deutsche Staatsbürgerin nicht in der österreichischen Staatsmeisterschaftswertung. Doch dieses Jahr sollte es anders sein. Nur für dieses Rennen wurde ein Antrag gestellt dass Manuela dieses Jahr in der österr. Staatsmeisterschaftswertung gewertet wird, und somit wurde dieses Jahr einer deutschen Radsportlerin die bronzene Staatsmeisterschaftsmedaille verliehen.

Ein vierter Platz ist natürlich immer bitter, aber in diesem Fall mit besonderem Beigeschmack - Ein Formular still und heimlich abgegeben vom sportlichen Leiter des Nationalteams in Doppelfunktion (Arbö Askö RLM Graz) welches Manuela Hartl zur eintages Österreicherin macht.  Sachen gibts, die glaubt man im ersten Moment natürlich nicht. Ich sehe es definitiv als eine schallende Ohrfeige für den österreichischen Frauenradsport. 

Wie auch immer, es gibt Tage an denen man verliert, an denen man Entscheidungen nicht versteht, aber nichts daran ändern kann. Es gilt einfach weiter hart zu trainieren, und beim nächsten Mal noch ein paar Sekunden schneller zu sein.

Herzliche Gratulation an Martina Ritter zum vierfachen Staatmeistertitel und Anna Kiesenhofer zu einem sensationellen Rennen.

Rang: 4. (Elite)

Fotos: sport-support.at, radsportfotos.at

 Österreichische Staatsmeisterschaften EZF | Ergebnis Frauen (115 KByte)

 Österreichische Staatsmeisterschaften EZF | webpage Veranstalter


Giro del Trentino Alto Adige | Südtirol | UCI 2.1 | 18./19.6.2016

Dieses Frühjahr bekam ich  vom österreichischen Radsportverband die Möglichkeit für das Nationalteam zu starten und es gab auf der Liste der möglichen Einsätze ein Rennen welches mir sofort zusagte :-). Der Giro del Trentino in Südtirol - Ein UCI Rennen der Kategorie 2.1, was bedeutet dass es sich um ein Etappenrennen der höchsten Kategorie handelt. Drei Etappen in zwei Tagen standen am Programm, eine Belastung die ich in der Form noch nie versucht hatte und auch nicht wusste wie lange ich brauchen würde um mich davon zu erholen. Nach kurzem „Überdenken“ fiel die Entscheidung dann relativ rasch, und ich freute mich darauf in meiner LieblingsUrlaubsgegend an meinem ersten internationalen Strassenrennen teilnehmen zu können. (ganz leise und unter uns gesagt stand ein UCI Radrennen in Italien eher weiter oben auf meiner "to do List")

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Als "Nazionale Austriaca" ging es gemeinsam mit  Sarah Rijkes, Veronika Windisch, Annina Jenal und Alisa van Oijen nach Südtirol, und ich möchte gleich an dieser Stellen meinen Teamkolleginnen danken, es war mir eine Freude mit euch zu fahren und ich hoffe es folgen noch einige gemeinsame Einsätze!

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Stage 1:

In der ersten Etappe gab es 104km mit etwa 1200Hm zu bewältigen, mit dem Start in Torri del Benaco am südlichen Ufer des Gardasee und dem Ziel in Valdaone, einer Bergankunft der Kategorie 1. Auf den ersten 40flachen Kilometern war ich im 100köpfigen Peloton ordentlich gefordert, hohes Tempo, viele Attacken und ordentliche Unruhe im Feld erforderten absolute Konzetration. Mit der ersten Steigung von Riva in Richtung Ledro See teilte sich das große Feld zum ersten Mal, und bei einer der zahlreichen Attacken im Tunnel verlor ich den Anschluss an die vordere Gruppe. Die Intensität war von Beginn an sehr hoch, und ich war froh dass am Berg das Feld ruhiger wurde und ich mein eigenes Tempo fahren konnte. Nach der ersten Bergwertung zog leider eine Schlechtwetterfront auf und auf den langen Serpentinen bergab begleitete uns Hagelschauer, Regen, und Gewitter. Erst im nächsten Tal war der Spuk wieder vorbei, und halb erfroren ging es in den finalen langen Anstieg. Gemeinsam mit meiner Teamkollegin Sarah Rijkes ging es die letzten schmerzhaften Höhenmeter Richtung Ziel und ich freute mich bei einer für mich sehr schweren ersten Etappe über Position 47 im Mittelfeld. Noch kein Auge bzw. Gefühl dafür zu haben wann und wie attackiert wird kostete mehr Kraft als gedacht.

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Stage 2a - TTT:

Am zweiten Tag standen zwei Semi-Etappen am Programm, wobei die erste davon als Team Zeitfahren ausgetragen wurde. Aufgrund der technisch anspruchsvollen 11km langen Strecke mit dem Start in Cavedine entschieden wir uns für die Rennräder. Es war uns leider im Vorfeld nicht mehr möglich das Teamzeitfahren gemeinsam zu trainieren, aber es gelang uns dennoch ein sehr gutes Teamwork - es hat wirklich Spaß gemacht und war für das Erste mal gar nicht übel. Die Belastungszeit war für meinen Geschmack etwas zu kurz und zu intensiv und ich war mir nach diesem Zeitfahren ehrlich gesagt nicht sicher wie ich die bevorstehende Nachmittagsetappe noch überstehen sollte.


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Stage 2b:

Ebenfalls in Cavedine wurde dann nachmittags die zweite Semi-Etappe gestartet, eine Strecke von 70km mit drei Runden. Wieder Regen gleich beim Start und auf den ersten rasanten Kilometern bergab bremste mich leider ein Sturz von zwei Mädels in einer scharfen Rechtskurve, und ich verlor den Anschluss an das Feld. Ich versuchte das Loch sofort zu schließen, die Gruppe war noch in Sichtweite, doch ohne Unterstützung von hinten hatte ich leider keine Chance. Mein absoluter 2min Peak  und ordenltich angemörserte Beine waren das Resultat, und im Einzelzeitfahrmodus arbeitete ich mich langsam aber stetig im Feld wieder nach vorne. An Position 47 kam ich bei der für mich schwersten und letzten Etappe ins Ziel und ich freue mich darüber bei meiner ersten großen Rundfahrt alle Etappen heil ins Ziel gebracht zu haben.

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Meine Beine erlebten in diesen beiden Tagen auf jeden Fall einen ganz neuen Belastungsreiz, und ich war sowohl körperlich als auch geistig permanent gefordert. Das Bewegen in einem großen Peloton war eine neue Erfahrung für mich und ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln.... Das gesamte Rennflair mit den großen ausländischen Teams, die Stimmung vor dem Start, die Zusammenarbeit innerhalb der Teams, das ganze hat mich auf jeden Fall unglaublich begeistert, und macht irgendwie Lust auf mehr. 
Vielen herzlichen Dank an die perfekte Unterstützung des gesamten Teams, und an die Mädels, ich hoffe es folgen noch einige gemeinsame Renneinsätze.

Rang: 42. (general classification)

Fotos: sport-support.at, Stuart Pickering

 Giro del Trentino | Ergebnis stage 1 (150 KByte)

 Giro del Trentino | Ergebnis stage 2a TTT (94 KByte)

 Giro del Trentino | Ergebnis stage 2b (148 KByte)

 Giro del Trentino | Ergebnis gesamt (151 KByte)

 Giro del Trentino | webpage Veranstalter


Ironman 70.3 St.Pölten | 1,9k - 90k - 21,2k | 22.5.2016

Der  IM 70.3 St.Pölten war letztes Jahr mein erster  Pro Bewerb mit ordentlicher Nervosität und es blieb mir besonders das Gefühl beim Schwimmen sehr gut in Erinnerung.  Diesmal war ich natürlich besser vorbereitet und war auch um einiges ruhiger und fokusierter beim Start. Beim Startsprung kam ich sehr gut weg - dennoch ging es ruck zuck und ich war in der zweiten bzw. letzten Gruppe, und fühlte mich von Beginn an irgendwie lahm im Wasser. Nach dem Wechsel  in den zweiten See übernahm ich die Führung unserer 4er Gruppe, und es war mir  klar dass meine Schwimmzeit diesmal deutlich unter meinen Erwartungen liegen würde. Lahmes Gefühl und eine Gruppe anführen passt irgendwie nicht zusammen mit einer Glanzleistung.

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Beim Wechsel verlor ich auch nochmal wichtige Sekunden, mein neues Stealth Top und ich waren uns beim Anziehen nicht ganz einig bzw. ich zu "potschert", und so ging ich mit ordentlicher Verspätung auf die Radstrecke. Auf den ersten Kilometern auf der Autobahn konnte ich meine Position vom Schwimmen bald wieder zurück gewinnen, einzig Michaela Rudolf war etwas „hartnäckig“, und ließ sich erst beim ersten Anstieg abschütteln. Am Rad fühlte ich mich etwas besser, die erste Hälfte war zwar wieder einmal zu ungeduldig aber der Gansbach Berg half da zum richtigen Zeitpunkt ein wenig ruhiger zu werden. Kurz davor war es dann auch Zeit für die unbedeutende "nationale Führung" nachdem ich Simone Fürnkranz an der Donau einholen konnte.  An Position 7  gabs dann den ersten Zwiespalt: gleich weiter oder mal konservieren: Am Ende des Berges wars dann eher schon ein Mischung aus: bissi weiter und passt schon - richtig viel Zeit konnte ich aber nicht mehr rausfahren.

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Als schnellste Österreicherin nach dem Radfahren in die Wechselzone zu kommen war auch dieses Mal wieder ein besonderes Erlebnis und hinter dem Führungsfahrrad der schnellsten Österreicherin ging ich auf die Laufstrecke. Hier fühlte ich mich leider von Beginn an einfach nur leer, und es war im Prinzip nur eine Frage der Zeit, bzw. von einigen Kilometern, bis ich wieder Besuch bekommen würde. Am Ende verlor ich noch zwei Platzierungen beim Laufen, und ich war ehrlich gesagt heilfroh den 9.Platz und eine weitere Top 10 PRO Platzierung ins Ziel zu bringen. Ab Km12 machte mir auch noch der Kreislauf Probleme, genau so muss sich ein Boxer fühlen wenn er eine auf die Rübe bekommen hat - ein permanentes Gefühl vom Schwanken vor/zurück. Fern von meinen Trainingsleistungen war ich echt heilfroh den Halbmarathon irgendwie zu finishen.

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Es ist natürlich schade wenn ein ganzer Bewerb nicht optimal läuft aber, besonders bei einem Wettkampf wie St.Pölten, wo die Stimmung und die Unterstützung der Zuschauer einfach gewaltig ist. Vielen herzlichen Dank  an meine Supporter vor Ort, an meine Freunde und Familie, ich hätte euch gerne etwas mehr gezeigt.
Jetzt heißt es in erster Linie erholen, mögliche Gründe besonders für die enttäuschende Schwimmleistung zu finden, und nach ein paar gemütlichen Tagen am Gardasee mit dem Training wieder voll durchzustarten.

Rang: 9. (PRO)

Fotos: sport-support.at

 Ironman 70.3 St.Pölten | Ergebnisse 2016  (126 KByte)

 Ironman 70.3 St.Pölten | webpage Veranstalter


6.Raiffeisen Traun Triathlon | 750m - 24,4k - 5,2k | 15.5.2016

Ungemütliches Wetter war wieder mal angesagt - nachdem ich aktuell schon etwas pessimistisch davon ausgehe dass heuer noch viele nasse Triathlons kommen werden wollte ich mich bewusst nicht davor drücken. Einerseits um nochmal vor St.Pölten alle Disziplinen intensiv durchzuwechseln und andererseits ein kleines TT Radtraining für die kommenden Aufgaben zu absolvieren. So fein es auch war beinahe die komplette Familie beim ersten Schwimmstart 2016 dabei zu haben, so sinnlos brutal war dann der Start - manch ein Staffelschwimmer sollte besser einen Kaffee weniger am Morgen nehmen, ich bin bestimmt nicht die Zimperlichste aber ziagn - zaan und schlogn bei echt genug Platz hat nichts mit Triathlon oder Schwimmen zu tun. Nach einem beinahe K.O. konnte ich mich dann nach und nach wieder "reinschwimmen" - den Stealth Top Test den ich mir in der Wechselzone zurecht gelegt hatte ließ ich dann besser bleiben. Als 3. mit 45s Rückstand ging es auf die Radstrecke, viel Wind etwas Regen aber irgendwie doch schon fast kuschelig im Vergleich zu Frankreich. (hinten gabs sogar etwas Hagel bzw. Graupelschauer - brrr²glück gehabt). Die Strassenregulation bzw. der Teilnehmerverkehr war auf der Retourstrecke leider mit anhaltender Obacht zu genießen aber sonst eigentlich ok. Meine Führung vom Rad konnte ich beim Laufen noch etwas ausbauen und somit meinen Sieg vom Vorjahr vor Sabine Schöpf und Sabrina Exenberger verteidigen. Bis auf die unnötigen Prügel von Mr. Sailfish war es ein gutes und konzentriertes Training und ein schöner Sieg in den heimtlichen Gefilden.
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Vielen Dank auch an dieser Stelle an den Veranstalter, die Absperrung dieser Strecke ist einfach kein Honiglecken und an all jene die mich am Streckenrand tatkräftigt unterstützt haben. Besonderes Lob an meine Mama, die wieder wie ein Löwe gekämpft hat und das stets mit einem Lächeln im Gesicht.

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Oma und Tante gehen baden - viel zu kalt..
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Warum tut man sich Triathlon überhaupt an?
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Firmlinge bei der Feier

Rang: 1.

Fotos: sport-support.at, Stephan Jungwirth

 6. Raiffeisen Traun Triathlon | Ergebnis gesamt (112 KByte)

 6. Raiffeisen Traun Triathlon | Ergebnis Damen (26 KByte)

 6. Raiffeisen Traun Triathlon | webpage Veranstalter

 LL TV - Beitrag Traun Triathlon 2016


Österreichische Meisterschaften Berg | Kindberg | 9k | 7.5.2016

Die ersten Tage nach dem 70.3 in Aix en Provence war ich körperlich sehr müde und mental irgendwie leer, meinen Saisoneinstieg im Triathlon hatte ich mir einfach anders vorgestellt - somit auch kein euphorischer emotionaler kickback bei der Heimreise. Die Motivation nur eine Woche später gleich wieder einen Wettkampf zu bestreiten hielt sich ehrlich gesagt in Grenzen, und ich schob die Entscheidung ob ich bei den österreichischen Bergmeisterschaften erstmals an den Start gehen sollte sehr erfolgreich vor mir her. Von Mittwoch an ging es besser und am Freitag vor dem Rennen fühlte ich mich dann endlich muskulär wieder fit, die Wettkampflust war wieder da, und das "ob? und soll ich? Und überhaupZt?" endgültig vom Tisch.

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Die Anreise und die Streckenbesichtigung in Kindberg in der Steiermark erfolgte noch bei strahlendem Sonnenschein welcher sich eine Stunde vor dem Start verabschiedete und sich beim Aufwärmen auf der Walze in strömenden Regen verwandelte. Zum Glück war der ganze Spuk kurz vor dem Start des Damenrennen wieder vorbei, nur für die kurze bergab Passage zur Kurve gab es aufgrund der regennassen Fahrbahn gefühlt tausend Warnungen.  Mit klarer Taktik und einem Plan wollte ich beim Massenstart so schnell als möglich wegkommen.
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Auf der 9km langen Strecke waren etwa 650 Höhenmeter zu bewältigen, wobei der steilste Abschnitt gleich am ersten Kilometer direkt nach dem Start begann. Dann folgte eine kurze schnelle Abfahrt die in einer scharfen Linkskurve endete und sich in weiteren 6km bergauf fortsetzte.  Beim Start kam ich diesmal sehr gut weg, und ich bekam vom Sturz direkt nach dem Start zum Glück nichts mit. Ich versuchte gleich am ersten Anstieg zu attackieren und fuhr als Erste mit Veronika Windisch als unmittelbare Verfolgerin in die bergab Passage. Veronika hatte weniger Respekt bzgl. der Bedingungen und dem Radius der kommenden Kurve und ging als Führende in den längeren Berganstieg. Ein paar Mädels vom ÖAMTC tom.Siller RC Tirol konnten auch bergab die Lücke wieder schließen und ich versuchte mich wieder so rasch als möglich von ihnen zu lösen, mit Veronika vor mir als unmittelbares Ziel. 
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Der Vergleich zum 70.3 hinkt natürlich, aber im Gegensatz zu Frankreich ging alles wieder wie gewohnt - bei Veronika (die partout nicht reden wollte :-)) angekommen war schnell klar, dass es nun kein zurück mehr gibt - die letzten vier Kilometer ging es alleine Richtung Ziel. Der letzte Kilometer wurde natürlich hart, aber mit dem ersten Elite Sieg vor Augen läßt sich das alles Verdrängen inkl. feiner Freude über die Goldmedaille bei den österreichischen Meisterschaften (die dritte echte in meiner ÖM Sammlung) - Platz zwei ging an Manuela Hartl vor Lorraine Dettmer auf Position drei. Bei den östereichischen Meisterschaften holte sich Jenal Annina Silber, und Gratzl Brigitte die Bronzemedaille. Herzliche Gratulation an alle Mädels und baldige Besserung den gestürzten. Ach ja - vielen Dank an das Gasthaus Pölzl für das beste Sonntags Schnipo seit langem und Christian, für die drei wichtigsten Tipps an diesem Tag.

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Rang: 1. (Elite)/1. ÖM

Fotos: sport-support.at, RC Arbö Kindberg Veranstalter

 Österreichische Bergmeisterschaften 2016 | Ergebnis (81 KByte)

 4. Kindberger Bergrennen | Ergebnis Elite Frauen (209 KByte)

 RC Arbö Kindberg | webpage Veranstalter


Ironman 70.3 Pays d'Aix | Frankreich | 90k - 21,2k | 1.5.2016

Der 70.3 in Aix en Provence, Frankreich, stand schon sehr lange auf meiner Beobachtungsliste - in Spanien am Trainingslager fiel dann bei einer längeren Radausfahrt die Entscheidung. Der Termin war zusätzlich perfekt mit einem Abstand von drei Wochen zum 70.3 in St.Pölten, somit der ideale Zeitpunkt für mein season hop on.
Meine Vorbereitung vor Ort verlief ideal und ich hatte ausreichend Zeit die Wettkampfstrecken zu besichtigen und mich sofort in die Radstrecke und die gesamte Umgebung von Aix en Provence zu verlieben. Ich freute mich auf das Rennen, einzig die Seetemperatur von nur 15 Grad und die kaltstürmische Wettervorhersage trübten etwas die Aussichten.

Der Forecast wurde von Tag zu Tag schlechter und es war klar dass ich mich auf ein sehr kaltes und windiges Rennen einstellen musste. Umstände die mir im Normalfall keine Probleme machen, und ich hatte einen gute Schlechtwetter Strategie auf die ich zurückgreifen konnte. Um 22:00 am Vorabend wurde die Möglichkeit eines Bike and run Bewerbes angekündigt, was sich dann am Wettampftag wie erwartet bestätigte. Aufgrund der Außentemperatur von ca. 5° (Windchill -2°) und Wind von 40-70km/h wurde das Schwimmen gecancelt. Der Start der PRO Herren und Damen wurde im Einzelstartmodus mit einem Abstand von 20s  durchgeführt, und die Startzeiten gelost - ich zog Startnummer 16 aus dem Glückstopf, was leider die letzte Position im Damen PRO Feld bedeutete.

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Mit Beinlingen, Wärmepads, Überschuhen und Windstopper bestens gerüstet ging ich in das Rennen, mit dem Plan im Kopf die Vorteile eines Time Trial Startes für mich zu nutzen und Position um Position nach vorne gut zu machen. Ein guter Plan, doch schon auf den ersten Kilometern machten mir meine Oberschenkel mit viel Weh einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Nur langsam konnte ich die Athletinnen vor mir einholen, ein zäher Kampf mit dem permanenten Versuch meine Beine irgendwie zu entkrampfen begleitete mich auf der gesamten Radstrecke. Watt und Speed waren fern von meinem "Soll", und nach der gefühlt schlechtesten Radleistung auf einer Mitteldistanz kam ich an Position 6 gelegen in die Wechselzone. Mit der Idee diesmal beim Laufen vielleicht noch etwas gut machen zu können, ging ich auf die Laufstrecke.

In der Wechselzone passierte mir dann gleich noch eine kleines Hoppala, welches ich lieber streng geheim behalten hätte, doch leider gibt es Beweisfotos Cool. Da mein Wechsel durch viel Ausziehen viel Zeit beanspruchte, und ich wirklich nahe daran war die Nerven zu verlieren da mir der Wind alles verschleppte, ging ich mit nur einem Beinling bekleidet auf die Laufstrecke. Umdrehen und noch mehr Zeit zu verlieren war keine Option, also keine Sorge, Grund für meine Aufmachung ist kein Venenleiden..(auf Facebook hat es von euch keiner bemerkt...)
Beim Laufen waren meine Beine (beide) zum Glück etwas besser als am Rad, und auch wenn ich im Endklassement noch zwei Positionen verlor, wurde es meine bisher beste Halbmarathon Zeit in einer Halbdistanz. Vor allem der übliche Einbruch auf den letzten Kilometern blieb mir erspart und ich konnte das Rennen mit dem 8. Platz beenden.

Achter Platz hin oder her, unmittelbar nach dem Wettkampf blieben einige Fragezeichen und Enttäuschung bezüglich meiner Radleistung. Nach der Datenanlyse wurde jedoch recht rasch klar wo der Wurm begraben war, ziemlich fix durch die ganze Situation/Hudlerei am morgen, viel zu wenig aufgewärmt und am Rad niemals in die Gänge gekommen. Und auch die falschen Hebel bewegt und dann nur im unteren Drehzahlbereich herumgekurvt. Nun weiß ich zumindest welche Leistung für eine vordere Platzierung nicht reicht. Weiter geht's, die Saison ist noch jung, ich ebenfalls Zwinkernd, und der nächste Wettkampf wo ich wieder Pilot über meine Beine bin kommt bestimmt.

Rang: 8. (PRO)

Fotos: sport-support.at , finisherpix.com

 Ironman 70.3 Pays d'Aix | Ergebnisse 2016  (418 KByte)

 Ironman 70.3 Pays d'Aix | webpage Veranstalter

 Ironman 70.3 Pays d'Aix 2016 | Video


55. Internationales Kirschblütenrennen | Wels | 70,4k | 17.4.2016

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Vom Einzelzeitfahren in Ybbs an der Donau ging es wie jedes Jahr direkt weiter zum Kirschblütenrennen in Wels wo zwar trockene, aber sehr windige und kühle Bedingungen auf ein gewachsenes und internationales Damenfeld warteten.
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Wie zu erwarten verlief das Rennen vom Start weg sehr unrhythmisch, und nach etwa 7km konnten sich Sarah Rijkes (Lares-Waowdeals Women Cycling Team) und die deutsche Corinna Lechner vom Maxx-solar Cycling Team vom Feld absetzen. Nur knapp verpasste ich den Anschluss an die beiden und versuchte in der kleinen Verfolgergruppe  die Aufholjagd nach vorne.  Zwei Teamkolleginnen der deutschen hatten allerdings andere Pläne und schafften es unsere Gruppe erfolgreich zu bremsen und ein Teil des hinteren Feldes konnte so wieder zu uns aufschließen. Erst in der zweiten Runde teilte sich das Feld abermals am Berg, und zu siebt gelang es uns auf den letzten Kilometern noch einen Vorsprung von über einer Minute auf die zweite Gruppe ins Ziel zu bringen.
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Beim Zielsprint um den dritten Platz zeigte das maxx-solar cycling team abermals wie erfolgreiche Teamarbeit funktionieren kann, und so ging Platz drei an die deutsche Zanner Beate, die hinter ihrer Teamkollegin Corinna Lechner vor Sarah Rijkes das Podium komplettierte. Selbst hatte ich mich beim Sprint zwar besser positioniert als im letzten Jahr aber  etwas eingesperrt reichte die linke Line nur für den 7. Platz. Zufriedenheit überwiegt dennoch ein international gut besetztes Straßenrennen erfolgreich abgeschlossen zu haben. Die gute Zusammenarbeit und Teamtaktik der deutschen Mädels war verlaufsbestimmend und die österreichischen Damen/Teams könnten sich davon ein Scheibchen abschneiden. Denn gemeinsam statt einsam ist bei Straßenrennen zumeist der Schlüssel zum Erfolg.

Rang: 7. (Elite)

Fotos: sport-support.at

 55. Kirschblütenrennen Wels | Results Elite Frauen (113 KByte)

 55. Kirschblütenrennen Wels | webpage Veranstalter


27. Einzelzeitfahren Ybbs an der Donau | 12,4k | 16.4.2016

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Die heimische Radsaison begann auch dieses Jahr traditionell mit dem Einzelzeitfahren über 12,4km in Ybbs an der Donau. Traditionell mein erster "spannender" Formcheck nach den Trainingswochen in Spanien und ein Vergleich mit den österreichischen bzw. internatiolen Radsportlerinnen. Nach dem 4.Platz vom Vorjahr war dieses Mal natürlich das Podium mein Ziel, sowie der Titel bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften, um den ich im vorigen Jahr durch einen Landesverbandslizenzfehler gebracht wurde. Als vorletzte gereiht ging ich die ersten 6km sehr engagiert an inkl. Minidrop am Ende, belohnt wurde dies mit meinem bisher besten Speed auf dieser Strecke. Als Resultat gab es Rang drei hinter Manuela Hartl und der deutschen Corinna Lechner auf Position eins. Den Titel bei den NÖ LM konnte ich natürlich auch mit nach Hause nehmen, und somit kann ich nach diesem Tag sagen: Mission erfüllt. Weiter geht das "cycling season opening" am nächsten Tag beim Kirschblütenrennen in Wels.

Rang: 3. Elite (1. NÖ LM)

 EZF Ybbs an der Donau 2016 | Results | Computerauswertung.at (110 KByte)

 EZF Ybbs an der Donau | webpage Veranstalter

Fotos: radsportfotos.at


V Duatlon Ciudad de Almeria | 5k - 20k - 2,5k Draft | Spain | 13.03.2016

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Trainingswettkampf Nr.2 folgte am 8. März in Almeria, und es war bereits mein zweites Antreten bei diesem Duathlon über die Sprintdistanz mit Windschattenfreigabe. Vom letzten Jahr war mir dieser Wettkampf sehr gut in Erinnerung geblieben, einfach alles sehr entspannt und überschaubar. Das Anfangstempo beim ersten Lauf über die 5km war relativ hoch und auf den ersten zwei Kilometern war ich gemeinsam mit Sonia Barrera Vargas an der Spitze des Damenfeldes. Nach etwa 2km verlor Sonia den Anschluss und mit einem Vorsprung von fast einer Minute ging ich auf die Radstrecke. Auch wenn ich mich am Rennrad auf der flachen Strecke nicht ganz so wohl fühlte wie auf dem Zeitfahrrad konnte ich meinen Vorsprung ausbauen und nach einem engagierten zweiten Lauf (nachdem ich beinahe mit Helm auf die Laufstrecke gegangen wäre) meinen Sieg vom Vorjahr wiederholen. Platz zwei ging an Sonia Barrera Vargas vor Marina Girona Torres auf Rang drei.

Rang: 1.

Fotos: 100_horas_de_Roquetas_de_Mar_y_eventossport-remember

 Duathlon Ciudad de Almeria | Webpage

 V Duatlon Ciudad de Almeria 2016 | results women (82 KByte)

 V Duatlon Ciudad de Almeria 2016 | results men (125 KByte)


II Duatlon Ciudad de Puerto Lumbreras | 10k - 40k - 5k | Spain | 7.2.2016

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Als Trainingswettkampf Nr.1 und bzw. erster Wettkampf in der Saison 2016 stand ein Duathlon über die olympische Distanz in Puerto Lumbreras (Spanien) am Programm.  Mit viel Wind und kühlen Temperaturen waren die Bedingungen anders als erwartet, und im Vergleich zu meinen spanischen Konkurrentinnen war dies vielleicht sogar ein kleiner Vorteil für mich. Das kleine Damenfeld teilte sich schon zu Beginn des ersten Laufes über die 10km und zu dritt, gemeinsam mit Mabel Gallardo und Raqul Miras Costa, setzten wir uns an die Spitze des Feldes. Raquel machte von Beginn an das Tempo und blieb trotz starkem Wind auf den gesamten 10km an vorderster Position. Obwohl ich auf den letzten Kilometern ordentlich zu kämpfen hatte den Anschluss nicht zu verlieren kamen wir gemeinsam in die Wechselzone. Auf der hügeligen Radstrecke konnte ich mich dann rasch absetzen und die Führung auch beim abschließenden 5km Lauf noch etwas ausbauen. Rang zwei ging an Mabel Gallardo vor Raquel Miras auf Position drei. Ein hartes aber sehr gutes Training in netter und familiärer Atmosphäre! Vielen Dank an meinen personal coach vor Ort Lisa und an Laszlo für den support. (die Radstrecke war in der Tat absolut flach Zwinkernd Berge gibts dort hicht... )

Rang: 1.

Fotos: club trilumb

 Club de Triatlon de Puerto de Lumbreras

 II Duatlon Ciudad de Puerto Lumbreras 2016 | trimurcia.org | results women (102 KByte)

 II Duatlon Ciudad de Puerto Lumbreras 2016 | trimurcia.org | results men (487 KByte)


STATS

Ironman 70.3 Punta del Este | Uruguay | 1,9k - 90k - 21k | 27.11.2016: Rang 5. PRO
Triatlon Cabo de Gata Nijar | Spain | 1,9k - 21k | 16.10.2016: Rang 1.
Schlösserlauf Grieskirchen | 10,5k | 2016-10-09: Rang 1.
Welser Bezirksmeisterschaften EZF | 13,6k | 2.10.2016: Rang 1.
ARBÖ Frauen Cup Gesamtwertung 2016 (10 Bewerbe): Rang 1.
Österreichische Meisterschaften Kriterium | Klein Engersdorf | 33,6k | 1.10.2016: Rang 2. Elite
King of the Lake Attersee | 47,2k | 24.9.2016: Rang 2.
Aufi Owi Lauf Wallern | 9k | 18.9.2016: Rang 1.
Almsee Einzelzeitfahren | 27,1k | 17.9.2016: Rang 2.
ETU European Championships Walchsee | 1,9k - 90k - 21k | 4.9.2016: Rang 10. PRO
Ironman 70.3 Zell am See | 1,9K - 90K - 21K | 28.8.2016: DNF
Gaisberg Radrennen - Climb the Goas | 13.8.2016: Rang 3. Elite
Welser Innenstadt Kriterium | 27.7.2016: Rang: 15.  (crashed)
Trumer Triathlon Mitteldistanz | 1,9k - 88,5k - 21k | 17.7.2016: Rang 3.
Neufelder See Schwimmcup 2.Bewerb | 1,5k | 7.7.2016: Rang 1.
24. Großer Bergpreis von Deutschlandsberg | 12k | 3.7.2016: Rang 1. Elite
National Championships Austria | Road Race | Straßwalchen | 101k | 26.6.2016: Rang 4. Elite
National Championships Austria | Time Trial | Neumarkt/Wallersee | 19k | 25.6.2016: Rang 4. Elite
Giro del Trentino Alto Adige | Südtirol | UCI 2.1 | 18./19.6.2016: Rang 42. (general classification)
Giro del Trentino Alto Adige | Südtirol | UCI 2.1 | stage 2b | 70k | 19.6.2016: Rang 47.
Giro del Trentino Alto Adige | Südtirol | UCI 2.1 | stage 2a | TTT 11,5k |19.6.2016: Rang 14.
Giro del Trentino Alto Adige | Südtirol | UCI 2.1 | stage 1 | 104k | 18.6.2016: Rang 42.
EZF Röhsler&Co Zeitfahrcup | Bierbaum | 15k | 12.6.2016: Rang 1.
Ironman 70.3 St.Pölten | 1,9k - 90k - 21,2k | 22.5.2016: Rang 9. PRO
6. Raiffeisen Traun Triathlon | 750m - 24,4k - 5,2k | 15.5.2016: Rang 1.
Österreichische Meisterschaften Berg | Kindberg | 9k | 7.5.2016: Rang 1. Elite
Ironman 70.3 Pays D'Aix | Frankreich | 90k - 21.2k | 1.5.2016: Rang 8.  PRO
EZF Wienerwaldcup | Alland - Buche | 8,5k | 22.4.2015: Rang 1. 
55. Kirschblütenrennen | Wels | 70,4K | 17.4.2015: Rang 7. Elite 
8. Einzelzeitfahren Ybbs an der Donau| 12,4k | 16.4.2015: Rang 3. Elite (NÖ LM 1.) 
Rund um den Wienerwaldsee | 8,3k | 3.4.2016: Rang 1. 
II Duatlon Ciudad de Puerto Lumbreras | 10k - 40k - 5k | Spain | 7.2.2016: Rang 1.
V Duatlon Ciudad de Almeria | 5k - 20k - 2,5k Draft | Spain | 13.03.2016: Rang 1.

WEB & PRINT MEDIA & TEST & PROMO

 La Voz de Almeria - II Duatlon Ciudad de Puerto Lumbreras 2016 (4007 KByte)

 Cyclelive Magazine - Promo Vera/Almeria (2247 KByte)


PAST SEASONS | FLASHBACK

 Sylvii | Triathlon & Cycling | Season 2015

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